Reich an Mineralstoffen Welches Heilwasser hilft bei welchen Beschwerden?

Je nach Quelle kann Wasser eine heilende Wirkung bei bestimmten Beschwerden haben. Wir erklären, zu welcher Sorte Sie dafür greifen sollten und was Heilwasser so gesund macht.

Inhalt
  1. Worin unterscheiden sich Leitungs- und Mineralwasser?
  2. Wasser lieber mit oder ohne Kohlensäure trinken?
  3. Was Heilwasser zu etwas ganz Besonderem macht
  4. Welches Heilwasser welche Beschwerden lindert

Wasser ist unser Lebenselixier, denn es hält den Blutkreislauf in Gang und reguliert den Nährstofftransport – die Voraussetzung für Energie und Vitalität. Experten empfehlen, täglich eineinhalb bis zwei Liter zu trinken. Dabei haben wir allerdings eine große Auswahl an verschiedenem Wässern, die sich in ihrer Zusammensetzung und Aufbereitung voneinander abheben.

 

Worin unterscheiden sich Leitungs- und Mineralwasser?

Leitungswasser ist meist kein naturbelassenes Produkt. Es stammt zu zwei Dritteln aus Grundwasser und zu einem Drittel aus Oberflächenwasser von Seen und Talsperren. Im Gegensatz zu Mineralwasser muss Leitungswasser nicht von natürlicher Reinheit sein. Je nachdem, wie sauber es ist, wird es mit chemischen Hilfsstoffen aufbereitet und gereinigt, zum Beispiel mithilfe von Chlor oder Aktivkohle.

Natürliches Mineralwasser stammt hingegen aus unterirdischen Wasservorkommen und reichert sich auf seinem Weg durch die Gesteinsschichten mit verschiedensten Mineralien und Spurenelementen an. Es muss rein sein, das heißt seine Bestandteile dürfen nicht verändert werden. Lediglich Schwefel, Eisen und Kohlensäure dürfen entzogen oder zugesetzt werden.

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Wasser lieber mit oder ohne Kohlensäure trinken?

Eines vorab: Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung. Letztlich ist es eine Geschmacksfrage – jeder muss selbst für sich entscheiden, was ihm gefällt. Neue Studien werfen aber den Verdacht auf, dass Kohlensäure zu Gewichtszunahme führen kann. Sie regt vermutlich die Produktion des Hormons Ghrelin an, das Hunger auslöst. Dieses hat aber auch einen Vorteil: Es macht glücklich und dämpft Ängste und Depressionen.

 

Was Heilwasser zu etwas ganz Besonderem macht

In besonderen Maße wertvoll für unsere Gesundheit und hilfreich bei unterschiedlichen Beschwerden ist Heilwasser. Wie Mineralwasser stammt es aus unterirdischen natürlichen Quellen in mehreren Hundert Metern Tiefe. Es unterliegt offiziell dem Naturheilgesetz und muss vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte offiziell zugelassen werden. Es gilt nur dann als Heilwasser, wenn wissenschaftlich nachgewiesen wird, dass es vorbeugend, lindernd oder heilend wirkt.

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In Deutschland gibt es 35 geschützte Heilwassermarken. Die dazugehörigen Produkte zeichnen sich dadurch aus, dass sie unbehandelt sind und einen besonders konzentrierten Gehalt an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Hydrogencarbonat, Natrium oder Kalzium haben. Je nach Herkunft ist die Zusammensetzung der Mineralstoffe und damit auch die gesundheitliche Indikation unterschiedlich. Experten bestätigen, dass sie andere Getränke problemlos ersetzen und täglich getrunken werden können.

Erhältlich sind sie in gut sortierten Getränkemärkten oder Lebensmittelläden – meist etwas teurer als Mineralwasser. Achtung: Auf dem Etikett der Flasche müssen immer die offizielle Bezeichnung "Heilwasser" und eine Zulassungsnummer sowie Anwendungsgebiete und Trinkempfehlungen aufgeführt sein.

 

Welches Heilwasser welche Beschwerden lindert

Hydrogencarbonatreiches Wasser

Hydrogencarbonatreiches Wasser (gilt ab 1300 mg pro Liter) hilft bei Sodbrennen: Nehmen Sie täglich ein bis zwei Liter in Trinkportionen à 200 bis 350 Millilitern über den Tag verteilt zu sich, bei Bedarf zu den Mahlzeiten. Es neutralisiert überschüssige Säuren und kann deshalb Sodbrennen lindern.

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Magnesiumreiches Wasser

Magnesiumreiches Wasser (gilt ab 100 mg pro Liter) lindert Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Trinken Sie täglich ein bis zwei Liter davon. Dieses Heilwasser stabilisiert den Herzrhythmus und schützt im Gehirn vor Mangeldurchblutung.

Sulfatreiches Wasser

Zur Vorbeugung von Verstopfung sollten Sie sulfatreiches Wasser (gilt ab 1200 mg pro Liter) zu sich nehmen - am besten dreimal täglich 300 bis 500 Milliliter. Es regt die Darmbewegung und die Verdauungssäfte an. Bei chronischer Verstopfung hilft eine Trinkkur über vier bis sechs Wochen, bei der Sie täglich ein bis zwei Liter zusätzlich zur normalen Flüssigkeitsaufnahme trinken.

Kohlensäurereiches Wasser

Kohlensäurereiches Wasser (gilt ab 1000 mg pro Liter) hilft besonders gegen Blasenentzündungen, da es den Harn ansäuert und damit die Entwicklung von Harnwegsinfekten unterdrückt. Bei einer chronischen Blasenentzündung sollten Sie täglich einen bis zweieinhalb Liter über den Tag verteilt zu sich nehmen – die letzte Portion am besten direkt vor dem Schlafengehen.

Kalziumreiches Wasser

Bei Osteoporose sollten Sie täglich ein bis zwei Liter kalziumreiches Wasser (gilt ab 250 mg pro Liter) trinken: Es verdichtet die Knochen, macht sie fester und belastbarer.

Fluoridreiches Wasser

Für die Zahngesundheit ist fluoridreiches Wasser (gilt ab 1 mg pro Liter) besonders gut, da es den Zahnschmelz stärkt und das Wiedereinlagern von Mineralstoffen fördert. Trinken Sie täglich ein bis zwei Liter davon - zusammen mit anderen Fluorid-Quellen sollten allerdings 3,1 Milligramm Fluorid pro Tag bei Frauen nicht überschritten werden.

Natriumreiches Wasser

Durchfall und Schwitzen können Sie mit natriumreichem Wasser (gilt ab 300 mg pro Liter) lindern: Dieses Heilwasser verbessert den Stoffwechsel und die Funktion der Organe. Nehmen Sie es nach Bedarf je nach Schweißmenge und Stärke des Durchfalls zusätzlich zur täglichen Flüssigkeitszufuhr zu sich.

Quelle: Bella

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