Nährstoffzufuhr Kalzium: Wichtig für Knochen und Zähne

Kalzium (auch Calcium) ist für den menschlichen Körper unabkömmlich. Der Mineralstoff ist beispielsweise wichtig für Knochen und Zähne.   

Inhalt
  1. Wofür der Körper Kalzium braucht
  2. Welche Symptome auf Kalziummangel hinweisen
  3. Wie es zu Kalziummangel kommen kann
  4. Worin Kalzium enthalten ist

 

Wofür der Körper Kalzium braucht

Unser Körper benötigt Kalzium für den  Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen. Etwa 99 Prozent des aufgenommenen Kalziums befindet sich in unseren Knochen und Zähnen. Ein langfristiger Kalziummangel kann zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche und Knochenverformungen oder sogar Osteoporose führen.  Doch auch  für die Blutgerinnung, die Muskel- und Nerventätigkeit, Abwehr von Entzündungen und Allergien sowie der Funktion von Herz, Lungen und Nieren spielt Kalzium eine wichtige Rolle. Bekommen die Blutbahnen nicht ausreichend Kalzium, greift der Körper auf seine Kalziumspeicher zurück und entzieht den Knochen den wichtigen Mineralstoff.

 

Welche Symptome auf Kalziummangel hinweisen

Einen Kalziummangel zu erkennen ist nicht einfach. Weil das Kalzium an mehreren und unterschiedlichen Körperfunktionen beteiligt ist, sind auch die Symptome vielseitig. So können beispielsweise Muskelkrämpfe, Muskelzittern, brüchige Fingernägel oder auch Herz- und Kreislaufprobleme auf einen Mangel hinweisen. Aber auch die Psyche kann sich bemerkbar machen, wenn es an Kalzium fehlt. Haut- und Haarveränderungen, Karies, Parodontose, Verdauungsstörungen, Osteoporose oder Rachitis können ebenfalls auf einen Mangel an Kalzium hinweisen.

 

Wie es zu Kalziummangel kommen kann

Hormonelle Störungen gehören zu den Ursachen von Kalziummangel. Frauen sollten also während einer Schwangerschaft oder während der Wechseljahre auf eine ausreichende Kalziumzufuhr achten.  Ebenso besteht bei Jugendlichen in der Pubertät ein erhöhter Bedarf. Ursachen für einen Kalziummangel können ebenso Vitamin D-Mangel, hoher Kaffee- oder Alkoholkonsum, Magnesiummangel, ein erhöhter Phosphatspiegel, Erkrankungen der Nieren oder der Schilddrüse, harntreibende Medikamente, Probleme mit der Bauchspeicheldrüse oder Probleme mit der Verdauung. Auch Leistungssportler, die viel schwitzen, müssen besonders gut auf ihre Kalziumversorgung achten. Der häufigste Grund für Kalziummangel ist ein Mangel an Vitamin D. Der Körper nimmt das Kalzium hauptsächlich im Darm auf, das Vitamin D fördert die Aufnahme aus dem Dünndarm und den Kalziumeinbau in die Knochen. Gerad im Winter sollte auf eine ausreichende Vitamin D-Zufuhr geachtet werden, über Lebensmittel wie Fisch oder Eier oder durch Nahrungsergänzungsmittel.

 
 

Worin Kalzium enthalten ist

Kalzium ist unter anderem in Milch und Milchprodukten enthalten. Wer täglich etwa 200 Milliliter Kuhmilch zu sich nimmt, hat schon knapp ein Viertel seines Tagesbedarfs gedeckt. Käse gilt als besonders kalziumreich, gerade Hart- und Schnittkäse wie Parmesan, Emmentaler oder Tilsiter. Aber auch mit pflanzlichen Lebensmitteln kann der Kalziumbedarf gedeckt werden. Hier sind grünes Blattgemüse wie Grünkohl, Rucola oder Fenchel und Kräuter wie Petersilie oder Dill, sowie Nüsse und Samen empfehlenswert. 

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