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Für mehr Lebenskraft

Reiki: Asiens alternative Heilmethode

Gegen Ängste, Schmerz und viele Frauenleiden – immer mehr Menschen vertrauen auf die Heilung durch Reiki.

Reiki-Behandlung
Beim Reiki werden Geist und Körper durch das Auflegen der Hände und einer speziellen Symbolarbeit geheilt. humonia / iStock

Keine Frage, Reiki ist angesagt. Immer mehr Menschen setzen Vertrauen in die Spiritualität aus Fernost. Aber was ist dran an dem Trend der Heilkraft? Wir haben für Sie beim Reiki-Heiler und internationalem Medium Jeff Jones nachgefragt.

Was genau ist Reiki?

'Reiki ist japanisch und bedeutet Lebenskraft', erklärt Reiki-Experte Jeff Jones. Ursprünglich ist es ein Kunstwort aus den japanischen Wörtern rei (Geist/Seele) und dem chinesischen Wort ki (Lebensenergie). 'Das Schöne daran – jeder kann die kosmische Energie für sich nutzen', ist sich der Experte sicher. Denn Reiki wird als eine 'Energie' angesehen, die in allem, was lebt, vorhanden sein soll. Wird diese Energie freigesetzt, entfaltet sich ihre heilende Wirkung. Als Begründer des modernen Reiki gilt der Japaner Usui Mikao (1865–1926), der die alte Lehre sozusagen wiederentdeckt hat. Sie basiert auf der Vorstellung, dass es bei der Entstehung des Universums eine Urkraft gab, die uns bis heute umgibt.

Hier erfahren Sie etwas über die Wirkung von ätherischen Ölen (Unter dem Video geht der Artikel weiter):

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Wie wird Reiki angewandt?

Reiki ist ein esoterisches Konzept, nachdem durch Auflegen der Hände und einer speziellen Symbolarbeit Einfluss auf die Gesundheit genommen wird. 'Es besteht im Wesentlichen aus Handauflegen um dadurch jene positiven Energien fließen zu lassen, die immer um uns herum sind', erzählt Jeff Jones. 'Durch das Auflegen der Hände werden diese Kräfte gebündelt und übertragen. Entweder auf eine andere Person – oder auf sich selbst. Das ist keine Zauberei, sondern ganz einfach zu beweisen. Legen Sie zum Beispiel bei Kopfschmerzen die eigene Hand auf den Kopf, lassen Sie sie dort für eine Minute sachte liegen und entspannen Sie sich. Sehr schnell werden Sie merken, wie der Schmerz nachlässt. Schon kleine Kinder behandeln sich übrigens so, wenn ihnen etwas weh tut', sagt der Reiki-Heiler. Wer Reiki beherrscht, soll diese Energie aufnehmen und zur Linderung vieler Leiden an andere weitergeben können.

Wir verraten Ihnen die magischen Gesetze des Glücks:

Reiki-Behandlung: Techniken

Bevor es zu einer Reiki-Behandlung kommt, besprechen der Reiki-Therapeut und der Patient die zu behandelnden Symptome. Um die jeweilige Krankheit durch Energiearbeit zu lindern, werden verschiedene Maßnahmen angewandt:

  • Auflegen der Hände

  • Massieren

  • Reiben

  • Beklopfen

  • Streichen

Welche Wirkung hat Reiki?

Auch wenn viele Reiki-Patienten von der positiven Energie der asiatischen Heilmethode sind, ist es wichtig dabei nicht zu vergessen, dass Reiki kein Zaubermittel ist. 'Es kann niemals eine schulmedizinische Behandlung ersetzen und man darf diese deswegen auch nicht abbrechen. Reiki sollte nur unterstützend wirken oder eine interessante Zusatztherapie darstellen', betont der Experte.

Die genaue Wirkungsweise von Reiki ist bis heute nicht gänzlich wissenschaftlich erforscht worden. Gleichwohl wird von großen Therapieerfolgen berichtet. Jeff Jones weiß aus seiner Praxis, dass viele Patienten sich durch eine Behandlung besser fühlen. 'Manchmal kann sogar auf die Einnahme bestimmter Arzneimittel verzichtet werden', berichtet er. 'Oder die Nebenwirkungen einiger Präparate werden gemildert.'

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Gegen diese Symptome kann Reiki helfen

Reiki erlernen
In einer speziellen Ausbildung, erlernt man die Heilmethode des Reiki. microgen/iStock

Wie erlernt man Reiki?

Um Reiki praktizieren zu dürfen, benötigt man eine spezielle Reiki-Ausbildung. Diese wird von unterschiedlichen Reiki-Zentren oder Akademien angeboten. 'Das ist im Prinzip nicht schwer. Es gibt insgesamt drei Grade, der letzte beinhaltet auch die Reiki-Meisterschaft. Generell gilt jedoch: Man muss auf jeden Fall ein bisschen Geduld mitbringen und an die Kraft der Spiritualität glauben', sagt Jeff. Erlernen könne es im Prinzip jeder, auch ohne vorher bereits Erfahrungen mit anderen alternativen Behandlungsformen zu haben.

Was bedeuten die drei Reiki-Graden?

Reiki basiert auf Energieübertragung und ist normalerweise in drei Grade unterteilt. Mit Ausnahme der Meisterausbildung werden Sie meist in Wochenendseminaren unterrichtet.

1. Grad: Der Schüler erfährt die Geschichte des Reiki und wird in die Praktiken eingeweiht. Danach ist es für ihn möglich, sich selbst, Menschen, Tiere und Pflanzen über seine Hände mit Reiki behandeln zu können.

2. Grad: Hier erhalten die Teilnehmer eine weiterführende Einweihung und lernen tiefergehende Techniken, zum Beispiel Fern-Reiki.

3. Grad (Meistergrad): Die Ausbildung zum Meistergrad nimmt gewöhnlich ein- bis zwei Jahre in Anspruch. Wer Meister ist, darf andere Menschen in Reiki aufnehmen (initiieren) und diese unterrichten.

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