Spirituelle Reinigung

Wie Sie Ihr Zuhause von negativer Energie befreien

Negative Energien können unser persönliches Wohlempfinden stören. Wie Sie wieder Harmonie in Ihr Zuhause bringen.

Um Ihr Zuhause zu einem Ort der Harmonie zu machen, sollten Sie es von negativer Energie befreien.
Negative Energien können die Harmonie in Ihrem Zuhause stark beeinträchtigen. Was Sie tun können, um Ihre Wohnung davon zu befreien. Foto: ipopba / iStock
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Negative Energie: Daran erkennen Sie sie

Sie fühlen sich schlapp, schlafen unruhig oder bekommen in Ihrer Wohnung schnell Kopfschmerzen? Fühlen Sie Zuhause plötzlich Ängste, die sonst nicht da waren?

Dann kann es sein, dass Ihre Wohnung von negativen Fremdenergien, schlechtem Karma oder Erdstrahlen beeinflusst wird - das kann sich auf Dauer auch auf Ihr emotionales Wohlergehen auswirken. Doch Sie können aktiv werden und Ihre vier Wände energetisch reinigen.

Liebenswert hat mit der Psychologin Christine Geschke darüber gesprochen, wie ein gesunder Umgang mit negativen Energien gelingen kann und ab wann man sich unbedingt professionelle Hilfe suchen sollte.

Christine Geschke - Foto: Paul Schirnhofer

Unsere Expertin

Christine Geschke ist Diplom-Psychologin. Sie hat eine eigene Praxis in Hamburg-Eppendorf, mit dem Fokus auf Paartherapie.

Hier können Sie Kontakt mit ihr aufnehmen: www.psychologicum.de

Das sagt die Psychologin

Bevor es darum geht, wie sich negative Energien aus dem Zuhause vertreiben lassen, haben wir mit Psychologin Christine Geschke darüber gesprochen, woher dieser Wunsch eigentlich kommt.

"Wenn Menschen Stress, Unruhe oder Unbehagen fühlen, kann das zu vielen Sorgen und Schlafproblemen führen. Manchmal weiß man nicht so recht woher das kommt, dann liegt der Verdacht nahe, dass dies negative Energien sind, die einen blockieren."

Dass man sich dann darum bemühe, diese loszuwerden, sei verständlich, so die Psychologin. Ob man dabei auf Ausräuchern oder energetische Reinigung setzt, sei laut Geschke "eine Glaubensfrage".

Die Psychologin kann den Wunsch etwas gegen die negativen Energien zu tun, sehr gut nachvollziehen: "Dahinter steckt das Gefühl selbstwirksam zu sein. Dass man selbst aktiv werden und etwas gegen die Umstände ausrichten kann", so Geschke.

Methoden, um Ihr Zuhause zu reinigen

Im folgenden Absatz stellen wir Ihnen einige Methoden vor, wie Sie Ihre Wohnung energetisch reinigen können:

Lassen Sie die Luft fließen

Als Erstes sollten Sie Ihre Wohnung gründlich lüften und Decken und Kissen ausschütteln. Reißen Sie sämtliche Fenster auf, um einen kräftigen Luftzug zu erzeugen - auch, wenn es gerade sehr kalt draußen sein mag. Frischluft ist einfach essenziell, um die Raumenergie wieder anzuheben.

Wenn Sie gerade viel negative Energie in Ihrem Leben verspüren, ist Selbstwirksamkeit vielleicht ein weiterer möglicher Ansatz für mehr Zufriedenheit. Im Video erfahren Sie mehr:

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Wohnung ausräuchern: So gelingt die Reinigung

Schließen Sie wieder alle Fenster und Türen und konzentrieren Sie sich nun darauf, alles aus Ihrer Wohnung zu entfernen, das Ihnen schadet. Mit Weihrauch oder getrockneten Salbeiblättern in einem Räuchergefäß können Sie dann die eigentliche Reinigung beginnen.

Gehen Sie gegen den Uhrzeigersinn von Raum zu Raum und öffnen Sie sämtliche Schubladen und Schranktüren. Achten Sie darauf, dass der Rauch in alle Ecken gelangen kann - er wird dann die negativen Energien in sich aufnehmen. Lüften Sie anschließend wieder gründlich.

Klangvolles Reinigungs-Ritual

Alternativ zur Weihrauchmethode können Sie sich auch laute Geräusche zunutze machen. Füllen Sie die Räume Ihrer Wohnung mit den Tönen von Glocken oder Klangschalen: Sie durchbrechen Energiemuster und zerstreuen sie. Denken Sie nur einmal daran, wie heftige Gewitter die Luft reinigen können.

Geben Sie Ihrem Zuhause Raum zum Atmen

Nicht nur in den Räumen selbst, sondern auch in sämtlichen Objekten sammeln sich negative Energien an. Orientieren Sie sich deshalb am Feng Shui, der chinesischen Harmonielehre, und ordnen Sie Ihre Möbel neu an.

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Achten Sie dabei darauf, in Ihrer Wohnung so viel Freiraum wie möglich zu lassen. Entfernen Sie bei der Gelegenheit ebenfalls schmutzige Wäsche und alles, was beschädigt ist oder aus einem anderen Grund nicht mehr benötigt wird.

Energetische Reinigung mit Salz

Auch Speisesalz hat die Fähigkeit, negative Energien in sich aufzusaugen. Streuen Sie es in die vier Ecken all Ihrer Wohnräume und lassen Sie es über Nacht dort liegen. Anschließend können Sie es entweder einsaugen oder wegwerfen.

Tipp: Schlafen Sie nicht im selben Raum, in dem das Salz gerade arbeitet, sondern planen Sie für diese Art der Reinigung besser mehrere Tage ein, an denen die Räume nacheinander bestreut werden.

Sorgen Sie für Natur-Energien

Lebende Pflanzen bringen nicht nur Farbe, sondern auch viel Sauerstoff und positive Energie in Ihr Heim. Eine besondere Wirkung haben Kakteen: Durch ihre spitzen Stacheln wird negative Energie förmlich aufgespalten. Allerdings sollten Sie, wenn möglich, in jedem Zimmer einen Kaktus platzieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Bei all diesen Ritualen sollten Sie stets im Hinterkopf behalten: Wir können negative Energien zwar nicht sehen, aber deutlich fühlen - und deshalb sollten Sie auch sehr bald an Ihrem eigenen Befinden spüren, wie stark Ihre Wohnung davon befreit wurde.

Hinweis zum Ausräuchern & energetischen Ritualen

Hinweis: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für Erdstrahlen, schlechtes Karma oder dafür, dass die genannten Methoden tatsächlich negative Energien aus der Wohnung vertreiben oder aufspalten können.

Insbesondere dem Räuchern wird jedoch nachgesagt, dass es sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken kann. Die Wirkung kann jedoch bei jedem unterschiedlich, also individuell sein.

Rituale im Allgemeinen können, insbesondere in unruhigen, unsicheren Zeiten, für mehr inneren Frieden sorgen.

Negative Energien loswerden: Dann sollten Sie sich Hilfe holen

"Wenn das Gefühl, dass man selbst aktiv werden und für Veränderung sorgen kann, durch ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit oder Ohnmacht abgelöst wird, sollte man sich Hilfe holen", so die Psychologin.

Wenn jemand das Gefühl habe, nichts mehr in den eigenen Händen zu haben und nicht mehr selbst für eine gute Veränderung sorgen zu können, seien all dies die Grundsymptome einer Depression, weiß Geschke. Hinzu kämen meist noch Symptome wie Freudlosigkeit und Resignation.

Sollten Sie diese Symptome bei sich bemerken, sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen.

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