Ingwer & Co. Hausmittel gegen Erkältung: So lindern Sie die Symptome

Zwei bis viermal im Jahr erwischt es selbst die gesündesten Erwachsenen mit einer Erkältung. Welche Hausmittel gegen Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Co. helfen, erfahren Sie hier.

 

Diese 7 Kräuter helfen gegen hartnäckigen Schnupfen

Bei Nasennebenhöhlen- oder Stirnhöhlenentzündungen sowie sehr hartnäckig verstopfter Nase hilft Kräutertee. Mischen Sie einfach folgende sieben Kräuter zusammen:

  • 20 g getrocknete Lindenblüten
  • 20 g Majoran
  • 20 g Myrte
  • 10 g getrockneter Mädesüß
  • 10 g Sonnenhut
  • 10 g Pfefferminze
  • 10 g Holunderblüten
     

Die Zutaten bekommen Sie in der Apotheke. Geben Sie einen Esslöffel der Mischung in eine Tasse, gießen die Kräuter mit 200 ml kochendem Wasser auf und lassen alles zugedeckt 10 bis 15 Min. ziehen. Trinken Sie bis zu vier Tassen von dem Tee am Tag.

Ebenfalls spannend: Die 8 wichtigsten Wildkräuter für die Hausapotheke

 

Wie ein Schal Erreger einwickelt

Bei einer bestehenden Erkältung beschleunigt ein Schal die Heilung, weil er den Hals wärmt. Dadurch weiten sich Gefäße, Schleimhäute werden besser durchblutet und Krankheitserreger werden schneller abtransportiert. Noch viel besser ist es natürlich, einer Erkältung vorzubeugen, den fiesen Symptomen also zuvorzukommen. Hier finden Sie dazu ein paar Tipps: Erkältung vorbeugen: Gesund durch den Winter

 

Warum Zink kein Einzelgänger sein sollte

Bei nahezu allen Reaktionen des Immunsystems spielt Zink eine entscheidende Rolle. Es fördert die Bildung der Abwehrzellen, hemmt die Vermehrung von Erregern. Wer schon bei ersten Symptomen Zink einnimmt, kann Schwere und Dauer des Infekts deutlich mildern. Tipp: Es gelangt schneller in die Zellen und entfaltet seine Wirkung besser, wenn es in Verbindung mit Vitamin C und der Aminosäure Histidin (15 Milligramm, Kombi-Präparate, Apotheke) eingenommen wird.

Welche Tipps gegen Erkältungen wirklich helfen und welche ins Reich der Mythen gehören, sehen Sie in folgendem Video (Artikel wird unter dem Video fortgesetzt):

 
 

Wieso Lachen bei Erkältungen hilft

In Studien wurde nachgewiesen, dass beim Lachen die Produktion des Abwehrstoffes Immunoglobulin A im Hals-Nasen-Rachenraum ansteigt. Die Abwehrstoffe greifen Viren und Bakterien an, die Schnupfen und Husten auslösen. Auch sogenannte B-Lymphozyten werden beim Lachen verstärkt gebildet. Sie stellen spezielle Antikörper her, die Krankheitserreger bekämpfen.

Mehr dazu: Der Körperatlas des Lachens

 

Was Ingwer zur Wunderknolle macht

Ingwer enthält Stoffe, die ähnlich wirken wie die Acetylsalicylsäure aus der Schmerztablette. So vermag sie die Symptome einer Erkältung zu lindern – oder ganz abwehren. Ingwertee macht zusätzlich die Schleimhäute topfit. Dafür ein daumengroßes Stück Ingwer in Scheiben schneiden, in einem Liter Wasser zehn Minuten köcheln lassen, abseihen. Wirkt auch, wenn man den Tee nur zimmerwarm trinkt.

Lesen Sie auch: Die größten Fehler bei der Zubereitung von Ingwertee

 

Warum Streicheleinheiten dem Hals helfen

Damit die Lymphflüssigkeit aus den Nebenhöhlen abfließen kann, aktivieren wir die Lymphe seitlich des Halses. Mit der linken Hand die rechte Halsseite und umgekehrt. Fingerkuppen mit sanftem Druck von oben nach unten kreisförmig bewegen bis zur seitlichen Halsgrube. Auf jeder Seite drei Mal wiederholen. Hilft bei Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung, Kopfschmerz.

 

Warum ein Bad Wunder bewirkt

Wirkt nicht nur vorbeugend: ein heißes Bad. Zum einen versetzt es den Körper in eine Art künstliches Fieber. Die Blutgefäße in Haut und Muskeln weiten sich, die Durchblutung nimmt zu - und Immunzellen gelangen schneller in die Schleimhäute, wo sie die Erkältungsviren effektiv bekämpfen können. Gleichzeitig entspannt sich die Muskulatur durch die wohlige Wärme, Gliederschmerzen lassen nach. Auch die Wärme von Fußbädern, Wärmflaschen, Schals, Tees oder Suppen bringt das Immunsystem in Schwung.

Auch interessant: Schmerzen lindern: Wann hilft Kälte, wann Wärme?

 

Wie Leinsamen-Wickel den Schnupfen vertreiben

Hat sich eine Erkältung in den Nebenhöhlen festgesetzt, kann ein Leinsamen-Wickel Linderung bringen. Darin enthaltene Schleimstoffe wirken entzündungshemmend und beruhigend. Dazu fünf Esslöffel Leinsamen in 400 Milliliter Wasser kochen, bis sie aufweichen. Den Brei auf ein Tuch geben, zu einem Päckchen wickeln, 20 Minuten auf die Nasenregion legen. Die anhaltende Wärme fördert die Durchblutung und unterstützt die Heilung.

 

Mit Fenchelsaat den Husten lösen

Bei Erkältungskrankheiten mit trockenem Husten kann das ätherische Öl der Fenchelsaat den zähen Schleim verdünnen. Dafür 15 Gramm Fenchelsaat im Mörser zerstoßen und mit 250 Milliliter Wasser aufkochen. Fenchelwasser abkühlen lassen und Honig einrühren. Bei Husten drei bis vier Mal am Tag einen Teelöffel einnehmen. Ein weiterer grandioser Helfer gegen Husten: das Honigpflaster.

 

Wie Honig Bakterien trocken legt

Er entzieht den Bakterien so viel Wasser, dass sie absterben. Zudem wird die Anzahl bestimmter Abwehrzellen wie der T-Lymphozyten und der Killerzellen durch die Einnahme von Honig messbar erhöht. Dazu wirkt er entzündungshemmend, antiviral, befeuchtet die Schleimhäute im Körper und erleichtert das Abhusten. Tipp: Drei Mal am Tag einen Teelöffel Honig lutschen.

Gut zu wissen: Welcher Honig hilft wogegen?

 

Vitamin C unterstützt die Heilung

Die Abwehr braucht bei einem Infekt eine Extra-Portion Vitamin C. Und die sollte laut Immunforschern mindestens 500 Milligramm betragen. Denn erst ab dieser Menge wird die Produktion von Immunzellen so erhöht, dass Erreger effektiv bekämpft werden können. Das Vitamin kommt vor allem in Beeren und Zitrusfrüchten, allen Kohlsorten (zum Beispiel Rosenkohl, Grünkohl, etc.) und Paprika vor.

Lesetipp: Rosenkohl: Der Beschützer vor Erkältungen

 

Wie man mit feuchten Tüchern Fieber senkt

Warme Wickel sind ein ideales Hausmittel und kamen schon lange, bevor es fiebersenkende Medikamente gab, zum Einsatz. Sie brauchen:

  • feuchtes Innentuch (Wolle oder Leinen)
  • Zwischentuch (Wolle)
  • Außentuch (Wolle oder Frottee)


Je einen feuchten Wickel um die Waden legen, dann mit einem trockenen Tuch locker umwickeln. Bis zu sechs Mal am Tag jeweils 10-15 Minuten anwenden. Wichtig ist, dass die Wickel mit lauwarmem Wasser angefeuchtet werden. Ein zu kalter Wickel würde den Körper nur unnötig stressen.

 

Wie Holunderbeeren die Erkältung verkürzen

Eiweißstoffe aus dem Holunder fangen Krankheitserreger ab, noch bevor diese unsere Zellen angreifen können. Außerdem unterstützen die Vitamine A und C die Bildung von Immunzellen. Vier bis fünf Gläser heißer Holundersaft (Apotheke) am Tag verkürzen die durchschnittliche Erkältungsdauer von sechs auf zwei Tage.

Wussten Sie schon? 7 spannende Fakten über Holunderbeeren

 

Wie Apfelessig die Stimme zurück bringt

Apfelessig ist wie auch der Salbei ein klassischer Bakterienkiller und lindert schnell Entzündungen im Hals. Die folgende Gurgel-Lösung hilft bei Halsschmerzen und Heiserkeit: 200 ml Apfelessig und 300 ml kalten Salbeitee in eine Kanne gießen, zehn Tropfen ätherisches Teebaumöl dazugeben und mehrmals kräftig umrühren. Damit der Schmerz rasch nachlässt, sollten Sie stündlich mit der Lösung gurgeln.

 

Wie Hühnersuppe Entzündungen stoppt

Hühnersuppe stärkt schnell und nachhaltig unseren Immunschutz. Die Inhaltsstoffe der Hühnersuppe blockieren bestimmte weiße Blutkörperchen, die die Schwellungen der Schleimhäute auslösen können - das fanden US-Wissenschaftler heraus. Dadurch wirkt die Suppe entzündungshemmend. Aber: Die Suppe sollte frisch sein - Fertigprodukte haben nicht die gleiche Wirkung.

Mehr dazu: Hühnersuppe: Deshalb ist sie so gesund

 

Wieso Kaffee-Paste besser als Chemie wirkt

In einer Studie verglichen Forscher die Wirksamkeit von Hustenlösern und Steroid-Tabletten mit einer Honig-Kaffee-Paste. Das Ergebnis: Die Honigmischung wirkt besser. Anwendung: 70 Gramm Instantkaffee mit 500 Gramm Honig vermischen, drei Mal täglich einen Esslöffel der Paste in ein Glas warmem Wasser auflösen und trinken.

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Wie wir richtig inhalieren

Damit sich ausreichend Dampf bildet, reichen bereits 50 bis 60 °C aus. Faustregel: Acht bis neun Minuten nach dem Aufkochen liegt die Temperatur bei etwa 60 °C. Das Wasser sollte nicht heißer als 80 °C sein, da sonst Verbrennungen der Atemwege drohen. Durch den Mund einatmen, durch die Nase wieder aus. Ätherische Öle aus Eukalyptus und Kiefernnadeln bekämpfen die Erreger, beruhigen die Bronchien und lösen festsitzenden Schleim. Optimale Dosierung: ca. 3 cm Erkältungssalbe (z. B. Pinimenthol, Apotheke) in zwei Litern Wasser lösen.

 

Mit Druckpunktmassage Selbsheilungskräfte anregen

Bei einer ganzen Reihe von Erkältungsbeschwerden hilft eine gezielte Druckpunktmassage aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Sie regt die Durchblutung und Selbstheilungskräfte an. Eine Druckpunktmassage neben den Nasenflügeln (Punkt Di20) ist angenehm bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenleiden. Gegen Heiserkeit, Hals- und Stimmprobleme wird der Punkt direkt unter der Unterlippe (Punkt Ren24) gedrückt. 10 bis 15 Sekunden den Druck halten, jede Stunde wiederholen.

 

Welche Pflanzen besser als Antibiotika bei Erkältungen sind

Wirkstoffe aus der Kapland-Pelargonie stärken unser Immunsystem, wehren Viren ab, hemmen die Vermehrung von Bakterien. Klinische Studien (Prüfpräparat: Umckaloabo, Apotheke) bestätigen: Atemwegserkrankungen klingen wesentlich schneller ab – und das ohne die Gefahr einer Resistenzenbildung wie bei Antibiotika. Akut drei Mal täglich jeweils 30 Tropfen einnehmen.

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Warum die ersten drei Stunden Schlaf die gesündesten sind

Im Schlaf arbeiten die Selbstheilungsmechanismen unseres Körpers am effektivsten. Vor allem die ersten drei Stunden durchzuschlafen, ist entscheidend für die Immunabwehr. Studien beweisen, dass warme Füße und Hände beim Einschlafen helfen. Eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen am Fußende unterstützt Sie dabei, schneller in den so wichtigen Tiefschlaf zu fallen.

Quelle: Magazin TV14

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