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Gut zu wissen

Friseurbesuch in der Corona-Zeit: Was ist zu beachten?

Seit Kurzem dürfen Friseure unter strengen Auflagen wieder öffnen. Welche Regeln das sind und wie Sie ihren Friseurbesuch trotzdem genießen können, lesen Sie hier.

Was ist beim Friseurbesuch in der Corona-Zeit anders?
Bundesweit gibt es immer mehr Lockerungen während der Corona-Krise, doch Friseure dürfen trotzdem nur unter strengen Auflagen Kunden bedienen. BenAkiba/iStock

Nachdem die Regierung bereits erste Lockerungen zum Beispiel für den Einzelhandel bekanntgegeben hatte, dürfen seit dem 4. Mai auch Friseur-Salons wieder bundesweit öffnen. Das geschieht allerdings nur unter strengen Hygiene-Vorschriften, die von Friseurinnen und Friseuren sowie von Kundinnen und Kunden streng eingehalten werden müssen, um die Ausbreitung des Coronavirus in Schach zu halten.

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Diese Corona-Regeln gelten jetzt beim Friseur

Zu diesen Anordnungen gehört unter anderem, dass auch im Salon die bundesweite Maskenpflicht (für Kunden und Mitarbeiter) und ein Sicherheitsabstand von 1,50 Meter gelten. Außerdem sind Friseure dazu aufgefordert, ihren Kunden im Eingangsbereich Desinfektionsmittel zur Reinigung der Hände zur Verfügung zu stellen.

Welche zusätzlichen Regeln es zu beachten gibt und wie Ihr Friseurbesuch trotz Corona-Krise zur kleinen Beauty-Auszeit wird, lesen Sie hier.

Muss ein Termin im Friseursalon vereinbart werden?

Die Regel: Wer eine neue Frisur möchte, muss in den meisten Salons telefonisch oder digital einen Termin vereinbaren - spontan zum Friseur zu gehen wird in nächster Zeit schwierig. Denn auch, wenn sogenannte 'Walk-in-Termine' nicht verboten sind, werden diese in den Friseursalons als Schutzstandard nicht empfohlen.

Außerdem ist jeder Kunde verpflichtet, seine Kontaktdaten wie Name, Telefonnummer oder E-Mail im Salon zu hinterlegen, damit der Friseur bei einem Coronafall die Infektionskette dokumentieren kann. Ebenso dürfen keine Begleitpersonen mit zum Termin kommen, erlaubt sind ausschließlich Kleinkinder oder die Begleitung von älteren und gehbehinderten Kunden.

Das Positive daran: Sobald der Termin steht, steigt die Vorfreude auf eine frische, neue Frisur. Umso mehr Spaß macht der anschließende Besuch in Ihrem Lieblings-Salon - trotz etwas ungewohntem Ablauf.

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Gibt es einen Wartebereich, Getränke oder Zeitschriften beim Friseur?

Die Regel: Die Wartebereiche sind derzeit in den Friseurstudios tabu, deswegen gilt vorab die telefonische oder digitale Terminvereinbarung. Genauso dürfen keine Getränke, wie Kaffee oder Wasser, in den Salons ausgeschenkt werden. Auch das Lesen von Zeitungen und Zeitschriften war aus hygienischen Gründen zunächst verboten, mittlerweile wurde diese Regel allerdings gelockert. Im Corona-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk, herausgegeben von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, heißt es nun: "Zeitschriften sollten nur unter Hygieneauflagen (bei Beschäftigten: Händehygiene nach Kontakt) zur Verfügung gestellt werden." Ob Ihr Salon sich angesichts dieser und weiterer Auflagen dazu entscheidet, tatsächlich Magazine auszulegen, ist ihm überlassen.

Das Positive daran: Das Lesen von Magazinen und dazu einen Cappuccino im Salon zu genießen, gehört für viele sicherlich zu einem der schönsten Wohlfühl-Momente beim Friseur. Wie gut, dass Sie auf diesen nicht ganz verzichten müssen: Gönnen Sie sich auf dem Hin-oder-Rückweg zu ihrem Termin doch einfach einen Kaffee zum Mitnehmen aus ihrem Lieblingscafé und trinken diesen unterwegs. Oder besorgen Sie sich für Zuhause eine neue Zeitschrift, die Sie nach Ihrem Friseurbesuch bei einem Tee entspannt und frisch frisiert auf dem Sofa durchblättern können.

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In der Corona-Krise: Darf der Friseur die Haare waschen?

Die Regel: Durch die Corona-Auflagen aufgrund der anhaltenden Pandemie ist der Friseur sogar verpflichtet, die Haare zu waschen. So sollen nämlich möglichst alle Viren in den Haaren abgetötet werden.

Das Positive daran: Auf eine erholsame Kopfmassage müssen wir auch in der Corona-Zeit nicht verzichten.

Hier lesen Sie, welche Folgen der Coronavirus für ihre Altersvorsage haben kann:

Darf der Friseur trotz Corona die Haare föhnen?

Die Regel: Nach dem professionellen Haarschnitt muss der Friseur oder die Friseurin sogar Ihr Haar trocknen, denn Kunden dürfen nicht selbst zum Föhn greifen. Auch diese Maßnahme gehört zu den neuen Sicherheitsstandards.

Das Positive daran: Wenn der Friseur uns die neue Frisur professionell föhnt, können wir uns einige Styling-Tipps für Zuhause abschauen.

Darf der Friseur Augenbrauen zupfen oder einen Bart rasieren?

Die Regel: Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauenzupfen, Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege waren zunächst nicht erlaubt - seit dem 8. Mai heißt es dazu allerdings im Corona-Arbeitsschutzstandard entschärfend: "Wenn der Kundin oder dem Kunden während einer Gesichtsbehandlung, wie Make-up, Rasur und Bartpflege, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich ist, müssen Beschäftigte eine Atemschutzmaske (mindestens FFP2-Masken, auch gleichwertige Masken mit der Bezeichnung N95 und KN95) tragen, ergänzt durch eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschild zum Schutz vor Kontaktinfektionen bei gesichtsnahen Tätigkeiten. Zum Schutz der Kundschaft dürfen Atemschutzmasken kein Ausatemventil enthalten."

Das Positive daran: Wenn Sie sich stattdessen zum Beispiel ausnahmsweise selbst die Augenbrauen zupfen, spart das Geld. Dieses können Sie dann in eine hochwertige Augenbrauenpflege, Bartpflege oder Mascara investieren.

Wird der Friseurbesuch in der Corona-Zeit teurer?

Der Friseurverband geht davon aus, dass die Preise während der Corona-Krise in den Friseursalons etwas ansteigen könnten. Denn die Hygienemaßnahmen wie Schutzausrüstung, Einmalhandschuhe, Masken und Desinfektionsmittel führen zu Mehrkosten bei Friseuren. Außerdem kann aufgrund der Wahrung des Sicherheitsabstands derzeit nur 50 Prozent der eigentlichen Kundschaft in den Salons bedient werden.

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