Viele Ideen mit Anleitung

Adventsgesteck selber machen: Modern und klassisch

Ein Weihnachtsgesteck sorgt für festliche Stimmung. Wir verraten, wie Sie es ganz leicht selber machen können.

Ein klassisches Gesteck mit grünen Zweigen, roten Kugeln, goldenen Tannenzapfen und vier brennenden Kerzen
Mit einem Adventsgesteck kommt die Weihnachtsstimmung ganz von selbst auf. Foto: iStock/LiliGraphie
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Ein Weihnachtsgesteck ist eine Alternative zum klassischen Adventskranz. Der größte Unterschied: Anstatt die Zweige um einen ringförmigen Rohling zu wickeln, werden sie ganz frei in Form gesteckt. Mit dem richtigen Zubehör geht das ganz einfach – und trifft immer genau Ihren Geschmack.

Mit einer selbst gestalteten Kerze wird Ihr Adventsgesteck noch individueller. Im Video erfahren Sie, wie das geht. Der Artikel geht darunter weiter.

Video Platzhalter
Video: Xcel Production

Was braucht man für ein Adventsgesteck?

Sie können das Gesteck entweder ganz frei gestalten oder einen Rahmen verwenden, der die Form vorgibt. Dafür eignet sich etwa eine Schale, ein Stück Treibholz, eine hübsche Kiste oder ein Tablett mit einem etwas höheren Rand. Diese Methode ist für das erste Adventsgesteck empfehlenswert, da es so einfacher geht.

In den Rahmen kommt nun Steckmasse. Üblicherweise ist Trockensteckschaum die richtige Wahl, da Tannenzweige gut ohne Wasser auskommen. Wenn Sie die Blüten von Weihnachtssternen oder andere frische Blumen im Gesteck verwenden wollen, verwenden Sie Nasssteckmasse*. Diese saugt sich mit Wasser voll und gibt es an die Blumen ab. Wichtig: Wenn die Unterlage des Adventsgestecks nicht wasserfest ist, bitte eine Tüte oder ähnliches unterlegen.  

Jetzt brauchen Sie nur noch ein scharfes Küchenmesser zum Zuschneiden des Schaums. Dazu Zweige, Kerzen, Kerzenhalter mit Pick und natürlich Weihnachtsdeko ganz nach Ihrem Geschmack. Und schon können Sie losbasteln

Diese Zweige eignen sich für ein Weihnachtsgesteck

Wer es klassisch mag, verwendet für die festliche Tischdekoration Tannenzweige. Besonders weich glänzend sind die Zweige der Nordmanntanne, Kiefer und Edeltanne bestechen dagegen mit ihrem intensiven Geruch.

Etwas moderner kommen die Äste der Blaufichte daher: Ihre grüngrauen Nadeln passen perfekt zu dem aktuellen Trend, die Wohnung in gedeckten Farben zu dekorieren. Achtung: Die Blaufichte hat sehr spitze Nadeln. Verwenden Sie beim Basteln Gartenhandschuhe.

Ein sehr trendiges Weihnachtsgesteck erhalten Sie auch mit Eukalyptus- oder Olivenzweigen. Auch diese haben – völlig ohne spitze Nadeln – den aktuell so begehrten grüngrauen Ton.

Extra Tipp: So macht das Gesteck noch mehr her

Ein Adventsgesteck in einem Wohnzimmer
Foto: iStock/Fermate/Nastco; Bildbearbeitung und Montage: Liebenswert Redaktion

Ein besonderer Hingucker wird das Adventsgesteck, wenn außergewöhnliche Kerzen verwendet werden. Diese fest im Steckschaum verankern und dann die Zweige und Dekoration so stecken, dass man von der Steckmasse nichts mehr sieht. Noch luftiger wirkt das Gesteck, wenn Sie – wie auf dem Bild – einige Dekorationen direkt anliegend dazustellen.

Klassische und moderne Adventsgestecke selber machen

Schlichte Eleganz ist schon seit einigen Jahren im Trend. Aber auch wer es zu Weihnachten gern besonders festlich hat, wird in unserer Bildergalerie fündig. Dort finden Sie sechs Ideen für jeden Geschmack – natürlich mit Anleitung.

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Vier kleine Mini-Gestecke mit je einer Kerze
Foto: iStock/Oksana_Schmidt

Dieses Adventsgesteck ist so einfach wie schön – und eine tolle Alternative zum klassischen Adventskranz! Vier kleine Blumentöpfe mit den Zahlen von eins bis vier versehen. Dafür können Sie Porzellanfarbe verwenden (Achtung, diese bleibt dauerhaft) oder entsprechende Aufkleber.

Nun die Steckmasse zurechtschneiden und unten in die Tassen legen. Die Zweige und rote Adventskranz-Beeren* in die Masse stechen, bis diese nicht mehr zu sehen ist. Wer mag, kann noch Kunstschnee oder Glitzerpulver darauf streuen. Zuguterletzt die Kerzenpiker in die Mitte stechen und Tafelkerzen einsetzen.

Sollten die Kerzen etwas wackeln, zünden Sie sie ein und lassen etwas flüssiges Kerzenwachs in den Halter tropfen. Dieses fungiert wie ein natürlicher Klebstoff.

Ein Adventsgesteck mit silbernen Kerzen und Dekoration die an einen Winterwald erinnert
Foto: iStock/Ivica Gulija

Für diesen modernen Hingucker brauchen Sie ein längliches Tablett, in das Sie die Trockensteckmasse legen. Die silbernen Stumpenkerzen können Sie als Schablone verwenden, um passende Löcher in den Schaum zu schneiden. So stehen die Kerzen stabil. Nun mit weihnachtlich-winterlicher Dekoration bestecken, bis die Masse komplett bedeckt ist. Jetzt kann der Advent kommen!

Modernes Adventsgesteck mit vier Tafelkerzen in kleinen Flaschen die in einem Tablett aus einem ausgehöhlten Baumstamm stehen
Foto: iStock/fermate

Die Mischung aus rustikalem Tablett* und durchsichtigen Flaschen verleiht diesem Adventsgesteck seinen Charme. In den Steckschaum müssen mit einem Küchenmesser Vertiefungen eingeschnitten werden, damit die Flaschen kippsicher stehen. Dann zarte Tannenzweige und winterlich weiße Dekoration hineinstechen. Wer es im Advent gern ein bisschen farbiger hat, kann zartgrüne oder cremefarbene Kerzen verwenden. 

Für dieses Gesteck eignen sich auch Eukalyptus-, Lorbeer- oder Olivenzweige.

In einem Tablett wurde eine Winterlandschaft aufgebaut mit Hirsch Moos und Tannenzapfen
Foto: iStock/Sarsmis

Selbst eine komplette Winterlandschaft können Sie sich ganz einfach selbst basteln. Eine Besonderheit dieser Weihnachtsdeko ist das Podest in der Mitte. Es verleiht dem Adventsgesteck eine weitere Ebene.

So geht's:

Ein Tablett und eine hübsche Holzkiste zurechtlegen – Sie können auch einen Pappkarton mit Motiv-Papier verkleiden. Die Trockensteckmasse zurechtschneiden, in der Mitte eine Aussparung für die Kiste einfügen. Die Kiste hineinstellen und ebenfalls bis fast zum Rand mit Steckmasse füllen. Nun das Tablett mit Moos belegen und Figuren, sowie Äste, Tannenzapfen und weitere Dekoration in dem Steckschaum verankern. Etwas Kunstschnee* sorgt für ein besonders festliches Ambiente.

Pinienzweige, ein weiterer Zapfen und Mistelzweige mit Beeren werden in der Kiste drapiert. Ein Kerzenhalter mit Pik sichert die Stumpenkerze, die dem Gesteck den letzten Schliff verleiht.

Modernes Gesteck in Ringform mit Orchideenblüten Blättern und buntem Moos
Foto: iStock/2K Studio

Wer sagt, dass an Weihnachten nur rot, gold und weiß erlaubt sind? Dieses moderne Adventsgesteck sorgt nicht nur für Weihnachtsstimmung, sondern mit seinen Blüten und dem bunten Kunstmoos auch für gute Laune. Wenn Sie kein ringförmiges Tablett haben, können Sie auch ein rundes verwenden und in die Mitte noch ein Deko-Objekt stellen. In das Tablett kommt Nasssteckschaum – wer es sich einfacher machen will, verwendet einen vorgefertigten Ring*. Das Moos (z.B. aus dem Bastelladen) können Sie mit Haarnadeln feststecken. Die frischen Blüten schräg anschneiden und ebenfalls einstecken. Sie werden über die Steckmasse mit Wasser versorgt und bleiben dadurch so lange frisch wie in einer Vase. Im letzten Schritt werden Trockenblumen, Blätter und die Tafelkerzen mithilfe eines Kerzenhalters mit Pik befestigt.

Weihnachtsgesteck-Potpourri mit Gewürzen und Trockenobst
Foto: iStock/Oksana Schmidt

Nicht nur für die Augen, auch für die Nase ist dieses Gesteck eine echte Wohltat. Die vier Kerzen werden mit Gewürzen und Kräutern umwickelt – etwas Paketschnur hält die duftenden Kleider an Ort und Stelle. Dann mit einem Kerzenpik in der Steckmasse sichern und den Rest des Tabletts mit weihnachtlichem Potpourri* füllen. Einige Wacholder- oder duftende Tannenzweige runden das Gesamtkunstwerk ab.

Achtung, Brandgefahr

Wie immer wenn echtes Feuer im Spiel ist, sollte Brandschutz groß geschrieben werden. Die Kerzen am Gesteck sollten niemals unbeaufsichtigt brennen und das Gesteck sollte nicht direkt neben einem Fenster oder einer Tür platziert werden. Die Zugluft kann die Flamme schnell auf die Zweige überspringen lassen. Außerdem raten Brandschutz-Experten, mindestens einen Meter Abstand zu leicht entzündlichen Gegenständen wie Vorhängen oder gar dem Tannenbaum.

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