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Zum Wohle Ihrer Pflanze

Orchideenerde: So machen Sie Orchideensubstrat selbst

Orchideen stellen bestimmte Herausforderungen an ihre Erde. Wie Sie Orchideensubstrat selber herstellen können.

Wer schon einmal Orchideen genauer angeschaut hat, hat sie bereits entdeckt: Viele Orchideen bilden Luftwurzeln. Diese Wurzelart ist also nicht in der Orchideenerde versteckt, sondern lebt an der Luft - und nimmt von dort Wasser und Nährstoffe auf. Theoretisch braucht eine Orchidee also gar keinen Pflanzentopf, schließlich wächst sie beispielsweise im Regenwald einfach auf anderen Pflanzen. Sie ist eine Aufsitzerpflanze (Epiphyt).

Was mit Orchideenerde eigentlich gemeint ist

Die nicht in die Luft ragenden Wurzeln sitzen im Orchideensubstrat, das von vielen fälschlicherweise als Orchideenerde bezeichnet wird. Orchideen sind generell eigentlich gar nicht auf Erde angewiesen, allerdings würden Sie als Zimmerpflanzen in unseren trockenen Gebieten ohne Substrat eingehen, denn von dort können sie sich Wasser und auch Nährstoffe ziehen. Dieses Substrat können Sie zu Hause selber herstellen.

Um das Orchideensubstrat zusammenzustellen, nehmen Sie in der Regel unterschiedliche Bestandteile und kombinieren Sie diese.

Wie Sie Orchideensubstrat selbst machen

Verwenden Sie unterschiedlich große Materialien und achten Sie auch darauf, dass deren Saugkraft beziehungsweise Wasserspeicherqualität unterschiedlich ist. Wenn Sie nur extrem saugstarke Komponenten nehmen, kann es sein, dass das Substrat zu nass wird und nicht richtig trocknen kann. Die Dauerfeuchte könnte zu Schimmel führen.

Verwenden Sie folgende Grundbestandteile: Pinienrinde, Kieferrinde

Orchideenerde? So machen Sie Orchideensubstrat selbst
Orchideenerde gibt es eigentlich nicht. Orchideen gedeihen in einem Substrat. Dieses können Sie selbst anmischen. alexmak72427/iStock

Achten Sie beim Zusammenstellen der Orchideenerde außerdem darauf, dass die einzelnen Teile nicht zu groß sind. Vor allem Jungpflanzen brauchen ein etwas feineres Substrat. Mischen Sie eine Grundkomponente mit einer Auswahl der folgenden weiteren Komponenten - je nachdem, welche Materialien Ihnen zur Verfügung stehen.

Weitere Komponenten: Blähton-Kugeln, Nussschalen, Holzwolle, Korkstücke, Holzkohlestücke, Kokosfasern, Sphagnum (Moos)

Wichtig: Wenn Sie für Ihr Substrat Zutaten direkt aus der Natur nehmen, überprüfen Sie bitte, ob sich eventuell Käfer, Würmer oder Schädlinge für die Orchidee dort eingenistet haben. Außerdem müssen Sie das Orchideensubstrat regelmäßig auf Schimmel kontrollieren, wenn Sie auf organisches Material zurückgreifen. Falls Sie Spuren davon sehen, tauschen Sie das Substrat sofort aus. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Schimmelsporen auf Ihre Orchidee setzen - und die Pflanze kaputt machen.

Wenn Sie Orchideenerde lieber kaufen wollen

Sie können auch fertiges Orchideensubstrat kaufen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Mischung nicht zu erdig ist. Stattdessen sollte das Substrat stets strukturstabil sein. Dieses Spezialprodukt von Seramis* zum Beispiel belüftet Ihre Orchideen optimal:

Wie Sie Ihre Orchideen richtig wässern

Wenn Sie die Orchidee in ihr Substrat gepflanzt haben, sollten Sie sie zum Bewässern regelmäßig eintauchen. Wie Sie Orchideen richtig pflegen und wie Sie Orchideendünger richtig einsetzen, lesen Sie in unseren weiteren Artikeln.

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