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Ziehen und Stechen

Brustschmerzen in den Wechseljahren: Daher kommen sie

Brustschmerzen sind Wechseljahresbeschwerden, die viele Frauen kennen. Woher das Ziehen und Stechen kommt und welche pflanzlichen Mittel helfen können, lesen Sie hier.

Neben Hitzewallungen, Haarverlust und Heißhunger-Attacken sind Brustschmerzen eine häufige Beschwerde in den Wechseljahren, mit der Frauen zu kämpfen haben. Sie betrifft etwa ein Drittel aller Frauen und wird, wie auch die anderen Wechseljahresbeschwerden, durch die Schwankungen des Hormonspiegels hervorgerufen. Diese hormonbedingten Brustschmerzen werden auch Mastodynie genannt und schmälern die Lebensqualität ungemein. Umso besser ist es zu wissen, dass man sie mit pflanzlichen Präparaten schonend eindämmen kann.

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So äußern sich die Brustschmerzen in den Wechseljahren

Das Spektrum der Schmerzarten ist sehr groß - viele Frauen erleben die Symptome unterschiedlich. Am häufigsten wird aber von diesen drei Arten berichtet:

  • Spannungsgefühl, das ein- oder beidseitig auftreten kann
  • Stechen oder auch ein Ziehen in einer oder beiden Brüsten
  • Berührungsempfindlichkeit, die oft mit dem Spannen oder Stechen einhergeht, verstärkt beim Liebesspiel auftritt und die Lust hemmen kann

Die Ursache der Schmerzen

Schuld an den Brustschmerzen ist die in den Wechseljahren immer weiter zurückgehende Produktion von weiblichen Geschlechtshormonen. Das sind zum einen Östrogen und zum anderen das Gelbkörperhormon Progesteron. Im Zusammenspiel haben diese Hormone in der Fruchtbarkeit der Frau die Aufgabe, den Zyklus zu regulieren. Mit Beginn der Wechseljahre stellt der Körper sich darauf ein, nicht mehr fruchtbar sein zu müssen - und drosselt die Produktion der dafür notwendigen Hormone.

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Das Hormondefizit löst im Körper Ausgleichsreaktionen aus, die sich in Wechseljahresbeschwerden wie Haarausfall, Hitzewallungen und auch Brustschmerzen äußern. Dies geschieht besonders deshalb, da der Körper nicht beide Hormonproduktionen gleich schnell einstellt: Die Eierstöcke bilden noch eine Weile länger Östrogen, jedoch kein Progesteron mehr, was zu einer Östrogendominanz führt.

Gutartige Knötchen in der Brust als Folge

Durch das hormonelle Ungleichgewicht treten auch Veränderungen des Brustgewebes auf. Durch den Rückgang des Drüsengewebes entstehen manchmal gutartige Knötchen oder Zysten, die Schuld an Brustschmerzen in den Wechseljahren sein können. Auch, wenn die Knötchen gutartig sind, sollten Sie sie von Ihrem Frauenarzt untersuchen lassen.

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Pflanzliche Mittel gegen Brustschmerzen in den Wechseljahren

Wer unter den Schmerzen oder anderen Wechseljahresbeschwerden leidet, kann diesen auf verschiedene Arten entgegenwirken. Dazu gehören unter anderem Präparate mit Mönchspfeffer (zum Beispiel Agnucaston, um 16 Euro). Durch die Wirkstoffe der Pflanze wird die Bildung des Botenstoffs Dopamin gehemmt und die Ausschüttung des milchbildenden Hormons Prolaktin im Gehirn normalisiert. Der Brustschmerz geht dadurch zurück - allerdings erst nach mehrwöchiger Einnahme der Präparate.

Andere Hausmittel, die gegen Brustschmerzen in den Wechseljahren helfen können, sind sanfte Massagen mit Lavendelöl und kühlende Quarkwickel. Sie sollten besonders darauf achten, die richtige BH-Größe zu tragen, damit Ihre Brüste nicht zusätzlich strapaziert werden.

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Ein Besuch beim Arzt ist unverzichtbar

Nicht nur, wenn Knötchen auftreten, sollten Sie Ihren Arzt bei wechseljahresbedingten Brustschmerzen konsultieren. Er kann untersuchen, ob die Schmerzen gegebenenfalls einen anderen Ursprung haben und entsprechende Therapieansätze empfehlen oder verschreiben. Dabei könnte es sich zum Beispiel auch um eine physiotherapeutische Behandlung oder die Empfehlung von leichten Yoga-Übungen handeln.

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