Harmlos oder nicht? Wenn die Hände zittern: Welche Ursachen das haben kann

Diese unkontrollierte Bewegung ist längst nicht immer ein Krankheitszeichen. Wir klären auf, was zitternde Hände wirklich bedeuten können und wann Sie zum Arzt gehen sollten.

Woran kann es liegen, wenn die Hände zittern?
Zu spüren, dass die Hände zittern, ist ein unangenehmes Gefühl - doch nicht immer auch ein Grund zur Sorge.
Inhalt
  1. Wenn die Hände zittern, ist das meist ganz harmlos
  2. Bei zittrigen Händen: Wann Sie zum Arzt gehen sollten
  3. Mit dieser Übung können Sie dem Zittern entgegenwirken

Bisher ging das Schreiben leicht von der Hand, manchmal aber bemerkt man ein leichtes Zittern beim Halten des Stifts. Viele Betroffene denken dann sofort an Krankheiten wie Parkinson oder auch multiple Sklerose. Dabei können unkontrollierte Bewegungen der Hände auch ganz unbedenklich sein.

 

Wenn die Hände zittern, ist das meist ganz harmlos

Nach einer Phase der körperlichen oder geistigen Überanstrengung nehmen wir häufig ein pulsierendes Gefühl der Hände wahr, weil die Muskulatur stark beansprucht ist. Aber auch Stress und Müdigkeit sowie Koffein, Nährstoffmangel (Kalzium- oder Vitamin-B12-Mangel) oder bestimmte Medikamente können die Muskelzuckungen auslösen.

Sehen Sie hier, was Ihre Hände alles über Ihre Gesundheit verraten können (Artikel geht unten weiter):

 

Mehr zum Thema Kalzium: Diese Symptome deuten auf einen Mangel hin

 

Bei zittrigen Händen: Wann Sie zum Arzt gehen sollten

Untersuchen lassen sollten Sie sich, wenn das Zittern der Hände, auch Tremor genannt, anscheinend ohne äußere Reize (wie zum Beispiel Stress) auftritt und über einen Zeitraum von circa zwei Wochen andauert. Dann kann zum Beispiel eine Überfunktion der Schilddrüse dahinterstecken.

Lesen Sie hier noch mehr über Warnsignale und Krankheitsbilder einer Schilddrüsenerkrankung.

Es könnte sich aber auch um einen essentiellen Tremor handeln, der meist erblich bedingt ist. Auch dieses Zittern kann den Alltag erheblich einschränken. Durch die Tremor-Diagnostik, die zum Beispiel in neurologischen Fachkliniken durchgeführt wird, lassen sich die Ursachen genau abklären. Suchen Sie zunächst Ihren Hausarzt auf. Der kann Sie zum Spezialisten überweisen.

 

Mit dieser Übung können Sie dem Zittern entgegenwirken

Ballen sie ihre Hände zu Fäusten. Öffnen sie sie wieder und spreizen sie dann die Finger weit auseinander. Wenn sie das erste mal diese Übung machen, wiederholen sie sie circa zehnmal, danach steigern sie täglich die Wiederholungen bis maximal 20-mal.

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