Schilddrüse

Die Schilddrüse steuert mit ihrer Hormonproduktion viele Abläufe im Körper – und ist bei einer Fehlfunktion Schuld an verschiedensten Krankheiten und Arten von Unwohlsein.

Zu den häufigsten Erkrankungen der Schilddrüse gehört zum einen die Schilddrüsenunterfunktion: Die sogenannte Hypothyreose entsteht, wenn die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert. Das hat zur Folge, dass mit einer dauerhaften Medikation der Mangel an Schilddrüsenhormonen ausgeglichen werden muss. Eine Unterfunktion kann entweder angeboren sein, oder sich im Erwachsenenalter entwickeln. Zu letzterem gehört zum Beispiel auch Hashimoto Thyreoditis, im Sprachgebrauch häufig Hashimoto-Syndrom genannt.

 

Schilddrüsenunterfunktion: Alles über Hashimoto und Co.

Bei Hashimoto Thyreoiditis handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die dafür sorgt, dass die Schilddrüse nicht genügend Hormone produziert, also eine Unterfunktion der Schilddrüse vorliegt. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Schilddrüse chronisch entzündet ist, was zunächst zu einer Überfunktion führen kann und sich im weiteren Krankheitsverlauf zu einer Unterfunktion entwickelt. Häufig sind von Hashimoto Thyreoditis Frauen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren betroffen.

Schilddrüsenerkrankung Hasimoto Syndrom
Chronische Krankheiten  

Genuss trotz Hashimoto Syndrom

So gehen Sie auf einer Familienfeier mit der Erkrankung besser um.

 

Wenn die Schilddrüse zu viele Hormone produziert

Die Schilddrüse kann nicht nur träge sein – auch das andere Extrem beschreibt eine Erkrankung der Drüse: die Schilddrüsenüberfunktion. Dabei produziert das Organ zu viel der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Tijodthyronin. Das kann viele Beschwerden auslösen: von Nervosität, Reizbarkeit und hohem Blutdruck, über Gewichtsverlust, Schweißausbrüche und Durchfall, bis hin zu brüchigen Nägeln, Menstruationsstörungen und einer verminderten Libido.

 

Wer ist Schuld an Schilddrüsenfehlfunktionen?

Neben angeborener Schilddrüsenfehlfunktionen können diese auch durch einen bestimmten Lebensstil hervorgerufen werden. Einige Medikamente, wie zum Beispiel die Anti-Baby-Pille, stehen unter Verdacht, Schilddrüsenunterfunktionen zu verursachen. In über 95 Prozent der Fälle wird eine Überfunktion der Schilddrüse durch die Basedowsche Erkrankung hervorgerufen. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper Antikörper gegen die eigene Schilddrüse bildet.

 

Was ist ein Kropf?

Ein typisches Anzeichen einer Vergrößerten Schilddrüse ist der sogenannte Kropf, auch Struma genannt. Der Kropf ist tast- und sichtbar und wird meist durch einen Jodmangel verursacht.

 

Wie wird die Schilddrüse behandelt?

Je nach Art der Erkrankung der Schilddrüse können die Behandlungen von Medikamentengabe über Jodeinnahme bis hin zur Operation reichen. Schilddrüsenknoten können mittlerweile auch ohne Operation entfernt werden. Mehr dazu lesen Sie hier: 

Schilddrüsenknoten können auch ohne Operation entfernt werden
Es geht auch ohne OP  

Schilddrüsenknoten entfernen

Schilddrüsenknoten können auch ohne OP problemlos entfernt werden.

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