Für Patienten und Angehörige Leben mit Parkinson: Auf was Sie bei der Ernährung achten sollten

Leben mit Morbus Parkinson: Auf was Sie bei der Ernährung achten sollten
Morbus Parkinson ist umgangssprachlich auch als "Schüttelkrankheit" bekannt.
Inhalt
  1. Auf was bei der Ernährung als Parkinson-Erkrankter geachtet werden sollte
  2. Genuss statt Verzicht: Die richtige Auswahl der Speisen
  3. Das raten die Experten zur Ernährung für Parkinson-Erkrankte

Menschen, die an Morbus Parkinson erkrankt sind, sollten besonders auf ihre Ernährung achten. Gezielte Tipps verringern Schluckbeschwerden und unterstützen die medikamentöse Behandlung.

Circa 400.000 Menschen in Deutschland leiden an Morbus Parkinson - Tendenz steigend. Umgangssprachlich wird sie auch die "Krankheit des ständigen Zitterns" genannt und bezieht sich damit auf eines ihrer auffälligsten Symptome: ein ständiger Tremor, besonders in den Händen. Auslöser dafür ist ein langsam fortschreitender Abbau der Nervenzellen, eine sogenannte neurodegenerative Erkrankung. Das betrifft vor allem die Nervenzellen, die den Botenstoff Dopamin produzieren, dessen Mangel zu Bewegungsstörungen führt. 

Um diesen Mangel auszugleichen, werden Menschen, die an Morbus Parkinson leiden, mit Medikamenten behandelt, die das fehlende Dopamin ersetzen oder Stoffe enthalten, die zu einer Erhöhung des Dopaminhaushalts führen. Eine falsche Ernährung kann die medikamentöse Behandlung von Erkrankten negativ beeinflussen - weshalb eine gezielte Ernährung Teil der richtigen Versorgung von Betroffenen ist. 

 

Auf was bei der Ernährung als Parkinson-Erkrankter geachtet werden sollte

Neben den Wechselwirkungen von Medikamenten und Lebensmitteln spielen auch die Konsistenz und die Verdaulichkeit der Nahrung eine wichtige Rolle. Menschen mit Morbus Parkinson leiden häufig an Schluckbeschwerden, weshalb schwer kaubare Lebensmittel zu Problemen bei der Nahrungsaufnahme führen können. Dies gilt auch für krümelige und faserige Speisen (zum Beispiel zähes Fleisch), sowie Gerichte mit gemischter Konsistenz (zum Beispiel Eintöpfe).

 

Genuss statt Verzicht: Die richtige Auswahl der Speisen

Wer an Morbus Parkinson leidet, muss nicht auf eine genussvolle Ernährung verzichten. Das schließt auch gelegentlich kalorienhaltige Lebensmittel mit ein, denn: Nicht die Kalorienbilanz ist das ausschlaggebendste Maß für eine gesunde Ernährung bei Morbus Parkinson, sondern vor allem die Qualität und der Mix der Lebensmittel.

 

Das raten die Experten zur Ernährung für Parkinson-Erkrankte

Welche Lebensmittel sind besonders gut geeignet für Menschen mit Morbus Parkinson? Wovon sollte ich lieber die Finger lassen? Und wie koche ich ein leckeres Gericht, das nicht nach einer Krankenhausmahlzeit aussieht (und schmeckt)? Mit diesen Fragen haben sich unter anderem Dr. Joachim Durner, Facharzt für Neurologie an der Fachklinik Ichenhausen und der Koch Fabio Haebel, der das Restaurant Tarterie in Hamburg führt, auseinandergesetzt. Zusammen mit Neurologen, Ernährungswissenschaftlern und Köchen schufen sie das Internetportal My Perfect Dish - eine Plattform für Betroffene und Angehörige, die das Thema Parkinson-gesunde Ernährung in den Mittelpunkt stellt. 

Auf dem Portal finden Betroffene Ernährungstipps, um die Lebensqualität trotz einer Erkrankung an Morbus Parkinson aufrecht zu erhalten und damit auch wertvolle Rezepte, die einfach nachzukochen sind. Dass die Ernährung für Parkinson-Erkrankte nicht langweilig, sondern ausgefallen und genussreich ist, zeigt zum Beispiel dieses Foto der Tarte Tatin aus dem Repertoire von My Perfect Dish.

Rezept für Parkinson-Erkrankte: Tomaten-Tarte-Tatin mit Grana Padano.
Tarte Tatin mit Tomaten, roten Zwiebeln und Grana Padano als leckere Rezeptidee für Parkinson-Erkrankte.

Um auf die Rezepte zugreifen zu können ist eine Anmeldung erforderlich.

 Auch interessant: Diese Lebensmittel sind besonders empfehlenswert, wenn Sie an einem Vitamin-D3-Mangel leiden:

 

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