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Hungriges Mäulchen

Welche Essensreste darf man Tieren geben?

Wenn der Vierbeiner aus traurigen Äuglein auf den üppig gedeckten Essenstisch schaut, kann man schnell schwach werden. Aber welche Essensreste dürfen Tiere essen?

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Was beim Essen übrig bleibt, geben Tierbesitzer gern ihrem "vierbeinigen Mülleimer" - das kann aber auch schnell nach hinten losgehen! Denn nicht alles, was für den Menschen ein Gaumenschmaus ist, wird von Tieren gut vertragen. Die Folge: Übelkeit und Verdauungsprobleme oder gar Vergiftungssymptome, die zum Notfalltermin beim Tierarzt führen können. Um Ihrem Tier Schmerzen und Ihnen die Kosten der Notaufnahme zu sparen, haben wir für Sie in Erfahrung gebracht, welche Essensreste Sie ohne Bedenken verfüttern dürfen.

Zum Frühstück: Rührei, Lachs und Obstsalat

Was gibt es schöneres, als ein ausgiebiger Sonntagsbrunch mit allen Schlemmereien, die die Frühstückstheke hergibt? Ihr Tier stimmt Ihnen vermutlich zu - geht bei diesem Buffet allerdings weitestgehend leer aus. Rührei enthält Gewürze, die Ihr Tier nicht verträgt und auch Brötchen bekommen ihm nicht gut.

Was dürfen Sie trotzdem verfüttern?

  • Rührei ist gewürzt und deshalb nicht zur Fütterung des Tieres geeignet. Gekochtes Ei hingegen ist einmal wöchentlich eine nahrhafte Ergänzung zum Tierfutter
  • Lachs: Sofern er nicht geräuchert oder gewürzt ist, wird Ihr Tier sich über einen kleinen Leckerbissen freuen. Allerdings: Nicht mehr als 15 Gramm pro Woche verfüttern - er ist sehr fettig!
  • Obst ist für uns ein leckerer und gesunder Snack - für Tiere aber meist nicht von Interesse. Falls etwas vom Obstsalat übrig bleibt, können Sie Ihrem Vierbeiner eine kleine Portion anbieten. Weintrauben und Rosinen dürfen aber nicht enthalten sein - das kann zu Vergiftungserscheinungen führen!

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Mittagstisch: Rinderroulade in Rahmsauce mit Kartoffeln und Kaisergemüse

Schon der Duft dieses deftigen Mittagessens lässt nicht nur Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen: Auch Ihr Vierbeiner wartet ungeduldig darauf, dass etwas zu Boden fällt. Zumindest bei der Roulade in Sauce sollte dies die einzige Option sein, die sich ihm bietet, davon zu kosten. Denn: Senf, Gewürzgurken und gewürzte Saucen sind für Tiere nicht gut.

So geht Ihr Tier nicht leer aus:

  • Rinderroulade vor dem Zubereiten roh und ungewürzt verfüttern - so ist das Fleisch für den Vierbeiner verträglich. Aber Achtung: Das gilt nicht für Schweinefleisch! Dieses sollte niemals roh gegeben werden.
  • Kartoffeln: Roh sind sie für Tiere giftig - gekocht in kleinen Mengen aber unbedenklich.
  • Kaisergemüse, also die Mischung aus Broccoli, Blumenkohl und Möhren, ist für Tiere unbedenklich, sofern es nicht zu viel Butter und Gewürze enthält.


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Kaffeezeit: Kuchen und Kekse

Vom Kuchen bleibt zwar selten etwas übrig - aber wenn, dann sollten Sie ihn Ihrem vierbeinigen Freund lieber vorenthalten. Zucker ist Gift für Tiere - schon kleine Mengen können starke Bauchschmerzen und Durchfall hervorrufen.

Deftiges Abendbrot: Stulle mit Mettwurst und Käse

Den Tag lassen wir gern mit einer herzhaften Brotzeit ausklingen: Mettwurst, Käse, Schinken und Fleischsalat - das alles schmeckt uns gut.

Aber darf auch unser Haustier etwas davon abbekommen?

  • Brötchen und Brot: Hefeteig ist für Tiere tabu - ansonsten schaden ihnen kleine Mengen nicht. Allerdings haben Teigwaren auch keinen gesunden Mehrwert für Vierbeiner.
  • Salami ist der italienische Begriff für Salzfleisch - und alles, was zu salzig ist, sollten Tiere lieber nicht verzehren.
  • Schinken ist ebenfalls sehr salzig, weshalb sie ihn für den eigenen Verzehr behalten sollten.
  • Käse: Besonders Hunde lieben Käse - dabei bereiten ihnen die meisten Sorten Bauchweh. Denn: Hunde und Katzen vertragen keine Laktose, weshalb Milch und Milchprodukte wenn überhaupt nur in geringen Mengen verfüttert werden sollten.

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