Giftige Lebensmittel Von Xylit bis Nüsse: Was dürfen Hunde nicht essen?

Damit Ihr Vierbeiner gesund bleibt, sollten Sie wissen, was Hunde nicht essen dürfen.
Auch, wenn Ihr Vierbeiner noch so sehr bettelt: Mit manchen Lebensmitteln sollten Sie ihn auf keinen Fall füttern. Was dürfen Hunde nicht essen?
Inhalt
  1. Bloß nicht fressen: Weintrauben und Rosinen
  2. Vorsicht! Keine Nüsse für Ihren Hund
  3. Alkohol sollte absolut tabu für ihr Tier sein
  4. Schokolade und andere Lebensmittel mit Koffein
  5. Besser nicht mit Zwiebeln und Knoblauch füttern
  6. Keine Produkte mit Xylit für Ihren Hund
  7. Pilze sollten Sie außer Reichweite bringen
  8. Giftig für Hunde: Tomaten, rohe Kartoffeln und Rhabarber
  9. Hunde dürfen keine Avocado essen
  10. Sind Natron, Hefe und Backpulver für Hunde giftig?

Damit es Ihrem Vierbeiner gut geht, sollten Sie bei seiner Ernährung einiges beachten - zum Beispiel, welche Lebensmittel Hunde nicht essen dürfen. Doch welche sind das?

Sie kennen die Situation bestimmt: Kaum haben Sie den Tisch mit einer leckeren Mahlzeit gedeckt, steht Ihr kleiner Schatz mit wedelndem Schwanz und sehnsüchtigem Blick daneben. Zu gerne würde er etwas von Ihrem leckeren Essen naschen. Das kann doch auch eigentlich nicht schaden, oder?

Leider doch, denn manche Nahrung kann weitreichende negative Folgen für die Gesundheit Ihrer Fellnase haben - und häufig schon bei kleinen Bissen. Was Hunde nicht essen dürfen haben wir Ihnen hier als Liste zusammengestellt.

Wichtig: Sollte Ihr Hund doch etwas davon zu sich genommen haben, sollten Sie am besten schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen und ihn um Rat fragen.

 

Bloß nicht fressen: Weintrauben und Rosinen

Es ist zwar nicht ganz klar, welches Gift bei diesem (Trocken-)Obst dafür sorgt, dass es unbekömmlich für Ihr Tier ist, doch Sie sollten es besser davon fernhalten.

 

Vorsicht! Keine Nüsse für Ihren Hund

Die in vielen Nusssorten enthaltenen Stoffe können Ihrem Hund große Probleme bereiten. Insbesondere frische, unreife Walnüsse, Bittermandeln und vor allem auch Macadamia-Nüsse sollte Ihr Vierbeiner auf keinen Fall fressen. Generell seien Sie am besten vorsichtig, was das Füttern mit Nüssen angeht, da Ihr Hund auch eine Allergie haben könnte.

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Auch Hülsenfrüchte wie Erdnüsse sollten am besten nur mit Vorsicht genossen werden.

 

Alkohol sollte absolut tabu für ihr Tier sein

Was sich schon auf menschliche Organismen negativ auswirken kann, ist auch für Hunde teilweise eine große Gefahr. Spirituosen sollten für die Tiere gänzlich tabu sein, weil er bei ihnen zu schweren Verhaltensstörungen, Krämpfen und sogar einem Herz-Kreislauf-Stillstand führen kann.

 

Schokolade und andere Lebensmittel mit Koffein

Lassen Sie Ihren Vierbeiner niemals Schokolade naschen! Die in ihr enthaltenen Stoffe Theobromin (über den Kakaoanteil der Schokolade) sowie Koffein könnten für ihn ernste Folgen haben. Je nach Höhe der zu sich genommen Menge kann der Verzehr sogar tödlich für Hunde enden. Besonders gefährlich ist Zartbitterschokolade mit entsprechende höherem Kakaoanteil.

Sehen Sie hier, welche Anzeichen bei Hunden eine Demenzerkrankung andeuten können (Artikel geht unten weiter):

 

Neben Schokolade sollten auch Kakaopulver und Kakaobohnen für Hunde tabu sein. Achten Sie außerdem darauf, Ihr Tier vor sämtlichen Nahrungsmitteln zu schützen, die Koffein enthalten: Das gilt neben Schokolade für Tee, Kaffee (und Kaffeebohnen) sowie bestimmte Limonaden.

Auf DIESER Seite finden Sie übrigens wichtige Tipps, was Sie im Vergiftungsfall unbedingt tun sollten, um Ihrem Hund vorbereitend auf dem Weg zum Tierarzt optimal Hilfe zu leisten.

 

Besser nicht mit Zwiebeln und Knoblauch füttern

Egal, ob gekocht, in getrockneter Form, zerkleinert oder als rohe Scheiben: Ihre Hunde sollten sich am besten von Zwiebeln und Knoblauch fernhalten. Sie enthalten Substanzen, die das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen (den eisenhaltigen roten Blutfarbstoff) zerstören können.

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Allerdings macht hier im besonderen Maße die Dosis das Gift: Generell stufen Experten mehr als 5 Gramm frische Zwiebeln oder Knoblauch pro Kilogramm Körpergewicht (innerhalb von 7 Tagen verzehrt) als gefährlich ein. Das klingt zwar zunächst so, als würde ein Hund sowieso nie an diese Masse herankommen, doch: Die tatsächlich schädliche Menge weiche individuell von Tier zu Tier ab und manche Hunderassen würden deutlich weniger vertragen.

Seien Sie deshalb vorsichtig und verzichten Sie bei der Fütterung am besten auf diese Lebensmittel.

 

Keine Produkte mit Xylit für Ihren Hund

Der künstliche Süßstoff Xylit, auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist ebenfalls giftig für Hunde. Diese Substanz ist zum Beispiel in vielen zuckerfreien Kaugummis und Bonbons oder in Diät- und Diabetikerprodukten enthalten und kann bei Hunden nach dem Verzehr (schon bei kleinen Mengen) zu schweren Leberschäden führen.

 

Pilze sollten Sie außer Reichweite bringen

Nicht alle Pilzsorten haben gleich schwerwiegende Folgen, doch um Konsequenzen zu vermeiden, sollte Ihre Fellnase am besten keine davon fressen. Achten Sie deshalb auch beim Gassigehen darauf, dass Ihr Vierbeiner auch in der Natur nicht zu viel Interesse an diesen Gewächsen zeigt.

 

Giftig für Hunde: Tomaten, rohe Kartoffeln und Rhabarber

Negativen Einfluss auf die Gesundheit Ihres Hundes haben auch Tomaten - vor allem, wenn sie noch unreif und grün sind. Aber auch um rohe Kartoffeln und Rhabarber sollte das Tier besser einen großen Bogen machen, weil der Verzehr im schlimmsten Fall zu Herzversagen führen kann.

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Hunde dürfen keine Avocado essen

Für uns Menschen sind sie ein Genuss, doch Avocados gehören zu den Lebensmitteln, die Hunde nicht essen dürfen. Fressen Sie das Fruchtfleisch, kann sich Flüssigkeit in den Lungen ansammeln. Doch auch Kern, Schale und Blätter der Avocado sind giftig für die Tiere.

 

Sind Natron, Hefe und Backpulver für Hunde giftig?

Darüber, ob Backtriebmittel wie Natron und Backpulver schädlich für Hunde sind, existieren sehr unterschiedliche Meinungen. Da vielfach davon abgeraten wird, Hunden diese Produkte (in größeren Mengen) zu geben, raten wir deshalb lieber zur Vorsicht beim Backen. Am besten ist es, Sie lassen Ihren Vierbeiner nicht in die Nähe von Natron und Backpulver - dann kommt es auch garantiert nicht zu Störungen des Verdauungstraktes. Auch beim Zubereiten von Hundekeksen lassen Sie Backtriebmittel lieber weg.

Das Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Uni Zürich hat außerdem auf die Gefahren von Hefe- und Sauerteig für Hunde hingewiesen. Nach dem Verzehr von Hefeteig könne es, neben einer Magenblähung, zu einer Alkoholvergiftung bei den Tieren kommen, da Backhefe auch im Körper zur Umwandlung von Kohlenhydraten zu Alkohol führe.

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