Liebenswert wird geladen...
Gesund bleiben

Grippeimpfung: Wann sollte ich mich gegen Influenza impfen lassen?

Für wen ist eine Grippeimpfung sinnvoll und wann sollte ich mich impfen lassen? Alle Fragen und Antworten zum Thema 'Influenza'.

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Für wen ist eine Grippeimpfung sinnvoll?

Bis zu einer halben Million Deutsche erkranken jährlich an der echten Grippe. Diese wird ebenso wie 90 Prozent der grippalen Infekte durch Viren ausgelöst. Der große Unterschied zur Erkältung: Der Verlauf der echten Grippe ist deutlich schwerer. Sie kann zu lebensgefährlichen Folgeerkrankungen wie Lungenentzündungen führen.

Dieses Thema könnte Sie auch interessieren: Corona-Symptome: COVID-19 von Grippe und Erkältung unterscheiden

Das kann verhindert werden. Die Weltgesundheitsorganisation rät, dass 75 Prozent der Bevölkerung geimpft sein sollten. Eine dringende Empfehlung wird für die Risikogruppen ausgesprochen: Bei Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren und chronisch Kranken ist die Gefahr für einen schweren Verlauf besonders hoch. Dennoch nutzen immer noch viele Deutsche die Vorsorge-Maßnahme nicht. Die Folge: Im letzten Jahr verlief die Grippewelle nach Einschätzung des Rober-Koch-Instituts ungewöhnlich stark. In einem Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) heißt es, dass zwischen Ende Dezember und Anfang April rund 333.567 Menschen an einer Grippe erkrankten, davon waren 87 Prozent über 60 Jahre alt.

Die ständige Impfkommision (STIKO) empfiehlt daher die jährliche Impfung im Herbst als Standardimpfung für alle Personen ab 60 Jahren sowie als Indikationsimpfung bei bestimmten Personengruppen.

Welche Nebenwirkungen kann eine Grippeimpfung haben?

Als häufiges Gegenargument werden die Nebenwirkungen genannt. Doch bei genauerem Hinsehen sind diese harmlos. So kann die Einstichstelle leicht schmerzen, anschwellen oder sich rot färben. Außerdem können in den ersten drei Tagen kurzzeitig Müdigkeit, Frösteln oder Übelkeit auftreten. Eine Grippe kann, entgegen mancher Behauptungen, nicht ausgelöst werden. Für die Impfung spricht ihre Wirksamkeit: Die Erfolgsquote liegt bei 62 Prozent. Wer trotzdem erkrankt, ist vor den schweren Folgen wie Lungenentzündungen oder Herzmuskelentzündungen besser geschützt. Auch unser Umfeld profitiert: Wer geimpft ist, überträgt keine Viren auf seine Mitmenschen. Außerdem ist die Maßnahme für die Risikogruppen kostenfrei und generell bei jedem Hausarzt möglich.

Auch ein wichtiges Thema: Corona-Impfstoff: Virologe Prof. Ulf Dittmer über den Stand der Forschung

Kann man trotz Grippeimpfung krank werden?

Beim Vorliegen einer akuten Infektion und bei Fieber sollte bis zur Genesung mit der Grippeimpfung gewartet werden. Sehr selten besteht bereits ein versteckter Infekt, der nach der Impfung ausbricht. Dann kann die Grippeimpfung ihren Schutz noch nicht gewährleisten.

Tipp: Diese Hausmittel helfen bei einer Erkältung

In welchem Zeitraum sollte ich mich impfen lassen?

Gegenwärtig muss der Schutz jedes Jahr aufgefrischt werden. Wichtig ist dabei der Zeitpunkt. Denn nach der Grippeimpfung braucht der Körper 10-14 Tage, bevor er sich vollständig gegen die Viren wehren kann. Ratsam ist es, den Arzt vor der Grippesaison aufzusuchen, idealerweise jetzt im Oktober bis spätestens Ende November. Die Impfung hält ca. sechs bis neun Monate.

Nach dem Piks heißt es Kraft tanken. Eine Studie zeigt: Wer in den ersten Tagen nach einer Impfung weniger als sechs Stunden schläft, gefährdet deren Erfolg. Die Wissenschaftler raten zu mindestens acht Stunden Schlaf. Die Erklärung: Die Immunzellen lernen im Schlaf. Während der Ruhephase bilden sie ein 'Abwehrgedächtnis' und können so später die richtigen Eindringlinge angreifen.

Zusätzliche Maßnahmen können das Gripperisiko weiter senken. Dazu gehören Händewaschen und Niesen in ein Einmaltaschentuch.

Diese Maßnahmen schützen Sie vor dem Coronavirus

var premium1Fallback = mobile_premium1Fallback = '
';var premium2Fallback = mobile_premium2Fallback = '
';var premium3Fallback = mobile_premium3Fallback = '
';
var basic1Fallback = mobile_basic1Fallback = '
';var basic2Fallback = mobile_basic2Fallback = '
';var basic3Fallback = mobile_basic3Fallback = '
';