Liebenswert wird geladen...
Doch alles anders?

"Lindenstraße"-Finale: Dunkler Schatten über dem Happy End!

Am Ende der Serie 'Lindenstraße' war für deren Figuren erst einmal alles gut, doch es gibt noch Grund zur Sorge.

Die Serie 'Lindenstraße' um Kultfigur Mutter Beimer ging mit Folge 1758 zu Ende.
Die Serie 'Lindenstraße' um Kultfigur Mutter Beimer ging mit Folge 1758 zu Ende. Foto: WDR/Steven Mahner

Gestern Abend lief nach mehr als 34 Jahren Laufzeit die allerletzte, emotionale Folge der Kultserie 'Lindenstraße' im Fernsehen, was über vier Millionen Zuschauer vor die Bildschirme lockte. Die Spannung war groß: Wie würde es in Episode 1758 ('Auf Wiedersehen') für Figuren wie Mutter Beimer (gespielt von Marie-Luise Marjan) und Anna Ziegler (gespielt von Irene Fischer) ausgehen?

Lesen Sie auch: Was wird jetzt aus 'Lindenstraße'-Star Marie-Luise Marjan?

Wodurch das Happy End der 'Lindenstraße' getrübt wird

Im Zentrum der Folge stand die Aufklärung des Todes von Wolf Lohmeier (gespielt von Martin Müller-Reisinger), der auf der Hotelbaustelle gestürzt (oder etwa von Anna geschubst?) worden war. Erst im weiteren Verlauf klärt sich für den Zuschauer auf, dass es sich dabei um einen Unfall handelte und schließlich ist es sogar Helga Beimer, die ihre lebenslange Rivalin Anna vor einer erneuten Haftstrafe bewahrt. Die beiden Frauen fallen sich versöhnlich in die Arme und Helga kann in Ruhe ihren 80. Geburtstag feiern. Also Ende gut, alles gut?

Kennen Sie eigentlich auch diese Serien (Artikel geht unten weiter)?

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Auch, wenn zum Schluss alle Zeichen auf Happy End stehen und Zuschauer der 'Lindenstraße' wohl insgesamt recht beseelt mit der Serie abschließen dürften, sorgt die geldgierige Immobilienmaklerin Angelina Dressler (gespielt von Daniela Bette) gleichzeitig auch für ein etwas flaues Gefühl in der Magengegend: Was würde mit den Bewohnern der Lindenstraße 3 passieren, wenn es doch noch weitere Folgen gäbe? Müssten etwa alle ihr Zuhause verlassen?

Angelinas Pläne bedrohen die Zukunft von Mutter Beimer & Co.

Immerhin hat Angelina im Serienfinale bekommen, was sie wollte: Sie erwirbt das neben dem Haus von Helga, Anna und Co. stehende Hotelgebäude und plant, unter diesem eine Tiefgarage bauen zu lassen. Dabei soll es dann - ganz zufällig natürlich - zu einer Beschädigung des Fundaments des Wohngebäudes kommen. Ein Gutachter solle dann bestätigen, dass die Statik des Hauses angegriffen worden sei und das könnte zur Folge haben, dass die Lindestraße 3 geräumt werden muss.

"Eine Luxussanierung später und endlich lohnt sich das alte Haus in meinem Portfolio", so die Dressler zu ihrem Lebensgefährten Nico (gespielt von Jannik Scharmweber). Was für eine perfide Idee! Ganz scheinheilig gehen die beiden am Schluss der Episode noch als Gäste zu Helga Beimers 80. Geburtstag - und wir werden niemals erfahren, ob Angelinas Plan tatsächlich funktioniert hätte. Was für eine traurige Vorstellung, dass die 'Lindenstraße'-Figuren womöglich noch ein so böses Schicksal erwartet hätte!

Ein Fan der Serie würde sich übrigens sehr über einen 'Lindenstraße'-Ableger mit Angelina freuen, in der diese Frage geklärt wird, wie er bei Twitter schreibt:

Wir sind gespannt, ob diese Idee vielleicht tatsächlich eines Tages in die Tat umgesetzt wird!