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Vergiftungsgefahr

So giftig kann der Weihnachtsstern für Katzen und Hunde sein

Aus der Serie: Giftige Pflanzen für Katzen: Wann Vorsicht geboten ist

Der Weihnachtsstern ist sehr beliebt in der Weihnachtszeit, kann für Katzen und Hunde jedoch giftig sein.

Katzen sollten nicht an Weihnachtssternen knabbern, es droht eine Vergiftung.
Katzen sollten nicht an Weihnachtssternen knabbern, es droht eine Vergiftung. JasonOndreicka / iStock

Während der Weihnachtszeit leuchten in vielen Wohnzimmern ganz bestimmte Blumen in verschiedenen Farben. Der Weihnachtsstern ist erfreut sich jedes Jahr aufs Neue großer Beliebtheit, ob klassisch in Rot, in Weiß oder zartem Rosa, der Adventsstern (Euphorbia pulcherrima) hat viele Freunde. Doch Haustierbesitzer sollten sich gut überlegen, wo sie die dekorative Zimmerpflanze hinstellen.

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Wie giftig ist der Weihnachstern für Katzen, Hunde und andere Haustiere?

Der Weihnachtsstern gehört zu den Wolfsmilchgewächsen, in denen in Blättern und Zweigen ein giftiger Milchsaft enthalten ist. Auch wenn das Gift aus den handelsüblichen Weihnachtssternen praktisch rausgezüchtet wurde und für den Menschen keine Gefahr darstellt, können Katzen, Hunde und andere Haustiere durchaus eine Vergiftung erleiden.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.

Welche Tiere gefährdet sind

Gerade kleinere Haustiere wie Nager oder Vögel, aber auch Katzen und kleine Hunde können auf den giftigen Saft in Weihnachtssternen reagieren. Neugierige Tiere, die gerne Pflanzen anknabbern, sollten von den farbenfrohen Adventssternen ferngehalten werden.

Am besten werden die Pflanzen in ein Zimmer gestellt, das für die Haustiere nicht zugänglich ist. Wessen tierische Mitbewohner besonders neugierig und knabberfreudig sind, sollte lieber ganz auf die weihnachtliche Pflanze verzichten.

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Diese Symptome deuten auf eine Vergiftung durch einen Weihnachtsstern hin

Hat die Katze oder das Kaninchen am Weihnachtsstern gekaut, kann sich eine eventuelle Vergiftung durch Symptome wie Erbrechen, vermehrten Speichelfluss, Durchfall, Krämpfe oder Zittern zeigen. In manchen Fällen kann es sogar zu Lähmungserscheinungen kommen.

Sollte sich das Haustier eine Vergiftung zugezogen haben, empfiehlt Tierärztin Dr. med. vet. Maria Steigmann auf ihrer Homepage: "Bei einer sehr milden Form der Vergiftung genügt es meist, das Tier zum Trinken anzuregen, so dass das Gift schnell wieder aus dem Körper geschwemmt wird. Bei stärkeren Symptomen sollte es jedoch unverzüglich zum Tierarzt gebracht werden. Unbehandelt kann eine Vergiftung mit Milchsaft zu schweren Komplikationen wie Lungenödemen oder Herzstillstand führen und damit zum Tod des geliebten Haustieres.“

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