Warnzeichen beachten Nierenerkrankung: 7 mögliche Symptome, die Sie kennen sollten

Die Früherkennung von Nierenerkrankungen ist sehr wichtig, um ernsten Schädigungen des Organs vorzubeugen - doch das ist oft leichter gesagt als getan. Auf welche Symptome Sie achten sollten, lesen Sie hier.

Welche Alarmzeichen dabei helfen können, mögliche Nierenerkrankungen zu erkennen.
In frühen Stadien einer Nierenerkrankung sind häufig keine Schmerzen spürbar, doch das Organ kann sich auch mit anderen Symptomen bemerkbar machen.
Inhalt
  1. Mögliches Warnsignal: Die Haut verändert sich
  2. Appetitlosigkeit als Zeichen einer Nierenerkrankung
  3. Sie leiden dauerhaft unter Mundgeruch
  4. Müdigkeit wird zu Ihrem ständigen Begleiter
  5. Sie haben geschwollene Augenlider und Fußgelenke
  6. Häufige Schmerzen im unteren Rückenbereich
  7. Veränderter Harndrang als Alarmsignal der Nieren

Wenn die Nieren etwa 300 Mal am Tag unser gesamtes Blut von Schadstoffen reinigen, den Wasserhaushalt und unseren Blutdruck regulieren, dann geschieht das in der Regel ganz still und leise - ohne, dass wir etwas davon mitbekommen. Erst dann, wenn unsere Nierenfunktion beeinträchtigt wird, bemerken wir, wie wichtig die Leistung dieses Organs für unseren Körper ist.

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Leider bleiben Nierenschäden aber lange unentdeckt, weil sie nicht eindeutig erkannt werden. Bleibt eine frühzeitige Behandlung aus, kann das allerdings schwerwiegende Folgen haben. Achten Sie deshalb auf folgende Warnsignale, mit denen Nieren auf mögliche Störungen aufmerksam machen, und sprechen Sie unbedingt Ihren Arzt an - vor allem, wenn mehrere Symptome zusammen auftreten.

 

Mögliches Warnsignal: Die Haut verändert sich

Sie sehen ungewohnt blass aus und klagen zunehmend über trockene, juckende Haut? Das kann auf eine Nierenerkrankung hindeuten. Wenn die Nieren nicht mehr in der Lage sind, sämtliche Abfallstoffe aus unserem Blut zu entfernen und uns mit der richtigen Menge an Mineralstoffen zu versorgen, kann sich das negativ an unserem Hautbild bemerkbar machen.

 

Appetitlosigkeit als Zeichen einer Nierenerkrankung

Natürlich kann es viele Ursachen dafür geben, dass Sie keinen Hunger haben, doch auch eine Nierenfunktionsstörung kann den Appetit verringern. Weil das Organ in seiner Arbeit eingeschränkt ist, kann sich eine größere Anzahl von Toxinen (organismusschädigenden Stoffen) anreichern - das zügelt den Hunger.

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Sie leiden dauerhaft unter Mundgeruch

Ein unangenehmer Geruch im Mund kann verschiedene Ursachen haben und wird nicht etwa durch mangelnde Hygiene ausgelöst. Insbesondere dann, wenn Mundgeruch Ihr ständiger Begleiter ist, sollten Sie dieses Problem ernst nehmen und Ihre Nieren untersuchen lassen. Ist ihre Funktion gestört, kann das zu einer geringeren Ausscheidung von Urin führen - das steigert den Harnstoffgehalt im Körper, was starken Mundgeruch auslösen kann.

 

Müdigkeit wird zu Ihrem ständigen Begleiter

Können Sie sich nur noch schlecht konzentrieren und haben kaum Energie? Damit möchte Ihnen Ihr Körper vielleicht mitteilen, dass Ihre Nieren überfordert sind. Ist die Nierentätigkeit deutlich eingeschränkt, können Toxine und Unreinheiten im Urin ein starkes Gefühl von Müdigkeit und Abgeschlagenheit auslösen.

Sehen Sie in diesem Video, ab wann Müdigkeit ein Anzeichen für Erkrankungen sein kann (Artikel geht unten weiter):

 
 

Sie haben geschwollene Augenlider und Fußgelenke

Auch eine Erkältung oder Allergie kann Schwellungen an den Augen verursachen - sind Ihre Lider allerdings vor allem morgens und an beiden Augen gleichzeitig geschwollen, kann das auch an Wassereinlagerungen (so genannten Ödemen) liegen, die durch Nierenstörungen verursacht werden. Das ist insbesondere dann ein möglicher Grund, wenn Sie zur gleichen Zeit Wassereinlagerungen in Ihren Beinen feststellen oder ebenso Ihre Füße und Fußgelenke geschwollen sind.

 

Häufige Schmerzen im unteren Rückenbereich

Im frühen Stadium einer Nierenerkrankung macht sich diese zwar meist noch nicht durch starke Beschwerden bemerkbar, doch im weiteren Verlauf können dumpfe Schmerzen im Beckenbereich auftreten, die man schnell mit Rückenschmerzen verwechseln kann. Nierenschmerzen unterscheiden sich jedoch von diesen, weil sie bewegungsunabhängig sind und oft nicht dauerhaft anhalten, sondern krampfartig auftreten. Entzündungen zum Beispiel durch Nierensteine können ein möglicher Auslöser dieser Schmerzen sein.

 

Veränderter Harndrang als Alarmsignal der Nieren

Müssen Sie besonders nachts häufiger zur Toilette, kann auch das auf eine Nierenstörung hinweisen. Verspüren Sie hingegen eher einen extrem geringen Harndrang und scheiden nur noch sehr wenig Urin aus, kann das ebenfalls auf eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion zurückzuführen sein. Wie bei allen anderen Warnsignalen gilt aber auch hier: Sprechen Sie in jedem Fall noch einmal mit Ihrem Arzt darüber und lassen Sie sich untersuchen.

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