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Warnzeichen beachten

Nierenerkrankung: 7 Symptome, die Sie kennen sollten

Die Früherkennung von Nierenerkrankungen ist sehr wichtig, um ernsten Schädigungen des Organs vorzubeugen. Lesen Sie hier, auf welche Symptome Sie achten sollten.

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Wenn die Nieren etwa 300 Mal am Tag unser gesamtes Blut von Schadstoffen reinigen, den Wasserhaushalt und unseren Blutdruck regulieren, dann geschieht das in der Regel ganz still und leise - ohne, dass wir etwas davon mitbekommen. Erst dann, wenn unsere Nierenfunktion beeinträchtigt wird, bemerken wir, wie wichtig die Leistung dieses Organs für unseren Körper ist.

Auch interessant: Wie Sie Ihre Nieren gesund halten können

Leider bleiben Nierenerkrankungen aber lange unentdeckt, weil sie nicht eindeutig erkannt werden. Bleibt eine frühzeitige Behandlung aus, kann das allerdings schwerwiegende Folgen haben. Achten Sie deshalb auf folgende Warnsignale, die auf eine Nierenschwäche hindeuten könnten, und sprechen Sie unbedingt Ihren Arzt an - vor allem, wenn mehrere Symptome zusammen auftreten.

Mögliches Warnsignal der Nieren: Die Haut verändert sich

Sie sehen ungewohnt blass aus und klagen zunehmend über trockene, juckende Haut? Das kann auf eine Nierenkrankheit hindeuten. Wenn die Nieren nicht mehr in der Lage sind, sämtliche Abfallstoffe aus unserem Blut zu entfernen und uns mit der richtigen Menge an Mineralstoffen zu versorgen, kann sich das negativ an unserem Hautbild bemerkbar machen.

Appetitlosigkeit als mögliches Symptom einer Nierenerkrankung

Natürlich kann es viele Ursachen dafür geben, dass Sie keinen Hunger haben, doch auch eine Nierenfunktionsstörung kann den Appetit verringern. Weil das Organ in seiner Arbeit eingeschränkt ist, kann sich eine größere Anzahl von Toxinen (organismusschädigenden Stoffen) anreichern - das zügelt den Hunger.

Lesen Sie auch: Die wichtigsten Warnsignale des Körpers

Vorsicht, wenn Sie dauerhaft unter Mundgeruch leiden

Ein unangenehmer Geruch im Mund kann verschiedene Ursachen haben und wird nicht etwa durch mangelnde Hygiene ausgelöst. Insbesondere dann, wenn Mundgeruch Ihr ständiger Begleiter ist, sollten Sie dieses Problem ernst nehmen und Ihre Nieren untersuchen lassen. Ist ihre Funktion gestört, kann das zu einer geringeren Ausscheidung von Urin führen - das steigert den Harnstoffgehalt im Körper, was starken Mundgeruch auslösen kann.

Ständige Müdigkeit als Begleiter von Nierenproblemen

Können Sie sich nur noch schlecht konzentrieren und haben kaum Energie? Damit möchte Ihnen Ihr Körper vielleicht mitteilen, dass Ihre Nieren überfordert sind. Ist die Nierentätigkeit deutlich eingeschränkt, können Toxine und Unreinheiten im Urin ein starkes Gefühl von Müdigkeit und Abgeschlagenheit auslösen.

Sehen Sie in diesem Video, ab wann Müdigkeit ein Anzeichen für Erkrankungen sein kann (Artikel geht unten weiter):

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Geschwollene Augen und Fußgelenke können auf Probleme mit den Nieren hindeuten

Auch eine Erkältung oder Allergie kann Schwellungen an den Augen verursachen - sind Ihre Lider allerdings vor allem morgens und an beiden Augen gleichzeitig geschwollen, kann das auch an Wassereinlagerungen (so genannten Ödemen) liegen, die durch Nierenstörungen verursacht werden. Das ist insbesondere dann ein möglicher Grund, wenn Sie zur gleichen Zeit Wassereinlagerungen in Ihren Beinen feststellen oder ebenso Ihre Füße und Fußgelenke geschwollen sind.

Häufige Schmerzen im unteren Rückenbereich

Im frühen Stadium einer Nierenerkrankung macht sich diese zwar meist noch nicht durch starke Beschwerden bemerkbar, doch im weiteren Verlauf können dumpfe Schmerzen im Beckenbereich auftreten, die man schnell mit Rückenschmerzen verwechseln kann. Nierenschmerzen unterscheiden sich jedoch von diesen, weil sie bewegungsunabhängig sind und oft nicht dauerhaft anhalten, sondern krampfartig auftreten. Entzündungen, zum Beispiel durch Nierensteine, können ein möglicher Auslöser dieser Schmerzen sein.

Mehr zum Thema Schmerzen in der Nierengegend: Ursachen und Maßnahmen

Veränderter Harndrang als Symptom von Nierenproblemen

Müssen Sie besonders nachts häufiger zur Toilette, kann auch das auf eine Nierenstörung hinweisen. Verspüren Sie hingegen eher einen extrem geringen Harndrang und scheiden nur noch sehr wenig Urin aus, kann das ebenfalls auf eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion zurückzuführen sein. Wie bei allen anderen Warnsignalen gilt aber auch hier: Sprechen Sie in jedem Fall noch einmal mit Ihrem Arzt darüber und lassen Sie sich untersuchen.

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