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Tiernahrung

Hochwertiges Katzenfutter: Was bei der Fütterung wichtig ist

Das richtige Futter hält die Katze gesund. Wie Sie hochwertiges Katzenfutter erkennen und was für eine ausgewogene Fütterung wichtig ist.

Eine Katze frisst auf einem weißen Teppich Trockenfutter von einem Teller und leckt sich dabei das Mäulchen.
So erkennen Sie hochwertiges Katzenfutter. Foto: Justin Turner / iStock

Was in hochwertigem Katzenfutter drin sein sollte

Bei Menschen und Tieren verhält es sich mit der Ernährung ähnlich, gute Nahrung hält Geist und Körper fit. Für Katzenbesitzer ist es oft gar nicht so einfach, hochwertiges Katzenfutter zu erkennen. Wir haben ein paar Tipps für Sie.

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Katzen sind Fleischfresser, brauchen also hochwertiges Protein und Fett, damit sie gesund und fit bleiben. In Katzenfutter sollten die Anteile pflanzlicher Bestandteile und Kohlenhydrate nicht zu hoch sein, da diese für die Tiere nur zu einem gewissen Teil verdaulich sind.

Lesen Sie auch: Barfen für Katzen: Vor- und Nachteile der Rohfütterung

Zudem sollte das Futter für die Katze wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Die Aminosäure Taurin beispielsweise kann von Katzen nicht selbst gebildet werden, ist aber essentiell für viele Stoffwechselvorgänge. Ein Mangel an Taurin kann zu Wachstumsstörungen, Störungen des Immunsystems und des Herzens, Erblindung und Unfruchtbarkeit führen. 

Kann der Tagesbedarf an Taurin über Katzenfutter gedeckt werden?

Handelsübliches Katzenfutter ist mit ausreichend Taurin angereichter, um eine optimale Versorgung der Katze zu garantieren.

Das Etikett auf Katzenfutterdosen verstehen

Wer wissen möchte was drin ist, muss drauf gucken. Die Etiketten auf den Katzenfutterdosen und den Packungen mit Trockenfutter geben Auskunft darüber, was im Futter drin steckt. Das Futtermittelgesetz bestimmt, dass die Inhaltsstoffe nach absteigendem Gehalt im Fertigprodukt sortiert sind. Das im Futter enthaltene Fleisch wird also an erster Position angeführt.

Wichtig bei der Fütterung von Katzen ist auch ein stabiler Futternapf aus geeignetem Material. Der Napf sollte regelmäßig gereinigt werden und nicht unmittelbar in der Nähe des Katzenklos aufgestellt werden.

In Katzenfutter sind auch tierische Nebenerzeugnisse enthalten, denn auch in der Natur frisst die Katze nicht nur das Muskelfleisch, sondern auch die Organe wie Leber und Milz oder Nieren ihrer Beute.

Über die Fütterung mit Trockenfutter wird viel diskutiert. Lesen Sie hier mehr darüber:

Als kleine Orientierungshilfe: Hochwertiges Futter lässt sich daran erkennen, dass der Hersteller sämtliche Inhaltsstoffe transparent auf der Verpackung deklariert.

Priv.Doz. Dr. med. vet. Petra Kölle erklärte Liebenswert gegenüber: "Handelsübliches Katzenfutter ist nicht so schlecht, wie oft behauptet wird. Wir als Tierärzte sehen keinerlei Probleme bei Futtermitteln der großen Marken, weil dort meistens ein Fachtierarzt für Tierernährung beschäftigt wird und dann stimmen die Rezepte und die Zusammensetzungen. Die Probleme bestehen eher bei exotischer Ernährung wie eben Barf, selber kochen oder veganer Ernährung, wir als Ernährungsexperten für Hunde und Katzen sehen bei diesen Ernährungsformen die Probleme, die bei kommerzieller Ernährung nicht auftreten."

Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe in Katzenfutter

Nassfutter für Katzen enthält keine Konservierungsstoffe. Durch das Erhitzen der geschlossenen Schale oder Dose kommt es zu einer natürlichen Konservierung. Für Trockenfutter werden künstliche und natürliche Stoffe genutzt, um das Futter haltbar zu machen.

Heutzutage werden für Katzenfutter nur noch selten Geschmackverstärker verwendet. In sehr geringen Mengen sind in manchen Futtersorten Aromen, Zucker oder Karamell enthalten. Auch wenn die Zuckermengen sehr gering sind und der Gesundheit der Katze nicht schaden, gehört Zucker nicht in Katzenfutter. Die Tiere können diesen nicht nutzen, in hochwertigem Katzenfutter werden Sie also Einfachzucker wie Karamell oder Glucose nicht finden.