Natürliche Schädlingsbekämpfung

7 Hausmittel gegen Blattläuse

Blattläuse können Ihrer Pflanze erheblich schaden. Wie Sie die lästigen Schädlinge ganz ohne Chemie und dafür einfach mit Hausmitteln bekämpfen, verraten wir Ihnen hier.

Vor ihnen ist kaum eine Pflanze sicher: Blattläuse. Sie befallen gern junge Pflanzen und saugen ihren Saft aus. Auf den Blättern hinterlassen die kleinen, grünen, gelben, braunen oder schwarzen Insekten einen klebrigen Belag. Aber Sie müssen sich nicht lange ärgern! Mit diesen Hausmitteln gegen Blattläuse können Sie die Schädlinge ganz einfach und ohne Chemie vertreiben.

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Knoblauch als beliebtes Hausmittel gegen Blattläuse

Es gibt zwei Möglichkeiten, die weiße Knolle gegen Schädlinge anzuwenden: Herrscht bei Ihnen ein geringer Befall, stecken Sie neben jeden Pflanzenstiel eine geschälte Knoblauchzehe in die Erde. Dabei sollten die Zehen zur Hälfte aus dem Boden herausschauen. So können sich die ätherischen Öle des Knoblauchs durch die Luft, am besten um die Pflanze herum, verteilen.

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Eine andere Möglichkeit ist ein Knoblauchsud: Dafür halbieren Sie drei große Knoblauchzehen und legen diese in einen Liter Wasser. Lassen Sie das Ganze zwei Wochen ziehen. Gießen sie dann den Sud in eine Sprühflasche und sprühen Sie die befallene Pflanze von allen Seiten damit ein.

Wie Sie mit einem Wasserbad Blattläuse bekämpfen

Ein einfacher Tipp für kleinere Zimmerpflanzen ist, die Blattläuse einfach zu ertränken. Topf und Stamm werden mit einer Plastiktüte eingewickelt, damit die Erde nicht ausgeschwemmt wird. Tauchen Sie nun die Pflanze zwei Stunden in lauwarmes Wasser. Die Schädlinge ertrinken dann.

7 Hausmittel, gegen Blattläuse
Blattläuse sind lästige Schädlinge im Garten und an Zimmerpflanzen. Wir zeigen 7 Hausmittel gegen Blattläuse - ganz ohne Chemie. bluecinema/ iStock

Brennnesselsud hilft als Hausmittel gegen Blattläuse

Ein Sud aus Brennnesselblättern vertreibt Blattläuse und düngt Ihre Pflanzen auf natürliche Art und Weise. Für den Sud brauchen Sie einen ganzen Eimer voll Brennnesseln. Tipp: Damit Sie sich beim Pflücken nicht verbrennen, tragen Sie robuste Handschuhe. Einfache Gartenhandschuhe reichen dafür nicht aus. Alternativ: Die Blätter von unten nach oben streichend pflücken, dann brennt es nicht.

Die Nesseln im Eimer werden nun mit Wasser aufgegossen. Den angesetzten Sud lassen Sie ein bis zwei Tage stehen, danach kann er abgeseiht werden. Das Brennnesselwasser wird nun in eine Pflanzenspritze gefüllt und mit dieser kräftig auf den Pflanzen verteilt.

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Bohnenkraut kann einem Blattlausbefall vorbeugen

Bohnenkraut ist ein Hausmittel, das vorbeugend gegen Blattläuse hilft. Damit es wirkt, sollten Sie das Kraut in regelmäßigen Abständen zwischen die bedrohten Pflanzen setzen. Vor allem im Garten können Sie einen Blattlausbefall vermeiden, wenn Sie auf Mischkulturen setzen. Eine zu große Ansammlung derselben Pflanze an einem Ort ist nicht ratsam. Gut zu wissen: In einem naturnah angelegten Garten fühlen sich Nützlinge, wie Marienkäfer und Ohrenkneifer, wohl und sind ein guter Schutz gegen Blattläuse.

Wie Sie mit schwarzem Tee die Schädlinge vertreiben

Er schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch ein sehr wirksames Hausmittel gegen Blattläuse. Und so geht's: Hängen Sie zwei Teebeutel schwarzen Tee in eine Kanne und übergießen Sie das Ganze mit einem Liter kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee 15 Minuten ziehen. Der Tee wird nun in eine Sprühflasche gefüllt und die Pflanze von allen Seiten damit besprüht.

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Essig als wirkungsvolles Hausmittel gegen Blattläuse

Essig ist nicht nur ein beliebtes Mittel bei vielen Haushaltsproblemen, sondern auch im Kampf gegen Blattläuse ein effektiver Gegner. Um die kleinen Plagegeister damit zu entfernen, mischen Sie 100 Milliliter Essig mit einem Liter Wasser und füllen das Ganze in eine Sprühflasche. Sprühen Sie die Pflanze rundherum damit ein, bis sie tropfnass ist. Denken Sie auch an die Erde. Wenn sich nach einigen Tagen wieder Läuse auf den Blättern befinden, wiederholen Sie das Ganze.

Kartoffelwasser schützt Rosen vor Blattläusen

Ein besonderer Tipp für den Lausbefall auf Rosen ist Kartoffelwasser, das gleichzeitig als mineralstoffreiches Düngemittel wirkt. Deswegen sollten Sie ab heute den Kartoffelsud, in dem Sie Ihre Kartoffeln weich gekocht haben, nicht mehr wegschütten, sondern lieber abkühlen lassen und in eine Sprühflasche füllen. Besprühen Sie die Pflanzen und die Erde mit dem Sud, dann ist diese vor Blattläusen geschützt.

Autor: Karin Eckhold

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