Vorbeugen, erkennen, reagieren Schlaganfall vorbeugen: So können Sie sich schützen

Knapp 270 000 Menschen erleiden jedes Jahr einen Gehirnschlag. Mit wenigen einfachen Maßnahmen kann man das Risiko minimieren und einen Schlaganfall vorbeugen.

Gegen einen Schlaganfall können Sie vorbeugen.
Bei einem Schlaganfall ist schnelle Hilfe gefragt.
Inhalt
  1. Wie entsteht ein Schlaganfall?
  2. Wie kann man effektiv vorbeugen?
  3. Nicht rauchen
  4. Regelmäßig bewegen
  5. Was machen Ärzte im Notfall?
  6. Und welche Therapien gibt es?
  7. Wo finde ich Hilfe?
 

Wie entsteht ein Schlaganfall?

Ca. 80 bis 85 % der Schlaganfälle werden durch den Verschluss eines gehirnversorgenden Blutgefäßes ausgelöst. Solche Blutgerinnsel entstehen, wenn feste Bestandteile des Blutes verklumpen. Der Thrombus kann durch den Blutkreislauf bis ins Gehirn transportiert werden und sich dort in den Blutgefäßen festsetzen und sie verschließen. Die Blut- und damit auch die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung wird in Teilen des Gehirns unterbrochen.

 

Wie kann man effektiv vorbeugen?

Eine gute Basis: sich ausgewogen ernähren. Denn es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Folsäure den Abbau der Aminosäure Homocystein fördert, die das Schlaganfall-Risiko erhöht. Folsäure-Lieferanten sind Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Tomaten und Möhren. Zudem sollten Sie mageres Fleisch (zum Beispiel Pute) bevorzugen.

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Nicht rauchen

Geben Sie das Rauchen auf!

Aktuelle Studien zeigen: Fünf Jahre nach der letzten Zigarette reduziert sich das Schlaganfall-Risiko auf das eines Nichtrauchers.

Sehen Sie im Video, an welchen Symptomen Sie einen Schlaganfall erkennen: (Der Artikel geht unter dem Video weiter)

 
 

Regelmäßig bewegen

Um einen Schlaganfall vorzubeugen sind leichte Ausdauersportarten prima geeignet. Hierzu zählen Gymnastik, Schwimmen, Wasser-Gymnastik, Fahrradfahren und Nordic Walking.

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Was machen Ärzte im Notfall?

Neu: die Thrombektomie

Bei dieser Methode wird ein Katheter direkt durch die Gehirngefäße geschoben – durch das Blutgerinnsel hindurch, das die Arterie verstopft. Dann entfaltet sich ein Drahtgeflecht, in dem sich der Blutpfropf verfängt. Mit Unterdruck wird dieser anschließend komplett abgesaugt.

 

Und welche Therapien gibt es?

Nachsorge ist das A und O

Um die motorischen Fähigkeiten nach einem Hirnschlag wieder zu aktivieren, sollten sich Betroffene von einem Physiotherapeuten behandeln lassen.

Gut zu wissen: Wurde ein Schlaganfall diagnostiziert, können Ärzte innerhalb eines Jahres bis zu 30 Einheiten Krankengymnastik verschreiben. Zudem sind Gehirn-Training und Bewegung wichtig, um die verlorene Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.

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Wo finde ich Hilfe?

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe gibt Tipps, wie man einen Schlaganfall vorbeugt. Broschüren können Sie kostenfrei anfordern unter "Rote Karte dem Schlaganfall", Postfach 100361, 47703 Krefeld (E-Mail: info@rote-karte-dem-schlaganfall.de).

(Quelle: Zeitschrift Mein TV & ich)  

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