Klare Ansage

Janina Hartwig: "Ich lasse mich in keine Schublade stecken!"

'Um Himmels Willen'-Star Janina Hartwig spricht über ihren Neuanfang nach dem plötzlichen Serien-Aus.

Schauspielerin Janina Hartwig.
Janina Hartwig verrät, wie es für sie nach 'Um Himmels Willen weitergeht. Foto: IMAGO / APress
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Glaube, Liebe, Hoffnung: Janina Hartwig war 16 Jahre lang eine Vertraute in unseren Wohnzimmern – als resolute TV-Ordensschwester an der Seite von Fritz Wepper in der beliebten ARD-Serie 'Um Himmels Willen".

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So ging es für Janina Hartwig nach 'Um Himmels Willen' weiter

auf einen Blick: Nach dem Ende von 'Um Himmels Willen' starteten Sie praktisch von vorne…

Janina Hartwig: Jeder Neuanfang bedeutet auch neue Chancen. Man muss sie nur erkennen, aufmerksam und offen dafür sein. Es ergeben sich immer auch neue Dinge. Was bei mir zum Beispiel der Dreh auf dem Traumschiff war. Das wäre so in der Form vorher zeitlich gar nicht möglich gewesen. Jetzt kommen neue Aufgaben auf mich zu, für die ich sehr dankbar bin. Das ist nicht selbstverständlich.

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Viele Menschen haben Angst vor Neuanfängen…

In meinem Leben haben sich immer solche Situationen ergeben. Vor über 30 Jahren musste ich mein komplettes Leben neu ordnen, aufgrund der Wende. Ich habe den sicheren Hafen eines Theaterengagements in Dresden am Staatsschauspiel verlassen und neu angefangen. Solche Dinge entscheide ich aus dem Bauch heraus und da konnte ich mich bis jetzt – toi, toi, toi – immer drauf verlassen.

Sie sind auch sehr viel in den Bergen. Sind Sie auch der Typ für Sonne, Strand und Meer?

Ich lasse mich ungern in eine Schublade stecken. Ich liebe den Strand und vor allem das Wasser. Das ist mein Element. Aber genauso erklimme ich gerne einen Berg und staune über die Naturgewalten. Ich würde gerne einmal in den hohen Norden – solange es noch geht.

Reisen Sie gerne allein oder lieber mit anderen?

Ganz allein reisen, das wäre nicht mein Ding. Ich finde es schön, wenn ich meine Erlebnisse mit Freunden teilen kann.

Halten Sie sich selbst für eine starke Frau?

Ich bin wie alle anderen Frauen auf dieser Welt stark und schwach zugleich. Es ist an der Zeit, dass wir Frauen uns auf unsere weiblichen Stärken besinnen, auf unsere feinen Antennen, auf unsere Empathie, auf unsere liebenden Herzen und auch auf unsere Schwächen. Das macht uns stark.

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