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Tipps und Tricks

Christrosen pflegen: So gedeiht die Schneerose auch im Topf

Eis und Schnee zum Trotz begeistert die Christrose auch im Winter mit ihrer Blütenpracht. Wie Sie die schöne Schneerose richtig pflegen, damit sie auch im Topf gedeiht.

Die Christrose besticht im Winter durch ihre schönen Blüten.
Die Christrose besticht im Winter durch ihre schönen Blüten. Foto: lutavia / iStock

Die Schneerose ist unter vielen Namen bekannt

Während sich die meisten Blumen in der kalten Jahreszeit mit ihrer Blüte zurückhalten, erstrahlen Winterblumen in vollem Glanz. Zu ihnen gehört die Schneerose, die ebenso unter den Namen Christrose, Weihnachtsrose oder Nieswurz bekannt ist. Die Pflanze gehört zu der Gattung der Nieswurze und wurde früher als Niespulver oder Bestandteil von Schnupftabak verwendet.

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Der optimale Standort für Christrosen

Die hübschen Winterblumen können direkt ins Beet gepflanzt werden, fühlen sich aber ebenso im Kübel oder Topf wohl. Sonnenlicht mögen Christrosen nur in Maßen, gerade im Sommer sollten sie nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Ein Plätzchen im Halbschatten gefällt der Pflanze gut, gegenüber zu viel Nässe ist sie empfindlich.

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Die richtige Pflege für die Topfpflanzen

Wie bereits erwähnt fühlen sich Christrosen im Garten im Beet ebenso wohl, wie im Topf auf dem Balkon oder in der Wohnung. Bei den Topfpflanzen sollte jedoch beachtet werden, dass die Stauden bis zu 30 Zentimeter hoch werden können. Der Topf, beziehungsweise Kübel, sollte also die entsprechende Größe haben und ein Abzugsloch haben. Außerdem sollte an eine Drainageschicht aus Kieselsteinen gedacht werden, denn wie erwähnt, Christrosen vertragen nicht zu viel Nässe und Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.

Tongranulat hilft dabei, dass keine Staunässe entsteht.

Ob die Pflanzen im Garten oder im Topf gepflanzt werden, Schneerosen sind sehr anspruchsvoll, was das Thema Erde anbetrifft. Sie mögen kalkhaltigen, durchlässigen, lehmigen und humosen Boden. Bei den Topfpflanzen empfiehlt es sich, hochwertige Blumenerde mit lehmigem Gartenboden zu mischen und wegen der Nähstoffe etwas Hornmehl hinzugeben.

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Ansonsten sind Christrosen pflegeleicht. Sie müssen nicht geschnitten werden. Es reicht, die welken Blätter über dem Boden abzuschneiden. Gedüngt werden muss nur zu Beginn der Blüte ab Ende Dezember und ein weiteres Mal im Spätsommer.

Vorsicht giftig!

Die Christrose ist giftig. Wer in einem Haushalt mit Kindern oder Haustieren lebt, sollte dies beachten. Der Saft der Pflanze kann Hautreizungen bis zur Blasenbildung und bei Verzehr Erbrechen, Durchfall und Magenschmerzen hervorrufen.