Arztserie

Bergdoktor: Monika Baumgartner ist Ronja Forchers Vorbild

Im Interview mit 'Das Neue Blatt' verrät 'Bergdoktor'-Star Ronja Forcher (25), warum Schauspielerin Monika Baumgartner (70) ihr besonders nah steht.

'Bergdoktor'-Star Ronja Forcher.
Seit 2008 spielt Ronja Forcher die 'Lilli Gruber' in der ZDF-Serie 'Der Bergdoktor'. Foto: Hannes Magerstaedt / Freier Fotograf / Getty Images
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Millionen Zuschauer lieben Schauspielerin Ronja Forcher (25), die seit fast 15 Jahren als 'Lilli Gruber' in 'Der Bergdoktor' vor der Kamera steht. Doch wie anstrengend sind ihre Drehtage? Wie verstehen die Schauspieler sich hinter den Kulissen wirklich? Und warum kämpft Ronja jetzt gegen Bodystress und eine falsche Diätkultur? Das verrät sie im Interview mit 'Das Neue Blatt'.

Sehen Sie hier die Geheimnisse des Gruberhofs (Der Artikel geht unter dem Video weiter):

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Ronja Forcher: So stressig sind ihre Drehtage beim 'Bergdoktor'

'Das Neue Blatt': Wie sieht Ihr Leben am Set so aus?

Ronja Forcher: Ich reise immer am Vortag aus Berlin an und am Tag danach ab, das heißt, ich bin schnell mal eine Woche dort. Derzeit sogar fast vier Wochen am Stück. Meistens wohne ich in einem Hotel oder Gasthaus, wo ich morgens so zwischen sechs und sieben Uhr abgeholt und ans Set gefahren werde. Ich gehe zum Schminken in die Maske, schlüpfe in mein Kostüm und drehe die Szenen, die an diesem Tag anstehen. Wenn ich mal Pause habe, mache ich Fotos oder Videos für meine Instagramseite und kümmere mich um die Werbung für meine neue Single 'Tanz für Dich', die gerade erschienen ist.

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Klingt nach viel Arbeit.

Ja, aber es tut auch gut, so viel zu tun zu haben. Gerade wenn man als Künstlerin selbstständig ist, gibt es Phasen, in denen man nichts zu tun hat. Die sind ebenso anstrengend, da kommen Existenzängste auf. Deshalb nehme ich es so hin und versuche nicht traurig zu sein oder an die Vergangenheit zu denken, als ich mich noch mit meinen Freunden treffen konnte.

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Ronja Forcher: "Monika Baumgartner ist mein größtes Vorbild"

Das ist aber schon irgendwie traurig.

Na ja, ich muss einfach darauf achten, dass ich mich nicht mit den anderen vergleiche. Ich darf nicht auf meine Freundinnen schauen, die studieren und viel Zeit haben für Uni-Feiern. Die haben eben ihr Leben und ich habe ein anderes. Im nächsten Jahr feiere ich 20 Jahre vor der Kamera, dabei bin ich ja erst 25. Ich bin mit dem 'Bergdoktor' groß geworden, ich liebe die Region um den Wilder Kaiser, sie ist quasi meine zweite Heimat.

Wer ist am Set Ihre wichtigste Person?

Monika Baumgartner (sie spielt die 'Bergdoktor'-Mutter, Anm. der Red.) ist mein größtes Vorbild. Sie ist auch ein bisschen wie eine Ersatz-Oma für mich. Wir sind uns ja alle sehr nah in diesem Ensemble und verbringen viel Zeit miteinander, aber Monika ist der Mensch, der für mich am ehesten wie Familie ist. Ich telefoniere oft mit ihr, und ich habe ihr schon viele Sorgen erzählt. Sie hat mir auch viel von ihrem Leben erzählt. Sie hatte es nicht leicht. Sie ist von allen die tollste und liebste Kollegin für mich. Ich kann von Monika sehr viel lernen, sie hat auf alles eine Antwort. Sie hat schon alles erlebt, und du kannst dir sicher sein, dass sie einen guten Ratschlag für dich hat. Das ist einfach schön.

Der 'Bergdoktor'-Star setzt sich für ein gutes Körpergefühl ein

Sie selbst engagieren sich derzeit im Kampf für die Kurven. In einem Videoclip haben Sie Ihrem Ärger gegen angebliche Problemzonen und Coronapfunde Luft gemacht.

Ja, ich finde es schlimm, was viele berühmte Frauen für ein Bild nach außen darstellen. Statt sich gegen diese ganzen Schönheitsideale zu wehren, werben sie für eine gefährliche Diätkultur. Wir machen alle gerade eine Pandemie durch, die uns an unsere Grenzen bringt. Jeder von uns hat doch seine vier, fünf Kilos mehr drauf, und das ist völlig okay! Ich finde es schlimm, dass es nun heißt, wir müssen die Pfunde schnell wieder verlieren. Warum sollten wir? Auch mit ein paar Pfunden mehr sind wir Frauen wertvoll.

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Es gibt im Fernsehen leider immer noch sehr wenige 'normal kurvige' Frauen.

Ja, das finde ich auch ganz schlimm! Da muss sich noch viel tun. Es macht mich wütend, wenn eine mehrgewichtige Person plötzlich ein politisches Statement ist. Wir sind einfach da und normal, und man muss