So handeln Sie richtig Vorsicht Abzocke: Was tun bei betrügerischen Ping-Anrufen?

Aktuell werden wieder viele Verbraucher von einer Betrugsmasche geplagt, die als Ping-Anruf bezeichnet wird. So können Sie sich vor der Abzocke schützen.

Was Sie tun sollten, um einer Abzocke am Telefon zu entgehen.
Abzocke mit dubiosen Anrufen auf dem Handy? Damit soll bald Schluss sein.
Inhalt
  1. Wie genau funktioniert die Betrugsmasche?
  2. So schützen Sie sich vor der Abzocke am Telefon
  3. Das hilft im Notfall gegen Ping-Anrufe

Kennen Sie das auch? Das Handy klingelt, doch wir gehen nicht schnell genug ran oder wir sehen den Anruf erst im Nachhinein - und plötzlich steht da eine Nummer im Display, die wir nicht kennen. Wer mag das nur gewesen sein? Die Neugier ist groß, denn es könnte ja etwas Wichtiges, Unvorhergesehenes dahinter stecken. Genau dieses Gefühl der Wissbegierde machen sich Betrüger zunutze.

 

Wie genau funktioniert die Betrugsmasche?

Die als Lockanruf, auch Ping-Anruf, bekannte Masche vertraut darauf, dass wir diesem verpassten Gespräch nachgehen und die Nummer zurückrufen. In der Regel werden Verbindungen zu Handyanschlüssen hergestellt, die nach einmaligem Klingeln wieder beendet werden. Anschließend sieht der Angerufene die Telefonnummer im Display und sobald er diese zurückruft, können ihm hohe Kosten entstehen - teils mehrere Euro pro Minute. Zu hören sind meist Bandansagen wie vermeintliche Gewinnspiele, mit denen der Verbraucher in der Warteschleife gehalten werden soll.

Sehen Sie hier, wie der Akku Ihres Smartphones möglichst lange hält (Artikel geht unten weiter):

 

Die Herkunft des Anrufes, hinter dem meist ein Computerprogramm steckt, kann durch eine Vorvorwahl verschleiert werden oder aber sie fällt erst auf den zweiten Blick auf, weil die Vorwahl der meist ausländischen Nummer einer deutschen Stadt ähnelt (ein Glück: Manche Handys zeigen an, woher ein Anruf kommt). In der letzten Zeit häufen sich vor allem Abzockversuche aus Ländern wie Simbabwe, Albanien, Tunesien oder Burundi, wie die Bundesnetzagentur erklärt. Mit diesen sollen die Angerufenen zur Kasse gebeten werden. Doch das muss nicht sein!

 

So schützen Sie sich vor der Abzocke am Telefon

Mit den folgenden Tipps können Sie dem Betrug aus dem Weg gehen:

  • Geben Sie Ihre Telefonnummer nie einfach so preis und überlegen Sie gerade beim Surfen, wann diese Angabe wirklich nötig ist.
  • Heben Sie nicht ab, wenn Sie von einer unbekannten, merkwürdig aussehenden Nummer angerufen werden.
  • Rufen Sie auf keinen Fall zurück, wenn Sie einen dubiosen verpassten Anruf bemerken.
  • Kopieren Sie die Nummer aus Ihrem Anrufprotokoll oder schreiben Sie sie ab und suchen Sie zum Beispiel auf der Seite der Bundesnetzagentur, ob diese Nummer bereits als betrügerisch gemeldet wurde.
  • Blockieren Sie diese Nummer über Ihr Handydisplay und sie können nicht mehr von ihr kontaktiert werden.
  • Bestimmte Vorwahlen können Sie auch direkt von Ihrem Telefonanbieter sperren lassen - so gehen viele Ping-Anrufe gar nicht erst durch.
  • Manche Handys ermöglichen es auch, generell alle Nummern zu blockieren, die nicht im Telefonbuch gespeichert sind.


Doch was kann ich tun, wenn ich auf einen Lockanruf reagiert habe?

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Das hilft im Notfall gegen Ping-Anrufe

Haben Sie sich doch dazu hinreißen lassen, die unbekannte Nummer zurückzurufen, sollten Sie so schnell wie möglich auflegen, sich an die Bundesnetzagentur wenden und diese Nummer melden. Außerdem ist es hilfreich, wenn Sie Notizen zu dem genauen Gesprächsverlauf gemacht haben. Die Bundesnetzagentur war bereits in der Vergangenheit gegen diese Betrugsmasche vorgegangen, sorgte regelmäßig für eine Abrechnungssperre der entsprechenden Nummern. So mussten die betroffenen Verbraucher nichts bezahlen, sofern nicht schon eine Zahlung geleistet wurde. In diesem Fall sollten die Geschädigten versuchen, die Hilfe der Verbraucherzentralen in Anspruch zu nehmen und ihr Geld zurückzufordern.

Jetzt kündigte die Bundesnetzagentur außerdem an, dass ab Januar 2018 eine weitere Maßnahme greifen soll, die Ping-Anrufe für Betrüger unattraktiv machen soll: Mobilfunknetzbetreiber und Mobilfunkanbieter müssen spätestens ab dem 15. Januar eine kostenlose Preisansage für bestimmte internationale Vorwahlen schalten. So werde der Verbraucher, falls er die entsprechende Nummer zurückruft, rechtzeitig darüber aufgeklärt, dass er eine hochpreisige Verbindung gewählt hat - und diese abbrechen, ohne, dass Kosten entstehen.

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