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Typisch bayerisch

Süßer Senf: Das Rezept zum Selbermachen

Ein Klassiker der bayerischen Küche, süßer Senf schmeckt zu herzhaften Speisen, wie Weißwurst oder Leberkäs. Mit diesem Rezept ist der schmackhafte Senf schnell selbst gemacht.

Süßer Senf schmeckt nicht nur zu Weißwurst.
Süßer Senf schmeckt nicht nur zu Weißwurst. HandmadePictures / iStock

Weißwurst ohne einen Klecks süßen Senf dürfte für viele Genießer unvorstellbar sein. Im Grunde kann die Gewürzpaste sehr vielseitig eingesetzt werden. Ob Speisen verfeinert oder ein saftiger Braten mariniert werden soll, sogar als Zutat von Salatdressing oder einfach pur als Dip, der Weißwurstsenf hat viele Facetten. In ganz Deutschland und sogar im Ausland ist der bayerische Senf bekannt und beliebt und kommt häufig in Privathaushalten und Gatronomiebetrieben zum Einsatz.

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Selbst gemachter süßer Senf – Das Rezept

Zutaten:

  • 100 g gelbe Senfkörner

  • 1 Prise Nelkenpulver

  • 50 g Zucker

  • 20 g Honig

  • 60 ml Weißweinessig (5 %)

  • 80 ml Wasser

Unter dem Video geht es mit dem Rezept weiter.

Zubereitung:

Die Senfkörner grob mahlen oder mit einem Mörser zerstoßen und mit kochendem Wasser übergießen. Den Sud etwa zehn Minuten ziehen lassen. Eine Pfanne erhitzen und darin den Zucker karamellisieren. Das Karamell zusammen mit dem Honig, dem Essig und dem Nelkenpulver unter den Sud mischen und alles mit einem Handrührgerät zu einer homogenen Masse verrühren. Den fertigen Senf in vorab gründlich gereinigte Gläser mit Schraubverschluss füllen und diese fest verschließen.

Damit der selbstgemachte süße Senf sein volles Aroma entfalten kann, sollte er vor dem Verzehr ein paar Tage im Kühlschrank ruhen. Gekühlt ist der Senf etwa sechs Monate haltbar.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.

Die Herkunft der bayerischen Delikatesse

Erfunden wurde der süße Senf übrigens von Johann Conrad Develey. Der gelernte Kaufmann gründete im Jahr 1845 eine Senfmanufaktur in München, neun Jahre später erfand er den Weißwurstsenf und wurde dafür sogar mit der Fortschrittsmedaille ausgezeichnet. Nicht nur die normalen Bürger waren begeistert von seiner Erfindung, auch das Königshaus musste regelmäßig mit dem delikaten Senf beliefert werden.

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