Ohrmilben bei Katzen erkennen und richtig behandeln

Leider treten Ohrmilben häufiger bei Katzen auf. Wie Sie die Parasiten erkennen und richtig behandeln.

Inhalt
  1. Wie Sie erkennen, ob Ihre Katze Ohrmilben hat
  2. Wie gefährlich Milben für die Katze werden können
  3. Ohrmilben richtig behandeln

Bei Ohrmilben handelt es sich um kleine Parasiten, die mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen sind. Häufig sind Katzen mit Freigang befallen, da sich die Milben von Katze zu Katze, aber auch von Hund zu Katze übertragen. Hatte oder hat die Katze Kontakt mit einem Tier, das von Ohrmilben befallen ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung sehr groß.

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Reine Wohnungskatzen sind trotzdem nicht grundsätzlich vor einem Milbenbefall sicher, sie können sich durch infizierte Gegenstände anstecken. Außerdem nutzen Ohrmilben Menschen gerne als Zwischenwirt, Katzenbesitzer könnten ihre Miezen also auch selbst anstecken, wenn sie vorab Kontakt mit einem infizierten Tier hatten. Und Fliegen und Katzenflöhe können Ohrmilben übertragen.

Die Ohrmilben können sogar von Tier auf Mensch übertragen werden, allerdings passiert das eher selten. Trotzdem ist es ratsam, vom befallenen Katzenohr etwas Abstand zu halten, wenn der eigene Stubentiger unter den Parasiten im Ohr leidet.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.
 

 
 

Wie Sie erkennen, ob Ihre Katze Ohrmilben hat

Wie bereits erwähnt sind Ohrmilben winzig klein und möglicherweise gar nicht zu sehen. Die Milben besiedeln die Ohrmuschel und den Gehörgang von Katzen und vermehren sich sehr schnell. Erkennen können Sie Ohrmilben am Verhalten der befallenen Katze. Häufiges Kratzen, Kopfschütteln, ein geröteter Gehörgang und bräunliche Verfärbungen können auf Ohrmilben hindeuten. Besteht der Befall schon länger können sich auch Krusten bilden. Die Krusten entstehen übrigens, wenn sich der Kot der Ohrmilben mit Ohrenschmalz vermischt. Auch ein Schiefhalten des Kopfes permanentes Miauen und das Reiben an Ecken und Kanten könnte auf einen Befall hindeuten.

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Wie gefährlich Milben für die Katze werden können

Durch den Milbenbefall wird der Gehhörgang gereizt und entzündet sich. Diese Entzündung kann sich verschlimmern und bis ins Innen- und Mittelohr, dann bis hin zur Hirnhaut ausbreiten. Werden Ohrmilben bei Katzen nicht behandelt, kann es in Ausnahmefällen sogar bis zu tödlichen Anfällen kommen.

 

Ohrmilben richtig behandeln

Bei dem Verdacht, dass die Katze Ohrmilben hat, sollte umgehend der Tierarzt aufgesucht werden. Er wird direkt erkennen, ob es sich tatsächlich um einen Milbenbefall handelt. Bei Unsicherheiten wird der Veterinär eine Probe vom Ohrenschmalz nehmen und dieses unter dem Mikroskop genau betrachten.

Werden Ohrmilben bei der Katze festgestellt, muss das Ohr zunächst gründlich und vorsichtig gereinigt werden. Anschließend werden Tropfen oder eine Salbe direkt in den Ohren angewendet. Diese Behandlung muss vom Katzenbesitzer so oft wiederholt werden, bis kein bräunliches Sekret mehr in den Ohren vorhanden ist.

Zusätzlich sollte das zu Hause inklusive Decken und Schauplätzen des betroffenen Vierbeiners gründlich gereinigt werden.

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