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Nervenschutz für Diabetiker

Neuropathie: Wie Diabetes für kalte Füße sorgt

Sie sind eingepackt in dicken Socken und trotzdem fühlen sich die Füße eiskalt an. Die Sohlen kribbeln, die Beine sind wie taub. Dies alles sind Anzeichen für eine diabetische Nervenstörung, auch Neuropathie genannt.

Kalte Füße können bei Neuropathie auftreten.
Sind Ihre Füße manchmal eiskalt, obwohl sie dick eingepackt sind? S-Attila / iStock

Etwa 30 Prozent aller Zuckerkranken entwickeln Neuropathie bei Diabetes, die zu den häufigsten Folgeschäden gehört. Bei Neuropathie handelt es sich im Allgemeinen um eine Erkrankung des peripheren Nervensystems, die verschiedene Ursachen haben kann.

Lesen Sie mehr über das Krankheitsbild: Polyneuropathie: Symptome und Behandlung

Einfacher Selbsttest: Mit warm-kalten Wechselduschen können Sie Ihr Temperaturempfinden ganz einfach selbst testen. Wer dabei Auffälligkeiten feststellt, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Das gilt auch, wenn die Füße immer wieder brennen oder schmerzen. Denn unbehandelt kann die Neuropathie bei Diabetes die Nerven in den Beinen, Händen und sogar in den Augen schädigen. Ein Mediziner kann dann mit einem speziellen Gerät überprüfen, wie schnell die Nerven Signale übertragen – und so eine Störung zweifelsfrei feststellen.

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Vitaminmangel kann Ursache für Neuropathie bei Diabetikern sein

Doch warum entsteht eine Neuropathie bei Diabetes überhaupt? Verantwortlich dafür sind vor allem ein schlecht eingestellter Blutzucker sowie ein Mangel an Vitamin B1 (Thiamin). Der erhöhte Blutzuckerspiegel greift die Nerven an. Normalerweise kann Vitamin B1 dies bekämpfen. Diabetiker scheiden über die Nieren jedoch deutlich mehr Thiamin aus als gesunde Menschen.

Erfahren Sie im Video, welche Blutzuckerwerte normal sind: (Der Artikel geht unter dem Video weiter)

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Neuropathie vorbeugen: Auf ausreichend Vitamin B1 achten

Zur Vorbeugung sollten deshalb hohe Mengen an Vitamin B1 aufgenommen werden. Allein über die Nahrung ist das aber nicht in ausreichendem Maß möglich. Experten empfehlen daher spezielle Präparate, die eine Vorstufe des Vitamins B1 enthalten – das vitaminähnliche Benfotiamin (zum Beispiel in milgamma protekt, rezeptfrei in der Apotheke). Mit der Einnahme steigt der Thiamin-Gehalt im Blut um das Siebenfache an. Das beugt Neuropathie bei Diabates vor.

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