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Experten klären auf

Kettenbrief bei WhatsApp & Co.: Virusgefahr durch "Ute Lehr"?

Über WhatsApp und andere Dienste verbreitet sich gerade ein Kettenbrief, der vor einem Virus warnt. Was steckt wirklich dahinter?

Über WhatsApp verbreitet sich gerade ein dubioser Kettenbrief.
Bei WhatsApp und über andere Dienste werden immer wieder Kettenbriefe verschickt. Oft stecken Betrüger dahinter. bombuscreative / iStock

Kettenbriefe gab es bereits in unserer Kindheit, als sie noch analog mit der Post verschickt wurden. Heute, im digitalen Zeitalter, lassen sie sich über Nachrichtendienste wie WhatsApp natürlich um einiges schneller und einfacher verbreiten - und sie haben eine ganz andere Dimension der Bedrohung, denn darin wird nun häufig vor Datenklau oder gefährlichen Viren gewarnt.

Mehr zum Thema: Über Facebook-Nachrichten verbreitet sich schädlicher Trojaner

WhatsApp-Kettenbrief: Wie gefährlich ist er wirklich?

So ist es auch im aktuellsten Beispiel des "Ute Lehr"-Kettenbriefs, der den Nachrichtenempfänger zur Vorsicht auffordert. Im Text heißt es, man solle all seine Bekannten darauf hinweisen, bei WhatsApp und Co. einen Kontakt namens "Ute Lehr" auf keinen Fall anzunehmen und Anrufe einer bestimmten Handynummer nicht zu beantworten. Halte man sich nicht daran, werde ein Virus die eigenen privaten Daten und die aller Freunde ausspähen und die "Festplatte" zerstören.

Auch interessant: In diesen Fällen droht WhatsApp-Nutzern die Kontosperrung

Wie Computerexperten jetzt erklärten, ist diese Panikmache allerdings harmlos. Schon vor einigen Jahren entlarvte der Verein Mimikama, der über Internetmissbrauch aufklärt, den vermeintlichen "Ute Lehr"-Virus als Falschmeldung (auch Hoax genannt). Zuvor hatte der gleiche Kettenbrief auch schon mit anderen Namen für Aufruhr gesorgt, unter anderem "Ute Christoff".

Sehen Sie hier, welche Emojis besonders gern bei WhatsApp versendet werden (Artikel geht unten weiter):

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Was mache ich mit "Ute Lehr"-Kettenbriefen?

Sollten Sie von Ihren Bekannten also tatsächlich diese Scherznachricht bekommen, brauchen Sie eigentlich nur eins zu tun: Den Kettenbrief löschen oder ihn zumindest nicht weiterleiten - ihre Freundesliste wird es Ihnen danken, wenn Sie nicht derart verunsichert werden. Klären Sie andere über diese Falschmeldung auf, bleiben Sie aber auch weiterhin wachsam: In anderen Fällen können solche Kettenbriefe nämlich tatsächlich dafür sorgen, dass zum Beispiel Schadsoftware auf Ihr Smartphone oder Ihren Rechner gelangt.

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