Fiese Betrugsmasche? WhatsApp-Rätsel mit Weihnachtsmann verunsichert viele Nutzer

Das Weihnachtsmann-Rätsel beunruhigt viele WhatsApp-Nutzer. Handelt es sich dabei um eine Betrugsmasche?

Ist das Weihnachtsmann-Rätsel eine Betrugsmasche?
Was hat es mit dem Weihnachtsmann-Rätsel auf sich?
Inhalt
  1. Der Inhalt des Kettenbriefes
  2. Ein urheberrechtlich geschütztes Bild
  3. Das sind die Konsequenzen

Immer wieder machen Kettenbriefe unter WhatsApp-Nutzern die Runde. Aktuell sorgt ein merkwürdiges Nikolas-Rätsel bei vielen Nutzern für Verwirrung. Viele von ihnen wittern eine fiese Betrugsmasche. Doch was hat es tatsächlich mit der Nachricht auf sich?

 

Der Inhalt des Kettenbriefes

Während viele Kettenbriefe darauf abzielen, an so viele Mitmenschen wie möglich weitergeleitet zu werden, sieht das es bei dem Nikolaus-Rätsel anders aus. Denn anstatt die Nutzer von WhatsApp dazu aufzufordern, den Kettenbrief weiterzuschicken, sollen sie ein Rätsel lösen. Gelingt es ihnen nicht die richtige Antwort zu finden, müssen sie ein Foto des Nikolaus als WhatsApp-Profilbild nehmen. Das Rätsel lautet so: 

"Ein Spielchen für Dich
Du kommst in ein Zimmer. Auf dem Bett liegen 2 Hunde und 3 Katzen. Der Weihnachtsmann, ein Esel und 5 Rentiere stehen da auch rum... 3 Tauben und eine kleine Ente fliegen durch die Gegen... so! Wie viele Füße stehen im Zimmer?
Wenn du falsch antwortest, musst du 3 Tage das Bild vom Weihnachtsmann bei WhatsApp als Profilbild haben.

Antwort ???"

Auf den ersten Blick ein ziemlich banales Rätsel. Wieso vermuten also so viele eine Betrugsmasche hinter dem vermeintlich harmlosen Rätsel?

 

Ein urheberrechtlich geschütztes Bild

Was viele Nutzer bei diesem Kettenbrief stutzig macht, ist die Konsequenz, mit welcher der Kettenbrief droht: Das Ändern des Profilbildes. Tatsächlich erinnert dieses Detail an einen Kettenbrief, der 2014 unter vielen Nutzern die Runde machte. Damals wurde dazu aufgefordert, das Bild einer brennenden Kerze als Profilbild zu nehmen - und so krebskranke Menschen zu unterstützen. Viele Nutzer folgten dieser Aufforderung. Das Problem: Das Bild war urheberrechtlich geschützt. Schnell kursierten Gerüchte, dass das Bild bewusst in Umlauf gebracht wurde, um eine Abmahnwelle einzuleiten. Diese blieb jedoch zur Erleichterung der Betroffenen Nutzer aus. 

Auch in dem Fall des Weihnachtsmann-Bildes, das die Nutzer als Profilbild nehmen sollen, handelt es sich um ein urheberrechtlich geschütztes Werk. Nun warnt bereits ein zweiter Kettenbrief davor, der Forderung des Kettenbriefs Folge zu leisten. Das Rätsel sei demnach nur eine "Masche um Geld zu verdienen". Doch womit müssen Sie nun wirklich rechnen, wenn Sie das Weihnachtsmann Bild als Profilbild nehmen?

 

Das sind die Konsequenzen

Tatsächlich wäre es rechtlich möglich Sie abzumahnen, wenn Sie das geschützte Bild als Ihr Profilbild verwenden würden. Dafür müsste der Urheber des Bildes jedoch erst Ihre Rufnummern und auch die all jener ermitteln, die das Bild verwendet haben. Mimika, eine Initiative, die über Internetmissbrauch aufklärt, geht deshalb davon aus, dass es sich nicht um eine gezielte Abmahn-Masche handelt. Dass die Nutzer mit Abmahnungen rechnen müssen, ist also sehr unwahrscheinlich, wenn auch nicht ganz ausgeschlossen. Wahrscheinlicher ist, dass sich jemand einen Scherz erlaubt hat und mit dem Rätsel und der anschließenden Warnung den Nutzern lediglich einen Schrecken einjagen wollte. 

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