Platzsparend und rückenschonend Hochbeet anlegen: Alles was Sie dazu wissen müssen

Alles im Blick, alles im Griff – durch die erhöhte Lage des Hochbeetes lässt sich die anstrengende Gartenarbeit im Nu erledigen. Erholsam für den Körper und gut für die Pflanzen.

Hochbeet anlegen: Das müssen Sie wissen
Ein Hochbeet hat viele Vorteile: Die erhöhte Lage erleichtert das Gärtnern und schützt die Pflanzen vor Schädlingen.
Inhalt
  1. Welche Vorteile bietet ein Hochbeet?
  2. Was kann man anpflanzen?
  3. Welche Füllung braucht ein Hochbeet?
 

Welche Vorteile bietet ein Hochbeet?

Säen, pflanzen, hacken und pflegen: All das geht bei einem Hochbeet entweder bequem im Stehen oder sogar im Sitzen. Das schont Rücken und Knie.
Praktisch für den Hobbygärtner, unerreichbar für Schädlinge: Die Pflanzen im Hochbeet sind vor Schnecken, Mäusen und vielen Fliegenarten, die oft bodennah leben, besser geschützt.
Der begrenzte Raum und die Füllung aus Kompost und Erde sorgen für ein schnelles Wachstum und bringen höhere Erträge. Zudem kann sich das Substrat besser erwärmen, weil das Beet auch von der Seite Sonne bekommt.

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Was kann man anpflanzen?

Vor allem Gemüse- und Salatfreunde profitieren von einem Hochbeet. Dabei sollte man auf eine Mischkultur achten, dann haben Krankheiten und Schädlinge wenig Chancen. Gut zusammen passen etwa Möhren und Zwiebeln oder Erdbeeren und Knoblauch. Salate harmonieren mit fast allen Gemüsesorten.
Auch Küchenkräuter kann man zwischen das Gemüse setzen. Mediterrane Kräuter besser separat pflanzen, sie brauchen weniger Nährstoffe.
Wer mehr Zier- als Nutzgarten möchte, kann auch Sommerblumen oder Stauden ins Beet pflanzen.

Sehen Sie im Video, was es beim Anpflanzen von Radieschen zu beachten gibt: (Der Artikel geht unter dem Video weiter)

 
 

Welche Füllung braucht ein Hochbeet?

Ein Hochbeet sollte aus drei Schichten bestehen: unten aus grobem, lockerem Pflanzenmaterial wie Ästen, Heckenschnitt o. Ä., in der Mitte aus Rohkompost und angerotteten Pflanzenresten und oben aus einem 1:1-Gemisch aus Erde und Kompost. Tipp: Nehmen Sie gekaufte Erde, in Gartenerde können sich Schneckeneier und Ungeziefer befinden.
Für Hochbeete auf dem Balkon ist leichteres Material ideal, beginnend mit einer Drainageschicht aus Kies oder Blähton, auf die ein Unkrautvlies kommt. Dann mit hochwertigem Substrat wie Kübelpflanzenerde auffüllen.

(Quelle: Fernsehwoche)

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