Interview zur ZDF-Reihe Götz Otto über seinen Traumschiff-Dreh und das Älterwerden

An Neujahr ist Götz Otto (51) auf dem ZDF-'Traumschiff' zu Gast. Im Vorfeld sprach er mit uns über die Kult-Reihe, das Reisen und sein privates Glück.

Schauspieler Götz Otto mit seiner Ehefrau Sabine.
Mit seiner Ehefrau Sabine ist Götz Otto seit fast zwanzig Jahren verheiratet.

Ahoi, Götz Otto! Am 1. Januar 2019 gesellt sich der Schauspieler als Passagier auf das 'Traumschiff' im ZDF und begibt sich nach Japan. Als egozentrischer Bestsellerautor Hendrik Claasen macht er sich an Bord allerdings nicht nur Freunde ... Anlässlich dieser Rolle haben wir mit dem Familienvater und 1,98 Meter großen Hünen gesprochen und dabei Interessantes herausgefunden.

Liebenswert: Das 'Traumschiff' sticht ja bereits seit 1981 in See: Was verbinden Sie persönlich mit der Reihe und was bedeutet es Ihnen, jetzt auch ein Teil davon zu sein?

Götz Otto: Wenn man sich mal anschaut, wer da alles schon mitgemacht hat - von Otto Sander über Peter Sattmann bis hin zu wahrscheinlich sämtlichen anderen großen, deutschen Schauspielern der 80er und 90er Jahre - dann ist es natürlich schon ein schönes Gefühl, jetzt auch mal auf dem 'Traumschiff' gewesen zu sein und sich in diese illustre Riege einreihen zu können.

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Was ist Ihnen von Ihrem 'Traumschiff'-Dreh für die Japan-Folge denn besonders in Erinnerung geblieben?

Ich wollte immer schon mal nach Japan, was sicherlich auch ein Grund war, weshalb ich den Dreh gemacht habe. Dabei hatte ich dann auch den wahnsinnigen Luxus, dass ich zwischen dem ersten und letzten Drehtag fast drei Wochen frei hatte und jeweils zehn Tage in Tokio und Kyoto verbringen durfte. Da konnte ich mir wahnsinnig viel anschauen und war dann natürlich wesentlich mehr von dem Land begeistert als vielleicht von den Dreharbeiten. In Japan gab es einfach viele sehr eindrucksvolle Momente. Beeindruckend fand ich neben den Städten selbst, den Tempeln und Kirschblüten zum Beispiel, dass sich die Schaffner im Zug verbeugen, bevor Sie ins Abteil kommen und wenn sie es wieder verlassen. Das möchte ich bei der Deutschen Bahn auch mal sehen (lacht). Was ich in Tokio dagegen fast schon als etwas schwierig empfunden habe, war, dass ich viele Fotos mit Japanern machen musste, weil meine Körpergröße für sie so außergewöhnlich ist - ich bin mir wirklich vorgekommen wie der größte Mann in Tokio (lacht).

Bevor das 'Traumschiff' an Neujahr im ZDF ablegt, gilt es zunächst noch, Silvester zu feiern. Doch wo geht das am besten? (Artikel geht unten weiter):

 

Für 'Das Traumschiff' haben Sie ja auch einige Zeit an Bord verbracht - wie stehen Sie denn privat zum Thema Kreuzfahrtreisen?

Kreuzfahrten entsprechen eigentlich so überhaupt nicht meinem Prinzip des Urlaubmachens. Ich bin ein absoluter Individualreisender jenseits der Massen, weil ich glaube, dass man so eben ganz andere Dinge und intimere Momente erleben kann, als wenn man Passagier eines Kreuzfahrtschiffes ist. Ich muss allerdings sagen, dass ich es ganz toll fand, dass uns eine Lektorin an Bord in Vorträgen viele Hintergrundinformationen zu den angesteuerten Gegenden gegeben hat. So würde ich gern auf jedes Reiseziel vorbereitet werden.

Sie sind beruflich ja sicher viel unterwegs. Schätzen Sie es deshalb umso mehr, dass Sie und Ihre Familie in der beschaulichen Gemeinde Krailling bei München zu Hause sind, wo Sie zur Ruhe kommen können?

Meine Frau und ich sind da immer in einem kleinen Interessenkonflikt, weil ich tatsächlich so viel unterwegs bin, dass ich mich freue, wenn ich mal zu Hause sein kann. Sie dagegen sagt: Ich bin die ganze Zeit zu Hause, lass uns endlich mal wegfahren! (lacht) Was ich am Würmtal im Speckgürtel von München einfach so schätze, ist, dass wir dort nicht nur einen großen Freundeskreis haben, sondern dass sich die Menschen im Ort untereinander kennen und auch beim Hundespaziergang grüßen. Das ist ein ganz anderes Gefühl des nach Hause Kommens, als wenn ich in einer Wohnung in der Stadt leben würde.

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Sie sind ja im vergangenen Jahr 50 geworden: Wie gehen Sie mit dem Älterwerden um? Ist das etwas, über das Sie ab und zu nachdenken?

Ich mache mir gern Gedanken über Dinge, an denen ich etwas ändern kann - beim Älterwerden geht das ja schlecht. Trotzdem schaue ich, dass ich viel Sport mache, weil ich mich sonst auch gar nicht wohl fühlen würde. Davon abgesehen sind meine Haare zwar grau, aber der Rollator ist ja noch fern (lacht). Von daher kümmere ich mich relativ wenig ums Alter. Meinen 50. Geburtstag fand ich sogar ziemlich großartig, weil wir lange keine so riesige, spaßige Party mehr gefeiert haben - die war glaube ich morgens um halb acht erst zu Ende. Solange das noch geht, mache ich mir wenig Gedanken.

Was macht Ihr Leben liebenswert?

Ich habe eine sehr großartige Familie mit einer wahnsinnig liebenswerten Frau, einen ganz tollen Freundeskreis und einen wahnsinnig lieben Hund, meine Lotte.

'Das Traumschiff: Japan' läuft an Neujahr um 20:15 Uhr im ZDF.

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