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Schoko-Genuss mit/ohne Schuss

Eierlikör-Pralinen und Co: Rezepte + Geling-Tipps für Trüffel

Ob als Geschenk oder zum Naschen: Eierlikör-Pralinen, genauer gesagt Eierlikör-Trüffel, lassen sich einfach selbst machen. Doch wir verraten sogar noch mehr Rezepte!

Eierlikör-Pralinen sind eine wahre Leckerei. So machen Sie sie selbst.
Eierlikör-Pralinen sind eine wahre Leckerei. So machen Sie sie selbst. iStock / cook-and-style

Sie möchten Ihre Lieben (oder sich selbst) mit etwas Selbstgemachtem beglücken, das auch noch ein wahrer Augenschmaus ist? Dann versuchen Sie es doch mal mit unwiderstehlichen (Trüffel-)Pralinen, die sich auch als Anfänger auf dem Gebiet der Schokokunst einfach herstellen lassen.

Lesen Sie auch: Rumkugeln in zwei Varianten selber machen - so geht's

Wir verraten Ihnen hier unser liebstes Rezept, mit dem Sie leckere Eierlikör-Pralinen selbst machen können, sowie wertvolle Tipps zur Zubereitung von weiterem schmackhaften Konfekt.

Rezept für Eierlikör-Pralinen (mit Alkohol)

Zutaten für etwa 30 Stück:

  • 200 g weiße Schokolade

  • 25 g Butter

  • 150 g blanchierte gemahlene Mandeln

  • 70 ml Eierlikör (14% Alkohol)

  • Kokosraspel, zum Verzieren

1. Schmelzen Sie Butter und Schokolade in einem Topf, bis Sie eine cremige Masse erhalten. Geben Sie den Likör dazu und verrühren Sie alles gut. Dann die Mandeln hinzufügen.

2. Die Masse abgedeckt ein paar Stunden kühl stellen.

3. Mit einem Teelöffel kleine Portionen aus der Masse stechen und diese zu Kugeln rollen. Kugeln in Kokosraspeln wälzen.

Sehen Sie hier ein weiteres, ganz einfaches Pralinen-Rezept (Artikel geht unter dem Video weiter):

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Tipps zur Herstellung von (Trüffel-)Pralinen

Möchten Sie lieber klassischere Pralinen mit Schokoladenhülle herstellen, können Sie dabei auf ein paar Hilfsmittel setzen. Diese (Trüffel-)Pralinen lassen sich besonders einfach selber machen, wenn Sie fertige Schokoladenhohlkörper, zum Beispiel aus Vollmilchschokolade (von 'Dekoback') kaufen* und diese dann nur noch nach Ihren Wünschen befüllen.

Wenn Sie allerdings Ihre Lieblingsschokolade verwenden oder einfach die Zusammenstellung des Grundkörpers selbst bestimmen möchten, können Sie mithilfe von Silikonförmchen (zum Beispiel mit Halbkugel-Vertiefungen von 'homEdge')* auch selber Pralinen gießen. Dafür gibt es viele kreative Designs, zum Beispiel von 'Dr. Oetker' Silikonform mit weihnachtlichen Motiven.*

Besonders praktisch: Mit all diesen Förmchen können Sie zum Beispiel auch Eiswürfel herstellen.

Tipp: Achten Sie darauf, das Konfekt möglichst luftdicht mit Schokolade zu umschließen, um es vor einem schnellen Verderb zu schützen. Dunkel, trocken und kühl gelagert (nicht im Kühlschrank) halten sich die meisten Pralinen übrigens etwa ein bis zwei Wochen.

Auch interessant: So machen Sie Schokolade einfach selbst - 5 Rezepte für jeden Geschmack

Das passende Werkzeug zum Verzieren

Um Ihre frischen Pralinen aufzuhübschen, können Sie außerdem auf Strukturfolie und/oder spezielles Pralinenbesteck zurückgreifen. Von 'Westmark' ist ein Set erhältlich, das ein Gitter, zwei Tauchgabeln, eine Tauchspirale und Rezepte enthält* - gerade für die Herstellung feiner Trüffel eine große Hilfe.

Mit diesen speziellen Gabeln können Sie die Süßigkeiten besser fassen und auf einem Abtropfgitter lassen sich die Trüffel hin- und herwälzen - durch das sogenannte Igeln entstehen schöne Muster.

Pralinen lassen sich mit speziellem Besteck besonders gut selber machen.
Beim sogenannten Igeln bekommen Pralinen eine schöne Oberfläche. schaffert / iStock

So präsentieren Sie Ihr Konfekt richtig

Trüffel und Co. können auch noch mit verschiedenen Zutaten bestreut werden: Die Auswahl reicht von Streuseln sämtlicher Art über essbares Farbpulver bis hin zu Krokant, Kokosraspeln, Pistazien, zerkleinerten getrockneten Früchten, Mandeln, Walnusskernen oder sogar ungewöhnlichen Garnierungen wie Meersalz. Zum Schluss setzen Sie das Konfekt einfach in edle Pralinenkapseln - zum Beispiel in Gold oder Silber von 'Demmler'.*

Zum Verschenken können Sie die kleinen Happen noch in eine leere Pralinenstange oder eine schöne Schachtel geben.

Weitere Rezepte, um Trüffel und andere Pralinen selber zu machen

So lassen sich Haselnuss-Trüffel-Pralinen herstellen.
(1/3) iStock / Rositsa Dimitrova

Rezept für Haselnuss-Pralinen (ohne Alkohol)

Zutaten für etwa 30 Stück:

  • 450 g Vollmilchschokolade

  • 25 g Butter

  • 25 g Kokosfett

  • 100 g Schlagsahne

  • 150 g gemahlene Haselnusskerne (+ Rest zum Verzieren)

1. Schmelzen Sie 150 Gramm der Schokolade in einem heißen Wasserbad und geben Sie diese anschließend in einen Spritzbeutel. Damit die Schokolade in Form von Talern auf Backpapier spritzen. Aushärten lassen.

2. In der Zwischenzeit die Füllung herstellen, indem Sie Sahne und Kokosfett in einem Topf erhitzen und kurz aufkochen lassen. 150 Gramm Schokolade in Stücke brechen, mit den Nüssen in eine Schüssel geben. Sahne-Fett-Mix dazugeben und alles glatt rühren. Lassen Sie die Masse abkühlen und schlagen Sie diese anschließend zusammen mit der Butter auf, bis sie cremig-fest ist.

3. Die Haselnuss-Füllung mit Spritzbeuteln auf die Taler geben. Restliche Schokolade schmelzen und das Konfekt am besten mithilfe einer Pralinengabel in die Schokolade tauchen. Abtropfen lassen und nach Belieben verzieren - zum Beispiel mit weiteren gemahlenen Haselnusskernen. Abkühlen lassen.

Vanille-Trüffel-Pralinen sind schnell selbst gemacht.
(2/3) iStock / Naked King

Rezept für Vanille-Trüffel-Pralinen (ohne Alkohol)

Zutaten für 30 Stück:

  • Form(en) mit weißen Pralinenhohlkugeln

  • 400 g weiße Schokolade

  • 100 g Schlagsahne

  • 25 g Butter

  • 1 Vanilleschote

1. Erhitzen Sie die Sahne in einem Topf und schmelzen Sie 200 Gramm Schokolade darin. Geben Sie dann die Butter und das Mark einer halben Vanilleschote hinzu. Verrühren Sie alles gut und lassen Sie dann alles bei Zimmertemperatur abkühlen.

2. Geben Sie die Masse in einen Spritzbeutel und füllen Sie sie bis knapp unter den Rand in die Hohlkugeln. Zwischendurch schütteln, damit sich die Flüssigkeit besser verteilt. Einige Stunden ruhen lassen und dann mit 100 Gramm geschmolzener Schokolade verschließen. Antrocknen lassen, dann in 100 Gramm heiße Schokolade tauchen und abtropfen lassen. Verzieren.

Tipp: Wollen Sie statt fertigen Hohlkörpern selbst hergestellte Schokohüllen verwenden, sollten Sie darauf achten, Ihre Silikonform gut mit geschmolzener Schokolade zu befüllen und diese mit einem Löffel bis an die Ränder der Ausbuchtungen zu streichen. Dann einen Moment warten und überschüssige Schokolade in eine Schüssel abschütten. Aushärten lassen und schon können Sie die entstandenen Hohlräume befüllen.

Wie Sie Orangen-Pralinen selber herstellen können.
(3/3) iStock / TorriPhoto

Rezept für Orangen-Pralinen (ohne Alkohol)

Zutaten für 30 Stück:

  • Form(en) mit dunklen Pralinenhohlkörper(n)

  • 400 g Edelbitterschokolade

  • 100 g weiße Schokolade

  • 1 Bio-Orange

  • 80 g Orangenkonfitüre

  • 50 g Butter

  • 2 EL Puderzucker

1. Schmelzen Sie die Bitterschokolade im heißen Wasserbad und füllen Sie so viel davon in die Pralinenhohlkörper, dass sie etwa zur Hälfte damit eingedeckt sind. Form zwischendurch schütteln, damit Sie sich Flüssigkeit besser verteilt. Übrige Schokolade einfüllen (bis zum Rand noch Platz lassen) und einige Minuten stehen lassen.

2. Hohlkörper umgedreht auf einem Gitter abtropfen lassen und überschüssige Schokolade auffangen. Dann die Form mit einem Messerrücken oder Spatel abstreifen. Hohlkörper kühlen und fest werden lassen.

3. Weiße Schokolade in einem Wasserbad schmelzen, dann leicht abkühlen lassen. Orange abwaschen und die Schale einer Hälfte fein abreiben, auch einen Teelöffel Saft auspressen. Butter und Puderzucker cremig rühren, dann die Schale und den Saft hinzufügen. Weiße Schokolade dazugeben und die Pralinen mit der Creme füllen (etwa ein Drittel Rand lassen). Aushärten lassen.

4. Konfitüre etwas erwärmen, durch ein Sieb streichen und je eine Messerspitze in jeden Schokoladenkörper geben - bis knapp unter den Rand der Praline. Abkühlen lassen.

5. Aufgefangene Schokolade erneut schmelzen, etwas abkühlen lassen und Pralinen damit verschließen. Aushärten lassen und verzieren.

Was ist der Unterschied zwischen Pralinen und Trüffeln?

Mundgerecht portioniertes Konfekt, das gefüllt und mit Schokolade überzogen ist, wird als Praline (teilweise auch als Praliné) bezeichnet. Laut der Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse (Kakaoverordnung) muss dieses einen Schokoladenanteil von mindestens 25 Prozent aufweisen. Diese Süßigkeiten gibt es in verschiedenen Variationen: zum Beispiel zählen Mozartkugeln zu den Pralinen, aber auch Trüffel (nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Pilzen). Alle Trüffel sind demnach Pralinen, aber umgekehrt können nicht alle Pralinen als Trüffel bezeichnet werden. Praline ist vielmehr als Oberbegriff zu verstehen.

Pralinen lassen sich prima selbst machen.
Selbst gemachte Pralinen sehen toll aus und lassen sich ideal verschenken. kobeza / iStock

Trüffel-Pralinen, auch Schokoladentrüffel oder Buttertrüffel genannt, sind kugelförmig und werden nach traditioneller Zubereitungsart in kleinen Portionen auf einen festen Untergrund gespritzt, bevor sie mit Schokolade überzogen und gewälzt werden (zum Beispiel in Kakaopulver). Sie haben eine schnittfeste Füllung, die aus einer Ganache besteht (also einer Creme aus Schokolade/Kuvertüre und Sahne). Diese wird noch mit verschiedenen Aromen oder Gewürzen verfeinert. Häufig werden der Trüffelmasse auch Spirituosen wie Kirschwasser, Rum oder Eierlikör zugesetzt.

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