Geld und Energie sparen 5 Tipps, um den Stromverbrauch des Backofens zu senken

Sie möchten im Haushalt mehr Energie sparen? Wir verraten die besten Tricks rund um Ihren Backofen und dessen Herdplatte, damit Sie seinen Stromverbrauch deutlich verringern können.

Inhalt
  1. Energiekosten senken mit der richtigen Ofen-Funktion
  2. Wann Sie auf das Vorheizen des Backofens verzichten können
  3. Bei kleinen Mengen lieber auf andere Geräte umsteigen
  4. Stromverbrauch des Herdes mit richtigem Geschirr senken
  5. Worauf Sie beim Backofen selbst achten sollten

Ohne Zweifel sind Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Waschmaschine oder Backofen ein Segen für den Haushalt, da sie uns viel Arbeit abnehmen. Gleichzeitig sind sie oft aber auch wahre Stromfresser, die ganz schön ins Geld gehen. Das muss nicht sein! Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, Ihren Herd noch effizienter zu benutzen und somit keine Energie mehr zu verschwenden.

 

Energiekosten senken mit der richtigen Ofen-Funktion

Die meisten modernen Elektroherde verfügen heute über eine Umluft-Funktion, die Verbraucher auch gerne anwenden: Sie sorgt mithilfe eines Ventilators dafür, dass sich die heiße Luft im Ofen gleichmäßig verteilen kann und er so an allen Stellen gleich warm wird. So lassen sich auch mehrere Gerichte zur gleichen Zeit und auf verschiedenen Ebenen garen.

Das ist nicht nur praktisch, sondern spart auch Strom, da bei Umluft geringere Gradzahlen notwendig sind als bei der Standardeinstellung Ober- und Unterhitze. Diese benötigt eine um etwa 20 bis 30 Grad höhere Betriebstemperatur, was in Rezepten, die beide Zubereitungsformen ermöglichen, auch entsprechend angegeben wird.

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Haben Sie die Wahl, entscheiden Sie sich also am besten für Umluft, um effizienter zu kochen und zu backen. Übrigens: Durch dieses Programm verkürzt sich meist auch die Garzeit. Allerdings entzieht die Umluft-Funktion den Speisen auch Feuchtigkeit, weshalb sie zum Beispiel für Obstkuchen weniger geeignet ist.

 

Wann Sie auf das Vorheizen des Backofens verzichten können

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) weißt außerdem darauf hin, dass das Vorheizen des Backofens bei modernen Geräten meist nicht notwendig sei, da diese die gewünschte Temperatur schnell erreichen. Sparen Sie sich diesen Vorgang, können Sie ebenfalls den Stromverbrauch senken. Doch Vorsicht: Dadurch kann sich die Garzeit leicht verändern. Addieren Sie am besten etwa fünf bis sieben Minuten hinzu, wenn Sie das Gericht in den kalten Ofen schieben.

In Rezepten wird das Vorheizen vor allem deshalb angegeben, um eine standardisierte Backzeit angeben zu können - Öfen heizen sich meist nämlich unterschiedlich schnell auf. Ohne vorzuheizen müssen Sie etwas mehr nach Gefühl backen, beziehunsweise häufiger nach dem Essen sehen.

Sehen Sie hier, wie Sie Ihren Backofen mit Hausmitteln reinigen können (Artikel geht unten weiter):

 

Bereiten Sie ein empfindliches Gericht zu, das für eine genau bestimmte Zeit bei gleichmäßger Temperatur backen oder braten muss (Fleischstücke, Fisch, Bisquit- und Brandteige, Soufflés), sollten Sie den leeren Ofen sicherheitshalber doch lieber vorheizen. Auch, wenn Sie sich eine knusprige Kruste wünschen, kann das Vorheizen hilfreich sein. Bei Speisen, die länger vor sich hin schmoren (zum Beispiel Aufläufe, Braten) oder selbst gebackenem Brot, ist das aber nicht nötig.

Extra-Tipp: Nutzen Sie die Nachwärme Ihres Backofens und schalten Sie das Gerät schon einige Minuten vor dem Ende der Garzeit ab oder herunter. "Bei einer Backdauer von mehr als 40 Minuten können Sie [...] den Backofen schon bis zu 15 Minuten vor dem gewünschten Garzeitpunkt herunter- oder ausschalten", so die dena.

 

Bei kleinen Mengen lieber auf andere Geräte umsteigen

Sie möchten nur wenige Brötchen oder etwas Brot frisch aufbacken? Dann verzichten Sie besser darauf, den Backofen anzustellen und nutzen Sie stattdessen lieber den Toaster-Aufsatz - das spart bis zu 70 Prozent Energie. Viele Gerichte lassen sich in kleinen Mengen meist auch gut in der Mikrowelle erwärmen.

Lesen Sie hier, wie Brötchen vom Vortag wieder weich werden.

Darüber hinaus ist ein Wasserkocher deutlich effizienter als der Elektroherd, wenn es um das Erhitzen von wenigen Litern geht. Nudelwasser nicht im Topf, sondern im Wasserkocher auf Temperatur zu bringen hat den Vorteil, dass nicht erst das Kochfeld und der Topf erwärmt werden müssen, bevor das Wasser heiß werden kann. Außerdem bleibt die Herdplatte meist noch einige Minuten nach dem Abschalten warm, was wiederum Energie kostet.

 

Stromverbrauch des Herdes mit richtigem Geschirr senken

Um möglichst wenig Energie zu verschwenden, sollten Sie auch auf die richtigen Koch- und Backutensilien achten. So weist die Deutsche Energie-Agentur GmbH unter anderem darauf hin, dass dunkle, schwarz lackierte oder beschichtete Backformen besonders effizient sind, da sie Hitze sehr gut aufnehmen.

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Auch ist es wichtig, nur Kochgeschirr zu benutzen, das von der Größe her passend zum Kochfeld ist. Töpfe oder Pfannen, die zu klein sind, lassen unnötig Energie verpuffen - zu großes Geschirr dagegen benötigt mehr Zeit, um heiß zu werden und auch entsprechend mehr Strom. "Am besten ist es, wenn der Topf maximal einen halben Zentimeter kleiner bzw. höchstens einen Zentimeter größer ist als die beheizte Kochzone", so die dena. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH rät außerdem dazu, lieber hohe, schmale Töpfe anstatt niedrige, breite zu verwenden - der geringere Durchmesser des Bodens sorge für einen niedrigeren Energieverbrauch. Bei sehr langen Garzeiten (20 Minuten und mehr) ist ein Schnellkochtopf eine sparsame Alternative.

Nicht zu unterschätzen sei auch die Wichtigkeit des Topfdeckels für ein effizientes Kochen: Wer diesen weglässt oder einen nicht passenden Deckel benutzt, verbraucht eine etwa zwei- bis dreifache Menge an Strom, weil dadurch Wärme entweicht.

 

Worauf Sie beim Backofen selbst achten sollten

Generell gelten Gasherde als energieeffizienteste Geräte, vor Induktionsherden, Elektroöfen und klassische Herde mit gusseisernen Platten. Beim Kauf eines neuen Backofens sollten Sie dies im Hinterkopf behalten und die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte abwägen. Induktionsherde zum Beispiel sind zwar im Vergleich zu herkömmlichen Elektroherden mit Glaskeramikkochfeld sparsamer, allerdings auch deutlich teurer in der Anschaffung - das rechnet sich vielleicht nicht immer.

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Bei der Benutzung Ihres Ofens sollten Sie außerdem darauf achten, dass möglichst wenig Wärme austreten kann. Öffnen Sie die Ofentür während des Bratens oder Backens deshalb so selten wie möglich und sorgen Sie dafür, dass die Dichtungen in einem guten Zustand sind. Ideal wäre außerdem eine dreifachverglaste Klappe, die einen besseren Hitzeschutz bietet.

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