Schwere Lungenerkrankung COPD-Symptome: Chronischer Husten als Alarmzeichen

Vor allem langjährige Raucher leiden häufig unter chronischem Husten. Dieser "Raucherhusten" kann ein Anzeichen dafür sein, dass die Lunge Schaden genommen und sich eine COPD entwickelt hat. So erkennen Sie die Krankheit.

Beim chronischen Husten ist die Lunge ist chronisch erkrankt, weil die Atemwege entzündet und dauerhaft verengt sind – das Organ altert schneller.
Raucher, die unter chronischem Husten leiden, sollten sich auf COPD testen lassen.
Inhalt
  1. Erste Symptome der Lungenkrankheit COPD
  2. Tückischer Verlauf von COPD
  3. Anfallartige Verschlechterung der Beschwerden
  4. Lungenfunktionstest hilft für eine frühe COPD-Diagnose
  5. Chronischer Husten kann auch auf andere Krankheiten hindeuten
 

Erste Symptome der Lungenkrankheit COPD

Atemnot beim Treppensteigen oder Auswurf beim Husten sind erste Warnzeichen für die tückische Krankheit COPD. Diese Abkürzung steht für die englische Bezeichnung chronic obstructive pulmonary disease, zu Deutsch Chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Die Lunge ist chronisch erkrankt, weil die Atemwege entzündet und dauerhaft verengt sind. Mediziner fassen die Hauptsymptome von COPD unter der Formel "AHA" zusammen - sie steht für: Atemnot, Husten, Auswurf.

Vor allem Raucher sind betroffen, aber auch Passivraucher oder Menschen, die regelmäßig Luftschadstoffen ausgesetzt sind, können an dieser unheilbaren Form von chronischem Husten erkranken.

Lesen Sie auch: Mein Husten geht nicht weg - was kann ich jetzt tun?

 

Tückischer Verlauf von COPD

Wir nutzen im Alltag nur etwa zehn Prozent unseres Lungenvolumens. So kann sich die Lungenfunktion über Jahre verschlechtern, ohne dass es zu auffälligen Beschwerden kommt. Das bedeutet: Die Menschen gehen mit ihrem chronischen Husten viel zu spät zum Arzt. Aber was kaputt ist, bleibt kaputt. Lediglich der Verlauf von COPD kann verlangsamt werden.

Bleibt der Dauerhusten unbehandelt, werden nach und nach die feinen Wände der Lungenbläschen zerstört. Es bilden sich immer größere Blasen, was die Oberfläche insgesamt verkleinert. Zudem verliert die Lunge an Elastizität. Sie kann nicht mehr so viel Luft aufnehmen, aber auch nicht mehr die ganze verbrauchte Luft ausatmen.

Es entsteht ein sogenanntes Lungenemphysem: Die Lunge überbläht – und zu wenig Sauerstoff gelangt ins Blut. Dann leiden auch die anderen Organe, allen voran das Herz. Denn das Herz muss nun verstärkt pumpen, um trotzdem noch möglichst viel Sauerstoff durch die Blutbahn zu transportieren. Dies führt dazu, dass sich der rechte Teil des Herzmuskels verdickt und immer größere Schwierigkeiten hat, ausreichend Schlagkraft aufzubringen. In der Fachsprache wird diese Entwicklung als "Cor pulmonale" oder "Lungenherz" bezeichnet.

 

Anfallartige Verschlechterung der Beschwerden

Bei COPD kann es zu plötzlichen Verschlechterungen der Symptome kommen, sogenannte Exazerbationen. Infektionen, extreme Wetterlagen oder Reizungen der Atemwege durch Rauch, Staub oder Abgase können dann schwere Hustenanfälle, starke Atemnot und vermehrten Auswurf auslösen. Bei besonders schweren Anfällen wird sogar ein Krankenhausaufenthalt notwendig.

Erfahren Sie HIER mehr über die Therapiemöglichkeiten von COPD.

 

Lungenfunktionstest hilft für eine frühe COPD-Diagnose

Insbesondere Raucher sollten beim routinemäßigen Hausarzt-Check-up auch um einen Lungenfunktionstest bitten. So lassen sich erste Anzeichen von COPD frühzeitig erkennen und der Verlauf der Krankheit lässt sich bremsen. Bei Auffälligkeiten erfolgt eine Überweisung an einen Lungenfacharzt. Um die Atemnot zu lindern, gibt es mehrere Ansätze:

  • Mit dem Rauchen aufhören.
  • Medikamente zum Inhalieren nehmen. Diese weiten die Bronchien.
  • Gegen Grippe und Pneumokokken impfen lassen. Die Impfungen schützen vor Infekten, die bei COPD viel stärker verlaufen.
  • Schulungen oder Reha-Kuren besuchen. Dort lernen Patienten, wie sie mit der COPD umgehen können.
  • In Lungensportgruppen mittrainieren. Trainer helfen Ihnen, Ihre Atmung zu verbessern und wieder Muskelkraft aufzubauen.
 


Chronischer Husten kann auch auf andere Krankheiten hindeuten

Auch, wenn die Symptome und die Krankengeschichte insgesamt nicht auf COPD hinweisen, ist chronischer Husten ein Alarmzeichen und sollte vom Arzt abgeklärt werden. So kann zum Beispiel ständiges Sodbrennen zu einem permanenten Hustenreiz führen. Auch eine Herzschwäche kann sich mitunter durch Dauerhusten äußern. Asthma macht sich ebenfalls durch häufige Hustenanfälle bemerkbar. Chronischer Husten kann aber auch allergisch bedingt sein und etwa Hausstaubmilben- oder Pollenallergikern zu schaffen machen.

Mehr dazu lesen Sie hier: Dauerhusten: Wenn der Husten nicht mehr aufhört

Sollten Sie unter einem normalen, nicht chronischen, Husten leiden, können Ihnen auch schon Hausmittel weiterhelfen. Hier gibt es die Tipps:

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Kategorien:
Komm in unsere Community!
Ihr Jahreshoroskop 2019
Abonnieren Sie jetzt unsere Newsletter!
Gesundes Wechselduschen
Sleepink LW
Natürlich gut einschlafen Dieser kleine Saft könnte endlich bei Schlafproblemen helfen
Sturm der Liebe
Hier gibt's alle Infos zu 'Sturm der Liebe'
Haustiere - Hund und Katze
Wir lieben unsere Haustiere
Hufeisen mit Kleeblatt
Unsere Gewinnspiele - viel Glück!
So bereiten Sie Lachs im Backofen zu.
So lecker! Unsere Lieblings-Rezepte
Beliebte Themen
Copyright 2019 liebenswert-magazin.de. All rights reserved.