Warnung vor Krankheiten Was Träume über unsere Gesundheit verraten

Träume können geheime nächtliche Signale an unseren Körper senden. Das verraten sie über unsere Gesundheit. 

Was Träume über unsere Gesundheit verraten
Können Träume uns wirklich Signale senden, bevor wir eine Krankheit spüren?
Inhalt
  1. Krankheiten können sich im Schlaf ankündigen
  2. Unser Unterbewusstsein sendet in der Nacht Signale
  3. Traumarbeit aktiviert die Selbstheilungskräfte

Dass in Träumen die Eindrücke des Tages verarbeitet werden und dass sie etwas über unser Seelenleben verraten, ist bekannt. Doch immer mehr Traumforscher wissen inzwischen: Der Körper sendet durch Träume auch Informationen über seinen Zustand.

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Krankheiten können sich im Schlaf ankündigen

Es ist also durchaus möglich, dass wir noch keine Schmerzen oder andere Symptome spüren, aber unsere Gedanken in den Träumen uns bereits vor einer Krankheit warnen. So träumte zum Beispiel ein Offizier, er werde am rechten Unterbauch verwundet. Am nächsten Tag wurde er mit akuter Blinddarmentzündung ins Krankenhaus gebracht. Der Offizier war einer von 3000 Krankheitsfällen, bei denen der Psychiater und Traumforscher Vasily Kassatkin den Zusammenhang zwischen Traumgeschehen und Krankheitsausbruch untersucht hat. Das verblüffende Ergebnis: In 85 Prozent aller Fälle kündigten sich Krankheiten im Schlaf an, indem der entsprechende Schmerz oder das Symptom nachts geträumt wurden.

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Unser Unterbewusstsein sendet in der Nacht Signale

Der Experte Kassatkin erklärt: "Unser Unterbewusstsein wird durch die ersten Krankheitssignale des Körpers alarmiert und sendet im Traum seine Signale. Wer sie ernst nimmt und zum Arzt geht, kann sich viel Leid ersparen."
Das heißt aber auf keinen Fall, dass jeder, der von einer Krankheit träumt, auch krank wird. Manchmal ist es auch die Angst vor einer Krankheit, die Verarbeitung eines überstandenen Leidens oder die Sorge um jemanden aus unserem Umfeld, die die Träume auslöst. Doch auch der Mannheimer Schlafforscher Prof. Michael Schredl empfiehlt, Träume dennoch nicht zu ignorieren, sondern die Gefühle unter die Lupe zu nehmen – auch dann, wenn das Geträumte sehr abstrakt war.

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Traumarbeit aktiviert die Selbstheilungskräfte

Wissenschaftler fanden heraus, dass die weißen Blutkörperchen Krankheitserreger besser abtöten, wenn wir uns mit unseren Träumen intensiv auseinandersetzen. Dafür verantwortlich sind bestimmte Hormone, die die Funktionsweise der Immunzellen wesentlich verbessern. So vertragen Patienten, die sich mit ihren Träumen auseinandersetzen, etwa Chemotherapien besser und erholen sich schneller nach Operationen.

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