Digitale Briefe Praktische Leistungen der Post, die kaum jemand kennt

Sie haben die Wahl, auf welchem Weg Ihre Briefe verschickt werden sollen: E-Postscan, Prio-Brief, E-Post. Wir erklären die Unterschiede.

Praktische Leistungen der Post, die kaum jemand kennt
Der gute alte Brief bekommt Konkurrenz von praktischen neuen Leistungen der Post.
Inhalt
  1. Post einfach digitalisieren
  2. Aus einer E-Mail wird ein Brief
  3. Briefmarken selber gestalten
  4. Wann ist ein Einschreiben angebracht?
  5. Was ist ein Prio-Brief?
  6. Briefmarken per SMS ordern
  7. Vorsicht bei farbigen Umschlägen
  8. Die Postzustellung im Wandel
  9. Schreib mal wieder!

 

Post einfach digitalisieren

Sie sind länger unterwegs und möchten keine Post verpassen? Kein Problem! Dafür gibt’s den E-Postscan, eine digitale Ergänzung zum Briefkasten. Einfach unter www.epostscan.de registrieren und Ihre scanbare Post wird digitalisiert und Ihnen per E-Mail zugesendet. Die Originale werden für Sie verwahrt und anschließend an Ihre Adresse oder an eine andere Anschrift geliefert. Kosten: 24,99 Euro pro Monat.

 

Aus einer E-Mail wird ein Brief

Wenn Sie mal keine Briefmarke zur Hand haben, ist die E-Post das Richtige für Sie. Sobald Sie sich auf www.epost.de ein Konto angelegt haben, können Sie einen Brief online erstellen und abschicken. Das Drucken, Kuvertieren und Frankieren übernimmt dann die Post für Sie. Auf dem normalen Postweg kommt die E-Mail dann beim gewünschten Empfänger an. Der Preis ist abhängig von Umfang und Versandart Ihres E-Post-Briefs.

 

Briefmarken selber gestalten

Bei den selbst gestalteten Briefmarken können Sie sich kreativ austoben. Sogar Mini-Texte haben auf den Marken Platz. Laden Sie auf www.post-individuell.de eines oder mehrere Bilder hoch. Mindestmenge sind zehn Marken mit Portowerten von 45 Cent bis sieben Euro. Nach fünf Tagen kommen die selbstklebenden Marken versandkostenfrei bei Ihnen an.

 

Wann ist ein Einschreiben angebracht?

Damit können Sie nachweisen, dass Sie ein Schreiben fristgerecht abgeschickt haben. Beim Einschreiben (zusätzlich 2,50 Euro) bestätigt ein Empfänger den Eingang der Sendung. Beim Einwurf-Einschreiben (zusätzlich 2,15 Euro) dokumentiert der Zusteller, dass er sie in den Briefkasten geworfen hat. Eigenhändig (zusätzlich 4,65 Euro) heißt: Nur der Empfänger oder ein Bevollmächtigter bekommt das Schreiben. Die sicherste Variante ist das Einschreiben per Rückschein (zusätzlich 4,65 Euro). Dieser wird mit der Originalunterschrift des Empfängers als Nachweis an Sie zurückgesandt.

 

Was ist ein Prio-Brief?

Eine kostenpflichtige Zusatzleistung, damit Ihre Standard-, Kompakt-, Groß-, Maxibriefe und Postkarten besonders schnell, also mit Priorität (daher Prio-Brief), bearbeitet werden. So wird Ihre Post mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bereits einen Tag nach Einlieferung beim Empfänger ankommen, eine Sendungsverfolgung ist inklusive. Zu dem jeweiligen Basisporto kommt lediglich ein Aufpreis von 90 Cent hinzu.

 

Briefmarken per SMS ordern

Briefe können Sie jetzt auch ohne Marke freimachen. Schicken Sie dazu eine SMS mit dem Stichwort "Brief" oder "Postkarte" an die Nummer 22122. Dann erhalten Sie eine Nummer, die Sie auf den Brief schreiben – statt Briefmarke. Fertig! Eine Karte kostet allerdings 85 Cent, ein Brief 1,10 Euro. Abgerechnet wird über die Handy-Rechnung.

 

Vorsicht bei farbigen Umschlägen

Die Post erhebt unter Umständen ein Porto von 85 statt 70 Cent. Warum? Farbige Briefe müssen oft per Hand sortiert werden, da die Sortiermaschine den orangefarbenen Zielcode – besonders auf Lila, Rot und Grün – nicht lesen kann. Nicht ausreichend frankierte Briefe gehen dann im Zweifel zurück zum Absender.

 

Die Postzustellung im Wandel

Stimmt es, dass Briefe bald nur noch gebündelt zugestellt werden? Tatsache ist, dass die Deutsche Post immer weniger Briefe zu transportieren hat. Um Kundenbedürfnisse zu erforschen, testete sie in einem Pilotprojekt, ausgewählten Kunden die Post in drei neuen Varianten zuzustellen: Sie konnten wählen, ob sie Briefe als Sammelzustellung an einem Wochentag, an drei Wochentagen oder an fünf Tagen, dann aber an den Arbeitsplatz, geliefert bekommen wollten. Was die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu kritisieren hat: Wird die Briefzustellung künftig seltener, könnten viele Arbeitsplätze verloren gehen.

Die Deutsche Post testet Sammelzustellungen
Briefe kommen seltener  

Post reduziert Zustellung

Die Deutsche Post testet die wöchentliche Briefzustellung.

 

Schreib mal wieder!

Kennen Sie noch diesen Slogan der Post aus dem Jahr 1985? Damals waren nicht WhatsApp, SMS oder E-Mails gemeint, sondern handgeschriebene Postkarten und Briefe. Wir finden: Diese "Mode" lassen wir wieder aufleben. Denn mal ganz ehrlich: Wie sehr freuen wir uns, wenn zwischen den Rechnungen eine fröhliche Postkarte blitzt – und zwar nicht nur an Weihnachten.

 

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Quelle: Bella

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