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Testphase

Deutsche Post liefert Briefe nur noch einmal die Woche aus

Die Deutsche Post testet aktuell, Briefe nur einmal wöchentlich zuzustellen. Mit diesem Pilotprojekt will das Unternehmen die Bedürfnisse seiner Kunden besser erforschen.

Nur noch einmal die Woche Post erhalten

Briefe werden heutzutage kaum noch versendet. Die allgemeine Kommunikation wird über E-Mails, soziale Netzwerke oder Messengerdienste abgewickelt. Im Briefkasten landen eigentlich nur noch Rechnungen und Werbung. Die Deutsche Post hat nun auf diese Entwicklungen reagiert und stellt Briefe nur noch einmal pro Woche zu, wenn der Kunde dies wünscht. In einem Pilotprojekt wird seit Anfang Juli die reduzierte Form der Zustellung getestet. Im Vorfeld wurden Freiwillige für die Testphase unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Hessen gesucht. Diese konnten wählen, ob sie ihre Briefe einmal, dreimal oder fünfmal pro Wochen bekommen möchten. Natürlich sind Einschreiben oder Eilbriefe von diesem Probelauf ausgeschlossen.

Die Deutsche Post möchte die Bedürfnisse der Kunden erforschen

Mit dem Testlauf möchte die Deutsche Post die Bedürfnisse der Kunden genauer erforschen. Wie ein Postsprecher dem Bonner Generalanzeiger erläuterte: "Wir testen neue Zustelloptionen, um Kundenbedürfnisse zu erforschen." Das Pilotprojekt soll bis Ende September laufen. Bis dahin hofft das Unternehmen auf konkrete Ergebnisse, wie sinnvoll diese Sammelzustellungen sind. Eine endgültige Entscheidung ist noch lange nicht getroffen.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.

Harsche Kritik gegen Sammelzustellungen

Harsche Kritik kommt von Verdi, die Dienstleistungsgewerkschaft reagiert alles andere als begeistert auf die Testphase der Sammelzustellungen. stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis meldete sich zu Wort: "Wenn die Deutsche Post nun Kunden anbietet, auf diese Dienstleistung verzichten zu wollen, untergräbt sie die Auflagen einer flächendeckenden Grundversorgung und sägt an dem Ast, auf dem sie sitzt." Die Deutsche Post selbst bleibt trotz der Gegenstimmen jedoch gelassen und bestätigte bereits, dass sich niemand aus seinem Versorgungsauftrag stehlen wolle. Es soll in erster Linie lediglich getestet werden, ob überhaupt ein Kundenbedarf besteht. Erst wenn klare Ergebnisse vorliegen, wird weiter gehandelt.

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