Fersensporn und Co. Mit der Stoßwellentherapie diese Schmerzen dauerhaft besiegen

Ob Gallensteine, Kalkschulter oder Fersensporn: Eine Therapie mit Stoßwellen kann die Leiden lindern, ohne dass eine Operation - mit den damit einhergehenden Risiken - notwendig ist. Was Sie über diese Behandlungsmethode wissen sollten.

Die Stoßwellentherapie kann zum Beispiel bei Fersensporn angewendet werden.
Nicht nur ein Fersensporn kann mit der Stoßwellentherapie behandelt werden.

Stoßwellen sind energiereiche, kurze mechanische Wellen, die außerhalb des Körpers erzeugt und durch eine Art wassergefülltes Kissen in den Körper geschickt werden. Das elastische Körpergewebe - dazu gehören Muskeln und Fettgewebe - leitet diese Energie einfach weiter und bleibt dabei unbeschadet.

 

Stoßwellentherapie zerstört Fremdkörper

Erst wenn die Stoßwellen auf feste Gewebsbestandteile treffen - Nieren- und Gallensteine oder Kalkablagerungen in Sehnen - entlädt sich die in ihnen enthaltene Energie. Dadurch werden die Fremdkörper zertrümmert. Somit können Krankheiten in der Tiefe des menschlichen Körpers behandelt werden - schonend und ohne Skalpell. Zudem haben die Stoßwellen einen positiven Nebeneffekt: Sie regen die Bildung von Cytokinen (hormonähnlichen Stoffen) an, die den Stoffwechsel sowie das Zellwachstum stimulieren und so die Regeneration beschleunigen.

Sehen Sie hier außerdem, wie sich die schmerzhafte Arthrose behandeln lässt (der Artikel wird unter dem folgenden Video fortgesetzt):

 
 

Wer bei der Krankenkasse nachfragt, kann Geld sparen

Nebenwirkungen hat diese Therapie so gut wie keine. Allerdings ist sie schmerzhaft. Aus diesem Grund ist in der Regel eine örtliche Betäubung unerlässlich. Doch selbst dann sind Schmerzen nicht immer ganz zu vermeiden. Je nach Krankheit müssen Patienten die Prozedur ein bis drei mal im Abstand von zwei bis vier Wochen über sich ergehen lassen. Da die Krankenkassen trotz nachgewiesener Wirksamkeit die Kosten in der Regel nicht übernehmen, müssen die etwa 60 bis 100 Euro pro Sitzung selbst gezahlt werden. Einige Kassen beteiligen sich aber auf Antrag. Fragen Sie nach!

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