Ätherische Öle Muskel-und Gelenkschmerzen natürlich behandeln

Hoppla, ruft unser Bewegungsapparat da schmerzhaft nach Aufmerksamkeit? So gehen wir natürlich gegen Muskel-und Gelenkschmerzen vor.  

Muskel-und Gelenkschmerzen natürlich behandeln
Ätherische Öle helfen gegen Muskel- und Gelenkschmerzen.
Inhalt
  1. Wo hakt es denn?
  2. Beschwerden durch verkrampfte Muskeln
  3. Gefangen im Teufelskreis
  4. Wie natürliche Mittel helfen
  5. Gemeinsame Sache gegen den Schmerz
  6. Zuwendung für fitte Muskeln und Gelenke

 

Nur noch kurz den Schrank aufräumen, dann schnell ein paar Dinge am Computer erledigen, und jetzt aber los zum Kinoabend. Doch, autsch – plötzlich zwickt und zwackt es in Rücken, Hüfte oder Knie? Nichts da, davon lassen wir uns nicht ausbremsen!

 

Wo hakt es denn?

In unserem Körper setzen 656 Muskeln an rund 200 Knochen an und bewegen über 100 Gelenke. Das klappt meistens reibungslos. Doch schon eine einzige falsche Bewegung kann dazu führen, dass sich unsere Muskeln und Gelenke schmerzhaft bemerkbar machen. Ebenso Überlastungen, wenn wir uns mal wieder zu viel zumuten, oder Fehlhaltungen, die wir uns angewöhnt haben. Besonders oft trifft es den Rückenbereich, den Schultergürtel sowie Hüft- und Kniegelenke. Schuld am Schmerz ist aber nur selten ein blockiertes Gelenk, obwohl wir das häufig vermuten.

 

Beschwerden durch verkrampfte Muskeln

Tatsächlich tun uns meistens die Muskeln weh. Sie spannen sich an, um ein Gelenk zu schützen oder um gereizte Gelenkflächen auseinanderzuhalten und zu schonen. Je schwächer etwa unsere Rückenmuskeln, umso anstrengender ist es für sie, unsere Wirbelsäule zu stabilisieren. Entsprechend schnell sind sie bei ungewohnten Bewegungen überlastet und verkrampfen.

 

Gefangen im Teufelskreis

Im ungünstigen Fall beginnt jetzt ein Teufelskreis aus Schmerz – Verspannung – Schmerz. Denn als Antwort auf den Schmerz erhöht sich unsere Muskelspannung im betroffenen Bereich weiter – Verspannungen sind die Folge. Dauern sie länger an, entsteht ein zweiter Teufelskreis aus Schmerz – Entzündung – Schmerz, denn ständiger Muskelschmerz kann Entzündungen auslösen. Eigentlich versucht unser Körper so, die schmerzende Stelle zu reparieren. Doch der Muskel reagiert dadurch noch empfindlicher, das verstärkt den Schmerz.

 

Wie natürliche Mittel helfen

Je früher wir diese Entwicklung unterbrechen, umso besser. Schließlich wollen wir ja nicht langfristig schlappmachen. Glücklicherweise hält die Natur dafür einige wirksame Mittel bereit: Pflanzenöle, die wir gezielt im schmerzenden Bereich einmassieren können. Besonders bewährt haben sich hier Pfefferminzöl, Eukalyptusöl und Rosmarinöl. Wie sie wirken? Pfefferminzöl aktiviert Kältefühler auf unserer Haut, der Kältereiz blockiert die Weiterleitung des Schmerzes. Rosmarinöl ist für seine durchblutungsfördernde und damit entspannende Wirkung bekannt. Die Inhaltsstoffe des Eukalyptusöls hemmen Entzündungen.

 

Gemeinsame Sache gegen den Schmerz

Die Wirkungen dieser drei ätherischen Pflanzenöle ergänzen sich perfekt. Besonders effektiv helfen sie, wenn wir sie kombinieren und gemeinsam anwenden – etwa als Salbe oder Gel. Mittlerweile gibt es spezielle Muskelgele mit einer Powerformel aus Menthol, Arnika und Cannabidiol (CBD) – dem natürlichen Wirkstoff aus der Cannabispflanze, der nicht berauschend wirkt und schmerzlindernde Eigenschaften besitzt. So kann man mit natürlichen Stoffen die Muskelregeneration unterstützen. 

Diese Mittel wirken also genau dort, wo der Schmerz entsteht. Und das Beste daran: Wir können sie bedenkenlos auch langfristig anwenden. Na bitte, wer sagt’s denn: Weiter geht’s!

 

Zuwendung für fitte Muskeln und Gelenke

Sanfte Bewegung

Regelmäßiger leichter Sport stärkt die Muskeln und trägt dazu bei, dass ausreichend Gelenkschmiere produziert wird. Am besten setzen wir auf Radeln, Yoga, Schwimmen, Tai-Chi und Walking.

Klopfmassagen

Mit der Handkante, der flachen Hand oder den Fingern nicht zu fest rund um die schmerzende Stelle klopfen. Fünf bis zehn Minuten reichen, um die Durchblutung anzuregen.

Möhrensaft

Betacarotin wirkt als Radikalfänger und dämmt Entzündungsschäden ein. Pro Glas einen Teelöffel Leinöl einrühren, das erleichtert die Aufnahme und liefert zusätzlich Vitamin E.

Leichtes Essen

Jedes Pfund zu viel belastet unseren Bewegungsapparat. Deshalb möglichst fett- und zuckerarm essen: viel Obst, Gemüse und Geflügel.

 

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