Unterschätztes Risiko Krank durch Zugluft am Arbeitsplatz: Die Gefahr vom Durchzug

Die Sorge, von Zugluft am Arbeitsplatz krank zu werden, ist groß. Welche Gefahr hinter dem Durchzug steckt und wie Sie sich schützen können.

Wie Zugluft am Arbeitsplatz krank machen kann.
Wie Zugluft am Arbeitsplatz krank machen kann.
Inhalt
  1. Wie ein Luftzug krank machen kann
  2. So sorgt Durchzug für Verspannungen
  3. Wie Sie sich richtig vor Zugluft am Arbeitsplatz schützen können

Ein verspannter Nacken, eine Erkältung im Sommer, Betroffene erklären sich so etwas häufig mit "ich habe Zug gekriegt". Meistens ist man der Zugluft am Arbeitsplatz ausgesetzt. Manchmal werden die Betroffenen belächelt, doch tatsächlich kann Zugluft krank machen. Wir erklären, wie es dazu kommt und wie Sie sich schützen können.

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Wie ein Luftzug krank machen kann

Gerade an warmen Tagen im Büro werden alle Fenster aufgerissen, es entsteht ein Durchzug. Dieser Luftzug am Arbeitsplatz fühlt sich zwar erfrischend an, tut der eigenen Gesundheit jedoch nicht gut. Prof. Dr. Dr. Dipl. Met. Angela Schuh vom Lehrstuhl Public Health und der Versorgungsforschung an der Ludwig-Maximilians Universität München hat SPIEGEL online gegenüber erklärt, warum dieser Durchzug für Erkältungen und Verspannungen verantwortliche sein kann.

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Die kalte Luft sorgt dafür, dass beispielsweise die Schleimhaut abkühlt und somit austrocknet, trifft die Luft auf den Hals. Viren können leichter eindringen. Die Professorin erklärt: "Die Kälterezeptoren auf der Haut reagieren nicht auf eine laminare Strömung, die entsteht, wenn beispielsweise durch schräg gestellte Fenster, geöffnete Türen oder eine Klimaanlage ein leichter Luftzug entsteht. Sie gewöhnen sich daran, das heißt, der Körper leitet keine Abwehrmaßnahmen ein. Er kühlt an den Stellen aus, an denen die Luft auftrifft. Wenn das zum Beispiel der Hals ist, kann man eine Erkältung bekommen."

 

So sorgt Durchzug für Verspannungen

Der Durchzug kann ebenso zu schmerzhaften Verspannungen führen. Die Thermorezeptoren reagieren nicht auf die Zugluft, somit kühlen die Muskeln und reagieren mit Verspannungen.

Allerdings besteht die Gefahr nur, wenn man permanent im leichten Durchzug sitzt. Bei einem kurzen heftigen Windstoß reagieren die Thermorezeptoren, der Körper wird geschützt.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.
 

 
 

Wie Sie sich richtig vor Zugluft am Arbeitsplatz schützen können

Optimalerweise wird an heißen Tagen morgens und abends kräftig durchgelüftet, während alle Fenster auf Durchluft stehen ist es empfehlenswert, den Raum zu verlassen. Doch natürlich ist das nicht immer am eigenen Arbeitsplatz möglich und man ist doch wieder der Zugluft ausgesetzt. Hier können die betroffenen Körperregionen mit Stoff, wie einem Tuch oder einem hochgeklappten Kragen geschützt werden. Wenn es möglich ist den Arbeitsplatz zu wechseln, kann dem Durchzug auch durch einen Ortswechsel entkommen werden.  

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