Liebenswert wird geladen...
Akute Hilfe

Ingwer gegen Migräneattacken

Ingwer kann mehr, als man bisher dachte: Durch ihre Inhaltsstoffe hilft die Wunderwurzel bei Migräneattacken.

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Ob bei rheumatischen Gelenkbeschwerden, Verdauungsproblemen oder vorbeugend gegen Erkältungen: Die Heilkraft der Ingwerwurzel wird häufig als alternative Medizin genutzt. Eine Studie hat ein weiteres medizinischen Anwendungsgebiet für Ingwer belegt: Migräneattacken können mit dem Extrakt der Wurzel ebenso wirksam bekämpft werden wie mit dem verschreibungspflichtigen Wirkstoff Sumatriptan.

Ingwer als Ersatz für Medikamente

In der Studie wurden 100 Teilnehmer untersucht, die unter langjähriger Migräne mit durchschnittlich zwei bis zehn Attacken im Monat litten. Ihnen wurde bei Auftreten des Schmerzes entweder das gängige Migränemittel Sumatriptan (50 Milligramm) oder Ingwer (Kapseln mit 250 Milligramm Pulver) verabreicht. In beiden Fällen nahm die Schmerzintensität nach zwei Stunden deutlich ab. Auffällig: Bei beiden Testgruppen war die Einschätzung der Wirksamkeit ähnlich.

Stellen Sie mit Ingwer Ihr eigenes Antibiotikum her:

Hilfe ohne Nebenwirkungen

Worin sich die Testgruppen unterschieden: Die Personen, die Sumatriptan einnahmen, stellten unangenehme Begleiterscheinungen fest. Dies war in der Ingwer-Testgruppe deutlich weniger der Fall. Vereinzelt kam es bei den Testpersonen zu Verdauungsproblemen, die jedoch vergleichsweise erträglich waren.

Auch das kann Ingwer:

Leide ich unter Migräne?

Häufig wissen Menschen nicht, dass sie unter Migräne leiden. Daher kann es hilfreich sein, ein Kopfschmerz-Tagebuch zu führen, in dem Vorboten, Dauer und die Befindlichkeit nach dem Kopfschmerz notiert werden. Aspekte wie Appetitlosigkeit, Sehbeschwerden, Übelkeit und Konzentrationsschwäche sollten dabei berücksichtigt werden.

Das könnte Sie auch interessieren: