Glück ohne Trauschein Helmut Zierl: Hochzeit mit Freundin Sabrina ist kein Thema

Schauspieler Helmut Zierl lebt mit seiner Freundin Sabrina glücklich in wilder Ehe, Hochzeit ist für das Paar kein Thema.

Helmut Zierl ist auch ohne Trauschein glücklich mit Freundin Sabrina.
Helmut Zierl ist auch ohne Trauschein glücklich mit Freundin Sabrina.
Inhalt
  1. Das Liebesgeheimis von Helmut Zierl und seiner Freundin
  2. Das Paar denkt nicht an Hochzeit
  3. So schlimm werden Helmut Zierl und seine Sabrina angefeindet
  4. Seinen Söhnen konnte der Schauspieler nie böse sein

Seit über 40 Jahren ist Helmut Zierl erfolgreicher Schauspieler und in vielen Fernsehproduktionen zu sehen, beispielsweise in "Die Inselärztin" als Hoteldirektor Kulovitz, der mit privaten Problemen zu kämpfen hat. Im wahren Leben könnte der TV-Star nicht glücklicher sein.

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Das Liebesgeheimis von Helmut Zierl und seiner Freundin

Sie führten lange eine Fernbeziehung mit Ihrer Freundin Sabrina Böcker. Wohnen Sie mittlerweile zusammen?

Meine Freundin ist Sozialpädagogin und leitet eine Einrichtung in Hannover für Menschen mit Behinderungen. Das ist ihr Traumberuf und ich habe meinen. Damit ist sie ortsgebunden, und ich muss viel reisen. Man freut sich, wenn man sich am Wochenende sehen kann.

Ist das Ihr Geheimnis, damit die Liebe frisch bleibt?

Ich weiß nicht, ob das ein Patentrezept ist. Aber es hält trotz dieser "Widrigkeiten", und wir sind sehr glücklich miteinander.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.
 

 
 

Das Paar denkt nicht an Hochzeit

Sprechen Sie auch über Hochzeit und Kinder?

Nein, das ist kein Thema. Wir haben gleich am Anfang ausführlich darüber geredet und sind uns auch in diesem Punkt einig.

 

So schlimm werden Helmut Zierl und seine Sabrina angefeindet

Zu Beginn haben Sie viel Gegenwind einstecken müssen, weil Ihre Freundin 31 Jahre jünger ist. Ist das jetzt immer noch so?

Ja! In meiner Autogrammpost zum Beispiel stehen Anfeindungen wie: "Ich begleite Ihre Karriere seit 40 Jahren, und ich habe Sie immer bewundert. Ab jetzt verachte ich Sie." Es gibt auch sogenannte Fans, die mir unerfreuliche Post in meinen Briefkasten schmeißen oder meiner Freundin auflauern.

Bisher ist aber niemand handgreiflich Ihnen oder Ihrer Freundin gegenüber geworden?

Nein. Doch Sabrina bekommt zum Beispiel Anrufe von einer Frau, die sie am Telefon immer wieder in vulgärster Weise beschimpft.

Gehen Sie dagegen vor?

Nein. Wir haben sogar einen Verdacht, wer diese Stalkerinnen sind, aber lassen es im Moment noch auf sich beruhen.

Ich habe auch gelesen, dass Sie sehr harmoniebedürftig sind. Wie gehen Sie und Ihre Freundin mit Streitsituationen um?

Da gibt es einen tollen Trick: Streiten Sie sich einfach nicht (lacht). Man wird im Alter milde. Es gibt heutzutage ganz viele Situationen, in denen ich mich vor 20 Jahren vielleicht aufgeregt hätte, die nehme ich mittlerweile stoisch hin. Es gibt vielleicht noch einen Trick: Über Humor lässt sich vieles lösen.

Wie ist diese Einstellung bei Ihnen entstanden?

Jeder Mensch hat seine eigenen Einschläge. Es gibt so ein paar Punkte in meinem Leben, die sehr prägend waren. Zum Beispiel der frühe Tod meiner Mutter oder das Ende der ersten großen Liebe. Die Scheidung war ganz schrecklich. Durch diese Schicksalsschläge, aber auch durch die schönen Situationen im Leben habe ich viel gelernt. Ich bin sehr geduldig und auch sehr reflektiert. Es gibt kaum noch etwas, was mich total aus der Fassung bringt.

Sie haben drei erwachsene Söhne. Viele Väter halten sich gerne aus der Erziehung raus. War das bei Ihnen auch so?

Zwangsläufig ja, weil ich viel weg war. Ich habe in den 80er- und 90er-Jahren unglaublich viel gedreht und war dadurch ständig unterwegs. Dann hatte ich wahnsinnige Sehnsucht nach meinen Kindern. Nach meiner Frau natürlich auch (lacht). Wenn ich endlich zu Hause war, wollte ich nicht den streng erziehenden Papa raushängen lassen. Ich wollte an den schönen Momenten teilhaben.

 

Seinen Söhnen konnte der Schauspieler nie böse sein

Sie waren also immer sehr nachsichtig mit Ihren Kindern.

Ich konnte nie böse sein, wenn ihnen mal ein Malheur passierte. Ich war immer der 'Das-kann-doch-mal-passieren-Papa' (lacht).

Bei welchen Ausrutschern Ihrer Kinder mussten Sie auch mal schlucken?

Zum Beispiel, als ich mal beruflich bedingt länger von zu Hause weg war, hat einer meiner Söhne mein Auto benutzt. Obwohl er noch keinen Führerschein hatte. Da bin ich leicht ausgeflippt (lacht). Der Ton macht aber die Musik.

Sie scheinen ein sehr gutes Verhältnis zu Ihren Söhnen zu haben.

Meine drei Jungs sind meine besten Freunde. Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Ich habe selber Fehler in meiner Jugend gemacht, darum konnte ich nie der strenge Papa sein.

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