Supermarkt

Einkäufe der Zukunft: Was wird aus den Filialen?

Lange Schlangen und Wartezeiten ade- mit E-Food soll der Einkauf erleichtert werden. Vertreiben sie die Läden?

Einkäufe der Zukunft
Wie sieht der Einkauf in der Zukunft aus? Foto: miniseries/iStock
Auf Pinterest merken

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob es bei all den Lieferdiensten und Online-Angeboten in Zukunft überhaupt noch klassische Supermarkt-Filialen geben wird?

Auch spannend:

Dann haben wir eine gute Nachricht für Sie: Ja! Und die werden wahrscheinlich besser und kundenfreundlicher sein, als sie es heute sind.

Der Artikel geht unter dem Video weiter.

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Was für klassische Supermärkte spricht

Ungeplante Einkäufe sind eine wichtige Einnahmequelle für den Einzelhandel. Konsumforscher der Uni Innsbruck fanden heraus, dass sich die meisten Kunden leichter verleiten lassen, etwas zu kaufen, wenn sie ein Produkt live sehen, anstatt nur im Prospekt, auf einem Plakat oder auf einem Bildschirm. Darum ist es kein Zufall, dass man uns zu den Regalen mit z. B. Milch, Eiern und Butter in fast jedem Supermarkt erst durch den halben Laden lotst, damit wir auf dem Weg dorthin und von da aus zur Kasse möglichst viele Produkte passieren.

Große Pläne für die nächsten Jahre

Um aber Schritt halten zu können und konkurrenzfähig zu bleiben, werden zunehmend Mischformen aus E-Food, also digitalisiertem Lebensmittel-Einkauf, und stationären Filial-Angeboten ausgebaut. Dabei müssen vor allem die Schmerzpunkte, die die jüngeren Kunden extrem nerven, angegangen werden: lange Schlangen, Wartezeiten und umständliches Herumsuchen im Markt.

Innovative Technologien sind gefragt

Mit Tiefenkameras etwa könnten Verkäufer an den Bedientheken besser erkennen, worauf Kunden zeigen oder das Gewünschte grammgenau abwiegen. Einkaufswagen könnten mit Touchscreens und USB-Schnittstellen ausgerüstet werden, über die die Einkaufslisten der Kunden mit dem Wageninhalt abgeglichen werden. Mit hochsensiblen Kassen-Schleusen, durch die die Einkäufe automatisch erfasst und nicht einzeln gescannt werden müssten, könnte man viel Zeit sparen, ebenso wie mit Smart-Technologie, die Kunden erkennt und sie kontaktlos und schnell bezahlen lässt.

Innovative Konzepte auf dem Land

Der rollende Supermarkt

Seit März 2023 kommt der Supermarkt im ländlichen Raum Hessens mit gut 700 Artikeln bis auf den Marktplatz gefahren. Die Koop von Rewe und der Deutschen Bahn soll auf andere Regionen ausgeweitet werden.

Ausbau der neuen Handels-Angebote

Mobile Supermärkte, gut erreichbare Dorfläden und praktische Abholstationen wurden im Rahmen der Initiative "LandVersorgt – Neue Wege der Nahversorgung in ländlichen Räumen" vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im vergangenen Jahr gefördert.

Groß-Einkauf für Gruppen denken

Wer sich als Dorfgemeinschaft gut vernetzt und Einkaufslisten bündelt, kann XXL-Einkäufe für viele machen.

*Enthält Affilaite-Links