Richtig unterscheiden Depressiv oder nur schlecht drauf: Wann schlechte Laune zum Problem wird

Jeder ist mal schlecht drauf. Wie wir unterscheiden können, ob die Laune einfach mies ist, oder wir depressiv sind.

Nur schlecht gelaunt oder schon depressiv?
Nur schlecht gelaunt oder schon depressiv?
Inhalt
  1. Miese Laune oder ein Stimmungstief kann jeder mal haben – wichtig ist nur, sich davon nicht beeinträchtigen zu lassen
  2. Auf dauerhafte Veränderungen achten
  3. Gute Ideen gegen schlechte Laune
 

Miese Laune oder ein Stimmungstief kann jeder mal haben – wichtig ist nur, sich davon nicht beeinträchtigen zu lassen

Es gibt Tage, da hat man keine Lust auf gar nichts, ist sehr dünnhäutig und schon gereizt, nur weil der Lieblingsjoghurt ausverkauft ist oder der Kaffee nicht schmeckt. Man kann auch mal Phasen haben, in denen sich die Schwermut wie Herbstnebel auf die Seele legt, obwohl draußen doch die Sonne scheint. Wenn dann jemand sagt: 'Sei doch nicht so depressiv!', zuckt man vielleicht schon mal zusammen und fragt sich: Ist mein Stimmungstief eigentlich noch normal?

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Dabei ist schlechte Stimmung allein noch kein Grund zur Sorge. Traurig und niedergeschlagen fühlen wir uns alle mal, auch wenn die meisten Menschen das gern verschweigen.

 

Auf dauerhafte Veränderungen achten

Unsere Laune hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, sie kann sowohl von kleinen Alltagssorgen als auch durch größere Probleme getrübt werden. Manchmal wissen wir auch gar nicht, weshalb wir schlecht drauf sind. Das macht aber nichts – denn niemand kann immer fröhlich und guter Dinge sein – und das muss man auch gar nicht.

Erst wenn die Niedergeschlagenheit unbeeinflusst von den Lebensumständen über mehrere Wochen dauerhaft anhält, lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen: Macht das Spazierengehen in letzter Zeit keine Freude mehr, obwohl man früher täglich seine Runde gedreht hat? Kommt man morgens nicht mehr aus dem Bett, obwohl man doch immer ein Frühaufsteher war? Ist einem ständig zum Weinen zumute, obwohl man früher immer für seine Lebensfreude bewundert wurde? Oder können nicht mal mehr Freunde für Aufmunterung sorgen, obwohl man doch sonst so viel miteinander gelacht hat?

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Wer alle Fragen deutlich mit Ja beantwortet, könnte eine Neigung zur Depression haben – und dann kann es sinnvoll sein, einen Arzt aufzusuchen. Aber keine Sorge: Wer auch früher schon lieber auf der Couch saß als auszugehen, muss jetzt nicht sofort befürchten, depressiv zu sein.

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Denn zum Glück ändert sich unsere Laune so schnell wie das Wetter. Wenn Sie also doch mal der Miesepeter erwischt hat: Nicht hängen lassen! Versuchen Sie, nicht zu viel zu grübeln. Machen Sie Dinge, von denen Sie wissen, dass sie Ihnen guttun.

 

Gute Ideen gegen schlechte Laune

Vielleicht schmökern Sie in einem neuen Buch, nehmen ein ausgiebiges Entspannungsbad oder backen einfach Ihren Lieblingskuchen? Verwöhnen Sie sich oder andere so richtig und sorgen Sie auch für ausreichend Schlaf – und Sie werden sehen: Morgen sieht der Tag schon wieder ganz anders aus!

Quelle: Fernsehwoche

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Kategorien:
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