Gesundwunder Brunnenkresse: Wie Sie das Heilkraut anpflanzen und verwenden 

Die Echte Brunnenkresse zählt zu den gesündesten natürlichen Lebensmitteln. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Pflanze kultivieren und verwenden können. 

Brunnenkresse anpflanzen und verwenden
Die Echte Brunnenkresse ist ein Wassergewächs und reich an einer Vielzahl an Nährstoffen.
Inhalt
  1. Wissenswertes über Brunnenkresse
  2. Brunnenkresse anpflanzen: So geht’s 
  3. Brunnenkresse als Heilpflanze

Forscher der amerikanischen William-Paterson-Universität haben sich der Frage angenommen, welche natürlichen Lebensmittel so reich an wertvolle Inhaltstoffen sind, dass sie unsere Gesundheit bei einem ausreichenden Verzehr positiv beeinflussen oder sogar chronische Krankheiten vorbeugen können. Mithilfe der Studienergebnisse konnten die Forscher eine Empfehlung geben, welche Obst- und Gemüsesorten häufig verzehrt werden sollten. Auf Platz eins steht - völlig überraschend - die Echte Brunnenkresse, die durch ihre Nährstoffzusammensetzung auf ganzer Linie überzeugen konnte. Was das Wassergewächs so wertvoll macht, wie Sie es anpflanzen können und wie der Verzehr von Brunnenkresse Ihren Körper stärkt, erklären wir Ihnen hier. 

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Wissenswertes über Brunnenkresse

Die Echte Brunnenkresse gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und wird auch Bach- oder Wasserkresse genannt. Die ursprünglich aus Europa stammende Art ist in Deutschland sehr verbreitet und hat sich mittlerweile auch bis nach Asien angesiedelt. Sie bevorzugt die flache, schattige Uferzone von fließenden, sauberen Gewässern und ist bereits seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt. Die krautige Pflanze hat optisch nicht viel mit der populären Gartenkresse gemeinsam, ist jedoch von einem ähnlich herben, scharfen Geschmack, der den in ihr enthaltenen Senfölen geschuldet ist. Eine Verwechslungsgefahr besteht stattdessen mit dem nicht giftigen, aber, wie der Name bereits ankündigt, Bitteren Schaumkraut. Im Gegensatz zum Schaumkraut hat die Brunnenkresse jedoch hohle Stängel und rundliche Blätter. Von Juni bis September blüht die Wasserkresse und eröffnet hunderte von kleinen weißen Blüten. 

Sehen Sie im Video den Kräuter-Atlas des Körpers: (Der Artikel geht unter dem Video weiter)

 
 

Brunnenkresse anpflanzen: So geht’s 

Die Echte Brunnenkresse ist als Sumpf- und Wasserpflanze einen feuchten Boden gewöhnt und bietet sich zum Beispiel als Gartenteichbegrünung an. Hierfür können die Pflanzensamen in feuchter Ufernähe ausgesät werden. Wollen Sie die vitaminreiche Pflanze in einem Topf kultivieren brauchen Sie nährstoffreiche Erde. Pflanzen Sie drei bis vier Stecklinge in einen Topf mit 20 Zentimeter Durchmesser und stellen Sie ihn in einen Übertopf. Beim Gießen sollte der Übertopf zur Hälfte mit Wasser gefüllt sein. Dieses muss jedoch alle zwei Tage gewechselt werden, weil die Brunnenkresse sauerstoffreiches Wasser zum Wachsen bevorzugt. Direkte Sonneneinstrahlung sollte im Übrigen vermieden werden. Sobald die Brunnenkresse rund zwölf Zentimeter groß ist können Sie mit der Ernte beginnen. Mit einer Küchenschere können die jungen Triebe abgeschnitten und anschließend in einem grünen Salat verarbeitet werden. 

Hinweis: Vor dem Verzehr sollten Sie immer kontrollieren, ob das Wasser indem die Kresse gewachsen ist schafstofffrei ist und ob die Blätter von Schädlingen befallen sind. Ein gründliches Waschen ist daher unerlässlich. 

 

Brunnenkresse als Heilpflanze

Als Heilpflanze ist die Brunnenkresse bereits seit Jahrhunderten bekannt. So soll der griechische Mediziner Hippokrates um 400 v. Chr. stets frische Brunnenkresse für seine Patienten geerntet haben. Durch ihren hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Eisen, Kalium, Zink und Calcium, sowie den Vitaminen A, B6, B12, C, D, E und K und den sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien, ist die Brunnenkresse als Heilpflanze geradezu prädestiniert. Diese Nährstoffzusammensetzung wirkt sich positiv auf einer Vielzahl an Krankheiten aus und mit ihr kann zum Beispiel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Alzheimer minimiert werden. Außerdem hat sie eine verdauungsfördernde, blutreinigende und harntreibende Wirkung und kann Fieber senken und Schleim lösen. 

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Das amerikanische Forscherteam hat in seiner Studie herausgefunden, dass 100 Kilokalorien der Pflanze den täglichen Bedarf an wichtigen Nährstoffen eines Erwachsenen decken. Zwar ist es uns kaum möglich, 100 Kilokalorien der Pflanze täglich zu verzehren, weil wir dafür ca. ein Kilogramm essen müssten, die Ergänzung von Brunnenkresse in unserem Speiseplan ist und bleibt dennoch sehr sinnvoll. Neben einer ausgewogenen Ernährung kann der regelmäßige Verzehr von Brunnenkresse die Gesundheit fördern und einer Vielzahl von Erkrankungen vorbeugen. 

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