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Ehrliche Worte

Anja Kling über Hitzewallungen und Befangenheit in Talkshows

In der 'Radio Bremen'- Talkshow '3nach9' machte Schauspielerin Anja Kling ein ungewöhnliches Geständnis.

Am vergangenen Freitag, dem 15.05.20, waren die Schwestern Anja (50) und Gerit (55) Kling zu Gast in der Talkshow '3nach9' von Radio Bremen. Zum ersten Mal nach der Corona-bedingten Homeoffice-Phase sendeten Gastgeberin Judith Rakers und Gastgeber Giovanni di Lorenzo wieder aus dem Studio an der Weser.

Anja Kling über ihre Talkshowphobie

Für Schauspielerin Anja Kling kein leichter Besuch, denn sie erlitt damals durch ihre erste Talkshow eine tiefsitzende und bis heute andauernde Talkshowphobie, wie sie gegenüber Judith Rakers gestand. Als junge Schauspielerin sei sie in 'eine Runde mit lauter Politikern' geraten und es hatte sich eine hitzige Debatte über Dinge entfacht, von denen sie noch nie zuvor gehört habe. Als die Moderatoren sie dann auch noch zu ihrer Meinung befragten, habe sie das extrem unter Druck gesetzt und gestresst. "Ich spürte wie ich rot wurde und diese Hitze in mir aufstieg und es ging nicht mehr weg – die ganze Sendung nicht." Doch es wurde noch schlimmer. Die unangenehmen Hitzewallungen stiegen sogar bis in ihren Dutt. "Vom Dutt tropfte es immer in meinen Nacken", erklärte die Schauspielerin. Ein Gefühl, dass Anja Kling so schnell nicht vergessen konnte und auch heute noch dafür sorgt, dass ein Talkshow-Besuch für sie mit 'komischer Befangenheit und Restangst' behaftet sei.

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Schwester Gerit Kling hat bis heute Lampenfieber

Die Angst, vor einem Publikum nicht die richtigen Worte zu finden, teilt auch Anjas Schwester Gerit Kling. Wie der 'Rote Rosen'-Star im Anschluss verriet, habe sie bis heute immer noch Lampenfieber vor Bühnenauftritten. "Ich habe als junge Theaterschauspielerin immer gedacht: Das wird sich Gott sei Dank irgendwann legen mit diesem Lampenfieber – aber es wird immer schlimmer", erzählte sie in der Sendung. Manchmal sei das Gefühl sogar so schlimm, dass sie ernsthaft an ihrer Berufswahl gezweifelt habe: "Dieses Lampenfieber frisst mich manchmal auf vor großen Vorstellungen (…). Ich wünschte mir dann wirklich, dass ich den Beruf nie ergriffen hätte." Glücklicherweise läge sich die Aufregung immer nach kurzer Zeit auf der Bühne wieder: "Je mehr ich die Leute kriege, desto sicherer werde ich", erklärte die 55-Jährige.

Dass die Schwestern sich trotzdem nicht immer einig sind und sich sogar auch heftig streiten können, zeigt sich auch im Titel ihres kürzlich erschienen Buches 'Dann eben ohne Titel…wir konnten uns mal wieder nicht einigen – Zwei Schwestern, eine Geschichte'. Hier erzählen die Schwestern von ihrem Leben in der DDR, der Schauspielerei und so einigen Höhen und Tiefen, die sie schon gemeinsam meistern mussten.

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