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Schicksalsschlag

Alexander Herrmann: "Der Krebs hat mich gelassener gemacht"

Die Diagnose Hautkrebs war für TV-Koch Alexander Herrmann ein Schock. So hat die Krankheit sein Leben verändert.

TV-Koch Alexander Herrmann.
Fernsehkoch Alexander Herrmann spricht offen über sein Krebserkrankung. imago images / Stephan Wallocha

Es passiert immer, wenn man nicht damit rechnet: Diese Erfahrung musste auch Alexander Herrmann machen. In seinem neuen Buch schreibt der 49-jährige Sterne- und TV-Koch ('The Taste') über seine Schock-Diagnose Hautkrebs. Mit 'Das neue Blatt' sprach er offen darüber, wie die Krankheit sein Leben verändert hat.

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Kurz vor seinem 40. Geburtstag bekam Alexander Herrmann die Diagnose Hautkrebs

Zum ersten Mal reden und schreiben Sie über Ihre Krebserkrankung …

Ja, ich möchte den Leuten gerne zeigen, was in mir vorging. Ich bekam die Diagnose kurz vor meinen 40. Geburtstag. Es sah erst nach einem Fettknubbel am Arm aus, dann war es ein Merkelzellkarzinom. Davon gibt es nur 400 Fälle im Jahr.

Sie bekamen Bestrahlungen?

Ja – und die waren kein Spaziergang. Es wurden auch die Lymphknoten bestrahlt, und nach 15 Terminen bestand meine Achselhöhle im Grunde nur noch aus rohem Fleisch. Die einzige Möglichkeit, den Schmerz zu ertragen, war, einen Eisbeutel darunterzuklemmen.

Dennoch haben Sie Ihre Erkrankung vor zehn Jahren für sich behalten und weiter im TV gearbeitet – warum?

Weil ich kein Mitleid wollte. Als TV-Zuschauer möchte man doch Freude verspüren und sich keine Sorgen machen müssen. Und auch der Sender hat ja eine gewisse Fürsorgepflicht und hätte mir wahrscheinlich eine Pause verordnet mit den Worten: "Wir lassen Sie jetzt erstmal alles in Ruhe überstehen". Das wollte ich auf keinen Fall!

In seinem Buch "... und eine Prise Wahnsinn: Mein Leben und meine Lehren aus Spitzengastronomie und Fernsehen" gewährt Alexander Herrmann Einblicke in sein Leben und in seinen Alltag.

Wie hat die Krankheit Sie verändert?

Sie hat mich gelassener gemacht. Ich weiß, es geht auch mal ohne mich im Unternehmen, ich nehme mich heute nicht mehr so wichtig.

Gelten Sie als geheilt?

Ja, ich gehe nur noch einmal im Jahr zur Nachsorgeuntersuchung. Ich hatte wirklich großes Glück und bin sehr dankbar!

Sein neues Buch hat der TV-Koch seiner Maxi gewidmet

In Ihren beiden Ehen hatten Sie leider weniger Glück, Sie leben von den Frauen getrennt. Woran liegt das?

Es mag sein, dass es unter anderem an den Arbeitszeiten gelegen hat. Als Gastronom ist man wenigstens vier, fünf Abende nicht zu Hause. Ich muss dazu aber sagen, dass ich meine Kinder – meine Tochter ist heute 23, mein Sohn gerade mit der Realschule fertig – vielleicht nicht ins Bett bringen konnte, dafür aber morgens in die Schule. Und auch nachmittags war ich für sie da. Es gibt also in diesem Beruf viele Vorteile. Wichtig ist einfach, dass die Balance stimmt.

Mittlerweile sind Sie mit der zwölf Jahre jüngeren Maxi zusammen. Ist eine dritte Hochzeit ein Thema?

Ich habe ihr ja mein Buch gewidmet, und viel mehr geht kaum. Beim anderen Thema muss man schauen – wir sind erst seit einem Dreivierteljahr zusammen.

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