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Gingivitis

Zahnfleischentzündung beim Hund erkennen, behandeln, vorbeugen

Hunde leiden häufig unter einer Zahnfleischentzündung. Wie Sie die Gingivitis erkennen, welche Behandlung sinnvoll ist und wie vorgebeugt werden kann.

Hund mit Zahnfleischentzündung.
Welche Symptome bei Hunden auf eine Zahnfleischentzündung hindeuten. Foto: Lenti Hill / iStock

Diese Symptome deuten auf eine Zahnfleischentzündung beim Hund hin

Leidet ein Hund an einer Gingivitis, deuten meistens Symptome wie Rötungen, Schwellungen, Mundgeruch, mitunter auch Blutungen auf die Zahnfleischentzündung hin. Ist die Entzündung bereits sehr weit fortgeschritten, frisst das betroffene Tier nicht mehr richtig, weil die Entzündungen im Maul Schmerzen verursachen.

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Doch in den meisten Fällen ist Hunden die Erkrankung weder durch Veränderungen des allgemeinen Verhaltens, noch durch Veränderungen des Fressverhaltens anzumerken und bleibt unbemerkt. Mit fatalen Folgen.

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Bleibt die Gingivitis unerkannt und somit unbehandelt, kann es zu Parodontitis, Parodontose, Zahnausfall und sogar zu Schädigungen innerer Organe wie Herz und Nieren kommen.

Ursachen von Gingivitis

Zu den häufigsten Ursachen einer Gingivitis gehört Zahnstein, der sich durch mangelnde Mundhygiene oder sehr breiiger Kost beim Hund bildet. Für Bakterien bietet der Zahnbelag einen optimalen Nährboden.

Zahnpflegende Hunde-Kausnacks können dabei helfen, die Bildung von Zahnstein zu vermeiden:

Auch Verletzungen des Zahnfleischs, durch das Kauen an spitzen Stöckchen oder kleinen Steinchen, können eine Zahnfleischentzündung auslösen.

Wie entzündetes Zahnfleisch bei Hunden behandelt werden kann

Hat der Tierarzt eine Gingivitis bei Ihrem Hund diagnostiziert und festgestellt, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist, kann mit der entsprechenden Behandlung begonnen werden. Hierfür wird bei dem betroffenen Tier eine Zahnreinigung durchgeführt, dabei werden Zahnbeläge und Zahnstein entfernt und die Zähne poliert. Für diesen Eingriff ist eine kurze Narkose nötig.

Ist die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten, kann eine zusätzliche Behandlung mit Antibiotika nötig sein.

Gingivitis effektiv vorbeugen

Eine penible Zahnpflege hilft dabei, einer Zahnfleischentzündung beim Hund vorzubeugen. Dafür ist es sinnvoll, dem Vierbeiner die Zähne täglich mit einer Zahnbürste und Zahnpasta zu putzen.

Wie bereits erwähnt, können auch spezielle Kausnacks die Zahnpflege unterstützen. Zudem ist es sinnvoll, Zähne und Zahnfleisch regelmäßig zu kontrollieren, um Veränderungen frühzeitig zu bemerken. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Hund keine scharfen und spitzen Gegenstände, an denen er sich verletzten könnte, ins Maul nimmt.

Stellen Sie erste Anzeichen einer Gingivitis bei Ihrem Hund fest, sollte schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden, um eine Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern.