Liebenswert wird geladen...
Pankreatitis

Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund frühzeitig erkennen

Wird eine Bauchspeicheldrüsenentzündung bei einem Hund früh erkannt, kann die Pankreatitis gut behandelt werden.

Labrador liegt schlapp auf dem Boden.
Wie Sie eine Pankreatitis bei Ihre Hund erkennen können. Foto: Chalabala / iStock

Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund tritt häufig auf und sollte so früh wie möglich behandelt werden, denn die Krankheit kann einen akuten und chronischen Verlauf haben.

Unter dem Video geht der Artikel weiter.

Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Bei einer Entzündung der Pankreas, der Bauchspeicheldrüse, kann es beim Hund zu starken Schmerzen im Oberbauch kommen, eine akute Pankreatitis kann sogar zu Organversagen führen.

Symptome einer Bauchspeicheldrüsenentzündung beim Hund

Die ersten Anzeichen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung bei Hunden sind Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, mitunter wirkt das erkrankte Tier lethargisch. Leider sind die Symptome nicht sonderlich spezifisch, so dass milde Verläufe oft unentdeckt bleiben.

Lesen Sie auch: Durchfall beim Hund: Diese 8 Hausmittel schaffen Abhilfe

Bei einem schwereren Verlauf äußert sich die Pankreatitis durch weitere Symptome wie Schmerzen im Oberbauch, Dehydrierung oder Fieber. Durch verschiedene Untersuchungen versucht der Tierarzt die nicht eindeutigen Symptome einzuordnen. Bei der Diagnose einer Bauchspeicheldrüsenentzündung werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Die Untersuchung des Bluts wird mit Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen kombiniert. Um ganz sicher zu gehen, kann die Untersuchung von Pankreasgewebe durchgeführt werden.

Muss der Hund zum Tierarzt, empfiehlt sich eine stabile Box, in der das Tier sicher transportiert werden kann.

Wie wird eine Pankreatitis behandelt, wie groß sind die Heilungschancen?

Sehr wichtig ist es, bei dem erkrankten Hund den durch Erbrechen und Durchfall verursachten Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Der Beginn der Behandlung einer Pankreatitis besteht also in den meisten Fällen darin, das Tier mit einer Infusionstherapie zu behandeln. Außerdem werden die Schmerzen behandelt.

Ist der der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen, kann der Hund wieder angefüttert werden. Beim Futter sollte auf fettarme Nahrung geachtet werden und auch künftig sollten Hunde, die an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung litten, nur noch fettarm ernährt werden. Der behandelnde Tierarzt wird Ihnen diesbezüglich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Lesen sie auch:

Kann einer Bauchspeicheldrüsenentzündung vorgebeugt werden?

Die Ursachen für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung bei Hunden sind nicht klar zu definieren. Offenbar erhöhen bestimmte Medikamente, Durchblutungsstörungen und eine zu fettreiche Ernährung das Risiko für die Erkrankung.

Um einer  Pankreatitis vorzubeugen können Hundebesitzer im Grunde nur darauf achten, ihr Tier nicht zu fettreich zu ernähren und Medikamente, de die Erkrankung begünstigen könnten, nur im Notfall zu verabreichen.